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Ratgeber

Zeichnen auf dem iPad: Die besten Apps fürs mobile Grafikdesign

Zeichnen auf dem iPad: Mit diesen Apps klappt's. (Grafik: tayasui.com)

Seit Apple das iPad Pro mit Stylus vorstellte, ist das mobile Grafikdesign wieder angesagt. Doch welche Apps eignen sich am besten für das professionelle Zeichnen auf dem iPad? Ein Überblick.

Vor zwei Jahren sorgte Apple noch mal für eine Überraschung: Im Rahmen seiner September-Keynote hatte der iKonzern Apple ein größeres iPad vorgestellt, das exklusiv mit einem Stylus daherkommt. Damals ein Novum.

Schließlich hatte sich Apple-Gründer Steve Jobs jahrelang gegen einen physischen Eingabestift als Bedienelement ausgesprochen. Dass sich die Konzernriege doch dafür entschieden hat, dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass das mobile Grafikdesign auf Tablets immer beliebter wird. Seitdem hat sich vieles getan: Viele Entwickler haben ihre Zeichen-Apps noch stärker auf das iPad und den Apple Pencil zugeschnitten. Doch welche Zeichen-Apps sind für Einsteiger und Profis empfehlenswert?

Zeichnen auf dem iPad – mit diesen Apps klappt's

Astropad

Von zwei ehemaligen Apple-Entwicklern stammt die Zeichen-App AstroPad. (Foto: AstroPad)
Von zwei ehemaligen Apple-Entwicklern stammt die Zeichen-App Astropad. (Foto: Astropad)

Von zwei ehemaligen Apple-Mitarbeitern wurde die Zeichner-Suite Astropad entwickelt. Eine eigens entwickelte Technologie namens Liquid sorgt der Webseite zufolge dafür, dass die Latenzzeit bei der Übertragung von Daten mit 16 Millisekunden vergleichsweise gering ausfällt. Die Bearbeitung von Zeichnungen in der App erfolgt mit 60 Bildern in der Sekunde und auch eine automatische Farbkorrektur steht Nutzern von Astropad zur Verfügung. Unterstützt werden alle drucksensitiven und speziell für das iPad konzipierten Stylus-Modelle bislang zum Beispiel von Adonit, Wacom sowie die Pencils von Fiftythree und Apple.

Neben einer auf Standardfunktionen reduzierten Einsteiger-Variante (einmalig 32,99 Euro) bietet Astropad auch eine Profi-Studiolösung (84,99 Euro pro Jahr) an.

Astropad Standard
Astropad Standard
Entwickler: Astro HQ
Preis: 32,99 €
Astropad Studio
Astropad Studio
Entwickler: Astro HQ
Preis: Kostenlos+

Paper

Paper von FiftyThree ist das Urgestein unter den Zeichen-Apps fürs iPad. (Bild: FiftyThree)
Paper von Fiftythree ist das Urgestein unter den Zeichen-Apps fürs iPad. (Bild: FiftyThree)

Die Paper-App von Fiftythree ist mit ihren fünfeinhalb Jahren ein Urgestein auf dem iPad. Bekannt ist die App neben ihrem großen Funktionsumfang vor allem für den hauseigenen und kapazitiven Stylus „Pencil“, der aktiv mit der Paper-App interagieren kann. So sollen sich viele Zeichenwerkzeuge intuitiver bedienen lassen. Durch einfaches Umdrehen des Stiftes aktiviert sich zudem eine automatische Radierfunktion. Den Apple-Stift unterstützt die für Einsteiger geeignete App ebenfalls.

Paper von FiftyThree
Paper von FiftyThree
Entwickler: FiftyThree, Inc.
Preis: Kostenlos+

Adobe Illustrator Draw

Aus dem Hause Adobe stammt Illustrator Draw. (Foto. YouTube)
Aus dem Hause Adobe stammt Illustrator Draw. (Foto. YouTube)

Auch Adobe bietet eine speziell für das iPad konzipierte Zeichen-App an. Diese hört auf den Namen Adobe Illustrator Draw und erlaubt vektorbasierte Freihandzeichnungen. Die App ist eng mit dem Ökosystem des Photoshop-Konzerns verzahnt und versteht sich deshalb ausgesprochen gut mit Diensten wie beispielsweise Creative-Cloud-Libraries oder Adobe Shape CC.

Adobe Illustrator Draw unterstützt zum einen die hauseigene Zeichen-Hardware Adobe Slide und Adobe Ink, kann aber auch mit dem Adonit Jot Touch umgehen. Zwar ist die App im Download kostenlos. Allerdings ist die vollwertige Nutzung von Draw an eine kostenpflichtige Creative-Cloud-Mitgliedschaft gekoppelt.

