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Die Zukunft ist zu kompliziert: Deshalb geht die Vision Pro oft ungenutzt zurück

Die Vision Pro von Apple ist hochmodern, aber auch komplex. Zahlen eines Analysten zeigen, dass einige Benutzer:innen im Umgang mit der Mixed-Reality-Brille scheitern – und sie deshalb zurückgeben. Für Apple sind das keine guten Nachrichten.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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So manche:r Vision-Pro-Benutzer:in vergeht beim Einrichten des Apple-Geräts anscheinend das Lachen. (Foto: picture alliance / Anadolu | Fatih Aktas)

Apples Vision Pro ist seit einem knappen Monat in den US-Läden erhältlich. Sie überhaupt einzurichten, scheint einigen Käufer:innen allerdings gehörig Probleme zu bereiten.

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Apples Vision Pro: Insgesamt niedrige Retourenquote

Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo teilte jetzt mit, dass fast ein Drittel der Retouren darauf zurückzuführen sind, dass die Benutzer:innen schlicht nicht herausfinden konnten, wie sie die 3.500 US-Dollar teure Mixed-Reality-Brille einrichten sollten. „Etwa 20 bis 30 Prozent“ jener Benutzer:innen, die das hochtechnologische Gerät zurückgeschickt haben, würde das betreffen, heißt es in seiner aktuellen Marktanalyse.

Allerdings ergab Kuos Untersuchung auch, dass bisher nur ein Prozent der Vision-Pro-Besitzer:innen ihre Headsets zurückgegeben haben, was laut Gizmodo ein ziemlich normaler Wert ist. Die Gründe für eine Rückgabe sind vielfältig.

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Apple eigentlich für intuitive Benutzeroberflächen bekannt

Apple dürfte über den hohen Anteil derer, die das aus Verständnisgründen tun, dennoch besorgt sein, denn eigentlich rühmt sich der US-Konzern mit den intuitiven Benutzeroberflächen seiner Produkte. Das zeigen auch Apple-Slogans wie „Intuitiv durch Design“, der für den Mac entwickelt wurde. Der Mac sei so konzipiert, „dass er leicht zu erlernen und zu verwenden ist – sodass sie mehr tun können, als sie sich jemals vorgestellt haben“, heißt es dazu auf der Apple-Website.

In dieser Hinsicht hat die Vision Pro möglicherweise das Ziel verfehlt. „Es fühlt sich an, als hätte Steve Jobs diese Idee abgelehnt“, schrieb ein Nutzer im Kommentarbereich von Gizmodo.

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Prognose: Mehr Verkäufe in diesem Jahr als ursprünglich angenommen

Laut dem Gadget-Blog ist etwa die Eye-Tracking-Technologie für zahlreiche Benutzer:innen der Mixed-Reality-Brille verwirrend. Apple-Analyst Kuo sagt außerdem, dass die Nachfrage nach der Vision Pro nachlasse. Zuletzt berichteten zahlreiche Vision-Pro-Benutzer:innen auch von einem seltsamen Riss im Glas.

Gleichzeitig prognostiziert Kuo, dass Apple in diesem Jahr voraussichtlich mehr Vision Pros verkaufen wird als ursprünglich angenommen. Förderlich dafür dürfte auch sein, dass die Lieferzeit mittlerweile nur noch drei bis fünf Tage beträgt. Er rechnet aber damit, dass es bis zum Jahr 2027 dauern wird, ehe Apple ein günstigeres Massenmodell auf den Markt bringt.

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Anonym

Das sie häufig zurückgegeben wird ist falsch. 1% der geräte werden zurückgegeben das ist ein normaler wert. Zudem geben ein drittel der Personen an, sie geben zurück weil sie Probleme im Einrichtungsprozess hatten und nicht wussten wie man es einrichtet. Ist ja auch neue technologie.

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