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Reverse Engeneering: Wie aus Nintendos „A Link to the Past“ ein PC-Spiel wurde

Ein Team aus 20 Gaming-Fans hat „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ in mühevoller Kleinarbeit fit für den PC gemacht. Dabei wurde das Spiel auch gleich etwas aufpoliert.

2 Min. Lesezeit
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Gaming-Hit aus den 1990er-Jahren: Nintendos „Zelda: A Link to the past“. (Foto: Shutterstock/ Matthieu Tuffet)

Ein Spiel aus den 90ern auf dem PC zum Laufen bringen? Da denken die meisten Retro-Gamer:innen wohl zunächst an Emulation.

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Es gibt aber auch die Möglichkeit, Spiele per Reverse Engineering fit für neue Gefilde zu machen – und genau das hat ein engagiertes Team jetzt bei Nintendos „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ geschafft.

Nintendos „A Link to the Past“: Warum Reverse Engineering?

GitHub-User xander-haj hat gemeinsam mit 19 anderen Zelda-Fans rund 80.000 Zeilen Code durchgearbeitet und das Spiel neu implementiert. Aber wozu eigentlich der Aufwand?

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Erschienen ist „A Link to the Past“ 1991 für das Super Nintendo Entertainment System (SNES). In den darauffolgenden Jahren konnten Fans entweder neu aufgelegten Varianten auf verschiedenen Konsolen (zum Beispiel Game Boy Advance oder Nintendo Switch Online) spielen, oder das Original per Emulator auf den PC holen.

Bei einer Emulation wird das System, für das ein Game ursprünglich ausgelegt war, auf dem PC nachgeahmt, das Spiel wird also in der Originalversion spielbar. Beim Reverse Engineering geht es hingegen darum, den Code des Originalspiels möglichst gut zu verstehen und so nachzubilden, dass ein Titel mit allen enthaltenen Elementen auf neuen Geräten – zum Beispiel dem PC – funktioniert.

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„A Link to the Past“: Schneller, schöner, weiter dank Reverse Engineering

Genau diese Rekonstruktion ist xander-haj und seinen Mitstreiter:innen extrem gut gelungen. Gleichzeitig haben sie die Möglichkeit genutzt, das Originalspiel etwas aufzupolieren.

Wie unter anderem das Portal Nintendolife berichtet, wartet die neue Spielversion mit schnelleren Übergangszeiten, einer detaillierteren Oberweltkarte und schneller laufendem Text auf.

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Durch die Breitbildunterstützung wird das Blickfeld der Spieler:innen erweitert, Pixel-Shader verpassen Oberflächen und Texturen einen realistischeren Look. Ein zweiter Slot für Gegenstände ermöglicht einen schnellen Wechsel zwischen zwei Items, ohne dass Spieler:innen auf ihr Inventar zugreifen und die Gegenstände einzeln auswählen müssen.

Die Verbesserungen dürften bei Fans für Begeisterung sorgen – auch wenn sich Reverse-Engineering-Projekte rechtlich gesehen in einer Grauzone bewegen.

Vom Game zum Job: Durch diese Videospiele habt ihr euren Beruf entdeckt Quelle: Kairosoft
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