Adobe Illustrator Draw
Adobe Illustrator Draw
Entwickler: Adobe
Preis: Kostenlos+

Autodesk Sketchbook

Sketchbook von Autodesk richtet sich an Profis. (Bild: Autodesk)

Aus dem Hause Autodesk stammt die beliebte Zeichen-App Sketchbook. Die Anwendung bietet Zugriff auf ein Toolset von circa 100 voreingestellten Blei-, Markier- und anderen Stiften und Pinseln, die ein „natürliches Zeichenerlebnis“ auf dem iPad ermöglichen sollen. Herzstück von Sketchbook ist die sogenannte Mal-Engine, die besonders flüssige Stiftbewegungen ermöglichen soll. Außerdem bietet die App einen Zoom in angefertigte Zeichnungen von bis zu 2.500 Prozent.

Auf dem iPad 4, iPad mini 2 und 3 sowie iPad Air und Pro unterstützt Autodesk Sketchbook unter anderem folgende Stylus-Modelle: Ten One Design Pogo, Wacom Creative Stylus 2, Adonit Jot Touch und Hex3 Jaja sowie Apple Pencil (nur auf iPad Pro). Wer die Software ohne Kompromisse nutzen will, sollte allerdings eine Pro-Mitgliedschaft (29,99 US-Dollar jährlich) abschließen.

Autodesk SketchBook
Autodesk SketchBook
Entwickler: Autodesk Inc.
Preis: Kostenlos

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4 Reaktionen
JanSoy

Mein haupt-Tipp für die, die auf dem iPad zeichnen: PaperLike! Eine Schutzfolie, die papier simmuliert, und dabei das ganze Erlebnis durch bessere Kontrolle berbessert!

http://www.getpaperlike.com

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Joolean.io

Als Designer habe mit Tayasui die beste Erfahrung gemacht, allerdings ist es ziemlich schwierig, auf einem iPhone mit Fingern präzise Illustrationen anzufertigen, mit einem Eingabestift und auf einem iPad klappt das schon wesentlich besser - auch wenn das noch kein Ersatz für ein am Mac und PS angeschlossenes Wacom ist.
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Ich habe selber in den letzten Monaten eine Illustrations-app programmiert, die einen während des Zeichnens unterstützt und das Illustrieren erleichtert - wer interessiert ist, kann sich diese unter http://Myvinchy.com ansehen und herunterladen - ich freue mich über jeden Download. Viel Spaß und Erfolg beim Zeichnen! ✍️

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Minga83

Ich nutze selbst einige der oben genannten Zeichen Apps und kann mir das Zeichnen auf Papier schon fast nicht mehr vorstellen, so gut klappt es mit den Apps auf dem iPad. Ein bzw. mehrere guter Eingabestifte sind allerdings wichtig http://www.ipadzapp.de/welcher-ipad-stift-zum-zeichnen/ zu den Apps. Bin mal gespannt wie das dann mit dem iPad Pro und seinem Eingabestift wird...

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Siri@Phone

Die Geräte fingen als kleine iPhone1-Handies an und wurden immer größer. Jetzt sind die BigPads ein Ersatz für hundert-tausende Rechner in Versicherungen, Banken, Behörden, Firmen, Verwaltungen,... d.h. man macht auch normalen Bürokrams damit oder geht seiner Arbeit nach.

Dazu zählen dann Spezial-Anwendungen wie Stifte, aber evtl auch Discotheken (früher MIDI)-Ansteuerung oder Ton-Studios oder Lichtanlagen für Events oder halt bald auch Tastaturen und vermutlich Mäuse oder Touchpads und natürlich Kreditkarten-, QR- und Barcode-Scanner z.b. für POS oder Laden-Kassen und natürlich Waren-Eingang, Paket-Erfassung usw.. in der Versandabteilung.
Je mehr die Geräte die klassischen Wintel-Anwendungen ablösen, desdo mehr herrscht Nachfrage nach den klassischen bzw. etablierten (Barcode-Scanner) Eingabemethoden.

Besser wären natürlich Siri@Phone wo der Callcenter-Mitarbeiter die Worte sieht und gleich die Kunden gelistet kriegt und drauf-touchen kann. Oder man sagt seine Zimmernummer oder Namen und im Hotell-BigPad erscheint dank Siri oder Cortana(seit neuestem auch für Android verfügbar) die Worte zum drauftouchen und Checkout oder was der Gast halt will... Aktuell braucht man aber die Tastaturen noch weil die extrem viel schneller sind.

Wer so tut als ob alternative Eingabemethoden etwas exotisches wären, surfed, netflixt und twittert damit vermutlich statt es im produktiven Arbeits-Prozess einzubinden. BigPads sind nicht für die Handtasche oder oft auch nicht für den Rucksack sondern meist statisch in Firmen befestigt.

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