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Mehr als ein Notizdienst: So soll Hypernotes das Wissensmanagement verbessern

Die Zenkit Suite wächst weiter: Mit Hypernotes wollen die Karlsruher jetzt auch das Wissensmanagement im Unternehmen verbessern. Wir schauen uns an, wie das gelingen soll.

2 Min. Lesezeit
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Hypernotes ist der neuste Teil der Zenkit Suite. (Grafik: Axonic)

Zenkit hat der Projektmanagementlösung Base und der später veröffentlichten Aufgabenverwaltung To Do mit Zenchat erst Ende 2020 auch eine eigene Slack-Alternative zur Seite gestellt. Jetzt gibt es mit Hypernotes das nächste Produkt der Cloud-basierten Produktivitätslösung aus Karlsruhe. Der Name lässt zunächst vermuten, dass es sich bei Hypernotes um eine simple Notizverwaltungslösung handelt – das ist auch nicht unbedingt falsch, würde den Funktionsumfang aber nur unzureichend beschreiben.

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Für Hypernotes haben sie die Karlsruher von dem Zettelkastensystem des Soziologen Niklas Luhmann inspirieren lassen. Luhmann hatte im Laufe seines Lebens mehr als 90.000 Notizen in seinem Zettelkasten erfasst. Die waren jedoch kein zusammenhangloser Haufen von Ideen, sondern mussten immer auch untereinander verknüpft werden. „Jede Notiz ist nur ein Element, das seine Qualität erst aus dem Netz der Verweisungen und Rückverweisungen im System erhält. Eine Notiz, die an dieses Netz nicht angeschlossen ist, geht im Zettelkasten verloren, wird vom Zettelkasten vergessen“, erläuterte Luhmann das Prinzip.

Hypernotes orientiert sich an genau dieser Denkweise, bringt aber zusätzlich noch ein paar weiterführende Funktionen mit, die Luhmanns rein analoger Zettelwirtschaft fehlten. Ein automatisches System hilft in Hypernotes beispielsweise dabei, zusammenhängende aber noch nicht verknüpfte Informationen zusammenzubringen. Außerdem erlauben unterschiedliche Ansichten, relevante Informationen schnell aufzufinden. Am Ende soll das System Unternehmen dabei unterstützen, dass die wirklich relevanten Informationen allen Mitarbeitern schnell und leicht verständlich zur Verfügung stehen.

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Grundsätzlich können Themenbereiche in eigenen Notizbüchern erfasst werden. Die wiederum können zwar theoretisch Seite für Seite durchgegangen werden, Hypernotes bietet darüber hinaus aber noch weitere Ansichtsoptionen an. Ein Notizbuch kann bei Bedarf auch tabellarisch oder in Form eines Graphen angezeigt werden. Der Graph zeigt dann direkt alle von den Nutzerinnen und Nutzern angelegten Querverweise zwischen verschiedenen Notizen.

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Hypernotes setzt auf kollaborative Arbeit

Ganz neu ist die Idee nicht, Luhmanns Zettelkastensystem in ein Software-Tool zu übertragen. Bei Hypernotes steht aber nicht zuletzt auch die kollaborative Arbeit im Team im Fokus. Dementsprechend können die Notizen auch von allen Team-Mitgliedern angelegt und bearbeitet werden. Eine Aktivitätsanzeige erfasst sämtliche Änderungen. Die wiederum können bei Bedarf auch kommentiert werden.

Galerie: Wissensverwaltung mit Hypernotes
(Screenshot: Hypernotes)

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Besonders relevante Notizen können Team-Mitglieder in Hypernotes auch als Favoriten markieren. Die werden anschließend permanent in der Seitenleiste verankert, um schnellen Zugriff darauf zu haben. Außerdem können auch direkt aus Hypernotes heraus Aufgaben zur späteren Bearbeitung angelegt werden. Zusätzlich kann Hypernotes auch mit Zenchat und To Do verknüpft werden.

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Hypernotes: Cloud-Tool wird in Deutschland gehostet

Wie die anderen Zenkit-Tools könnt ihr Hypernotes grundsätzlich kostenlos einsetzen. Für Unternehmen gibt es aber auch kostenpflichtige Pakete, die einige Zusatzfunktionen, wie beispielsweise zur Nutzerverwaltung, bieten. Hypernotes ist DSGVO-konform und wird auf deutschen Servern gehostet. Neben dem Web-Interface gibt es Hypernotes auch für Windows, MacOS und Linux. Außerdem gibt es Mobile-Apps für Android und iOS.

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