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Netflix geht mit Zusatzgebühr gegen Konto-Sharing vor

Schon länger versucht Netflix gegen das sogenannte Account-Sharing anzukämpfen. Nun hat das Unternehmen eine Lösung gefunden, die für alle Beteiligten einfach vonstattengehen soll.

Von Stefica Budimir Bekan
2 Min.
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Wer sein Netflix-Konto teilt, muss künftig eine Zusatzgebühr bezahlen. (Foto: Shutterstock/Kaspars Grinvalds)

Jede:r von uns hat diesen einen Freund, der unser Netflix-Konto mitbenutzt. Netflix schätzt, dass es weltweit mehr als 100 Millionen Haushalte sind, die ihre Passwörter teilen, darunter mehr als 30 Millionen allein in den USA und Kanada. Und obwohl Netflix weiß, dass diese Haushalte sehr wahrscheinlich gegen die Nutzungsbestimmungen des Unternehmens verstoßen, bietet das Unternehmen nun eine Lösung für alle Konto-Sharer an. Doch es wird teuer.

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Zusatzgebühr für Konten-Sharing

Wer sich einen Netflix-Account mit einem weiteren Haushalt teilt, egal ob Familie oder Freunde, muss mit einer Zusatzgebühr von 2,99 Euro mehr pro Monat rechnen. Wer momentan ein Premium-Abo von Netflix nutzt, zahlt 17,99 Euro. Mit der zusätzlichen Gebühr würden dann schon 20,98 Euro anfallen. Ob das jeder mitmacht?

Weil Netflix natürlich verhindern möchte, dass jetzt alle kündigen, hat sich das Unternehmen etwas überlegt: Profile lassen sich künftig von einem Netflix-Konto zu einem anderen übertragen. So lassen sich alle Daten samt Watchlist, Einträgen in der Merkliste, Bewertungen zu Filmen und Serien sowie den personalisierten Empfehlungen mitnehmen. Auch gespeicherte Spiele sollen beibehalten werden.

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Schließlich gibt es auch Situationen, in denen ein Familienmitglied auszieht oder sich Partner trennen: Mit der Profilübertragung wird es in Zukunft für alle einfacher, die ein eigenes Netflix-Konto erstellen, aber keine Daten verlieren wollen.

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Benachrichtigung über Profiltransfer per Mail

Kontobesitzer:innen sollen eine E‑Mail erhalten, sobald der Profiltransfer für ihr Konto verfügbar ist. Laut Unternehmen ist die Profilübertragung danach ein Kinderspiel: einfach mit dem Mauszeiger über das Profilsymbol im Drop-down-Menü auf der Startseite fahren und die Option „Profiltransfer durchführen“ auswählen. Alle anschließenden Anweisungen erklären sich angeblich von selbst.

Netflix hat die Funktion der Profilübertragung bereits im März in Costa Rica, Chile und Peru getestet. In diesem Test konnten Mitglieder, die ihre Konten mit Personen außerhalb ihres Haushalts teilen, kostengünstigere Optionen auswählen, um die sogenannten Passwort-Piggybacker als „zusätzliche Mitglieder“ hinzuzufügen. Die Einführung der Profiltransfers soll laut Netflix ab Montag für alle Mitglieder weltweit verfügbar sein.

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