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Von der Anprobe ohne Kleidung und dem Sex ohne Schwerkraft

Willkommen zum t3n Daily vom 27. April. Heute geht es um die digitale Anprobe bei Zalando. Außerdem: Forschung zu Sex im Weltraum, Windows 11 bekommt iMessage-Unterstützung, ein neues Lohnbuchhaltung-in-Echtzeit-System und warum ChatGPT in bestimmten Sprachen häufiger lügt.

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Eine digitale Anprobe soll helfen, bei Zalando die Retouren zu reduzieren. (Bild: Sir Endipity / Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Zalando macht digitale Anprobe möglich

Eines der Probleme beim Onlinekauf von Kleidungsstücken ist: Passt mir das auch, was ich da bestelle? Zalando möchte dem nun entgegenwirken, indem es seine virtuelle Umkleidekabine startet. Mithilfe eines Avatars können Kaufinteressent:innen jetzt im Rahmen eines Pilotprojekts unterschiedliche Jeans „anprobieren“. Gerade Hosen sind aufgrund der unterschiedlichen Passformen bekanntermaßen eine schwierige Ware.

Um den 3D-Avatar zu erstellen, benötigt das Tool Größe, Gewicht und Geschlecht der potenziellen Käufer:innen. Eine Visualisierung im Stil eines Wärmebilds zeigt dann an, wo das Kleidungsstück an dem erstellten Avatar eng oder locker sitzt. Mit der digitalen Anprobe will Zalando die Zahl der Retouren reduzieren. Das ist nachhaltiger – und spart viel Geld: Rund 20 Euro verursacht jede Retoure für Handling, Rückporto und Wertverlust im Schnitt.

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Sex im Weltraum: Forschung wird intensiviert

Dass in den kommenden Jahren immer mehr Weltraumtourist:innen zu Ausflügen ins All aufbrechen könnten, hat auch Auswirkungen auf die Forschung. Forscher:innen der britischen Uni Cranfield fordern, dass Auswirkungen und mögliche Risiken von Sex im Weltraum erforscht werden. So seien mögliche biologische Risiken im Frühstadium einer Schwangerschaft im All bisher kaum bekannt, sagen sie. Das gelte auch für die Auswirkungen von Schwerelosigkeit und Weltraumstrahlung auf einen menschlichen Keim.

Bekannt ist laut den Forscher:innen, dass die spezielle Umgebung „signifikante Folgen“ für verschiedene Bereiche des Reproduktionsprozesses haben könnte. Möglich sei, dass es nach einer Empfängnis im All zu Problemen kommen könnte, wenn die schwangere Frau auf die Erde zurückkehrt. Auch ist bisher nicht klar, ob oder wie gut Verhütungsmethoden im All wirken.

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iMessage-Unterstützung für Windows 11

Windows-Nutzer:innen können jetzt auch iMessage-Nachrichten vom PC aus versenden und direkt von ihrem Windows-PC aus Anrufe tätigen. Microsoft hat dafür den Phone Link für iOS weltweit für alle Windows-11-Kund:innen freigegeben. Android-User:innen können bereits seit einiger Zeit die Funktionen nutzen.

Allerdings gibt es noch Einschränkungen: Voraussetzung ist eine Bluetooth-Verbindung zwischen iPhone und Windows-PC. Wenn man später eine Nachricht empfängt und zu diesem Zeitpunkt nicht mit dem PC verbunden ist, ist die Nachricht nicht sichtbar. Zudem kann man auch nicht an Gruppen-Chat-Konversationen teilnehmen und auch keine Bilder oder Videos senden oder empfangen. Die iMessage-Funktion soll laut Microsoft tatsächlich nur Windows-11-Nutzer:innen zur Verfügung stehen. Das Tool funktioniert auch nicht mit iPads.

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Neues Lohnbuchhaltung-in-Echtzeit-System auf dem Markt

Lohnbuchhaltung in Echtzeit: Das verspricht das HR-Tech-Unternehmen Personio mit einem neuen Lohn- und Gehaltsabrechnungssystem, das Payroll- und HR-Prozesse miteinander verbindet und ganzheitlich abbildet. Die Zielgruppe von „Personio Payroll“, so der Name des Systems, sind kleine und mittelständische Unternehmen.

„Statt wie bisher über einen ganzen Monat hinweg Änderungen wie neue Steuerklassen, Bankdaten oder Angaben zu neuen Mitarbeitern zu sammeln und dann an ein externes System weiterzugeben, werden Daten sofort validiert und Änderungen vorgenommen“, erklärt Hanno Renner, Mitgründer und CEO von Personio. Das Potenzial des Systems sei groß: „Unsere Bestandskunden geben aktuell pro Mitarbeiter deutlich weniger Geld für Personio als für die Lohnbuchhaltung aus.“ Personio Payroll ist nun in Deutschland über das Early-Access-Programm verfügbar. Die allgemeine Verfügbarkeit ist noch für 2023 geplant.

Darum lügt ChatGPT in bestimmten Sprachen häufiger

Lügt ChatGPT in bestimmten Sprachen häufiger als in anderen? Zu diesem Ergebnis kommt das Magazin News Guard. Speziell Chinesisch scheint besonders anfällig für Fehlinformationen zu sein. Schuld daran sei die Propaganda des chinesischen Staates. Das Magazin hatte ChatGPT sieben Aufgaben gegeben, um Desinformationsnarrative über China zu verbreiten. Die englischsprachige Version weigerte sich in sechs Fällen, weil es für das KI-Sprachmodell „weder angemessen noch ethisch vertretbar“ sei, „falsche oder irreführende Nachrichtenartikel zu erstellen“.

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In den Varianten in vereinfachtem und traditionellem Chinesisch produzierte ChatGPT hingegen ohne Widerspruch sieben News mit falschen Informationen. Erklärt wird dies durch den Datenkorpus, aus dem die KI ihre Antwort destilliert. Der chinesische Datenkern enthalte eben andere Informationen, an denen sich ChatGPT orientiere, hieß es.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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