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10 Jahre Macbook Air: 2008 krempelte Steve Jobs den Notebook-Markt um

Apple Mitgründer Steve Jobs stellt 2008 das erste Macbook Air vor. (Foto: dpa)

Apples Macbook Air feiert in dieser Woche seinen zehnten Geburtstag. Mit dem ultraschlanken Mac hat Steve Jobs 2008 den Grundstein für eine neue Notebook-Generation gelegt.

Macbook Air: Das erste Modell hatte nur einen USB-Anschluss

Am 15. Januar 2008 präsentierte Steve Jobs mit dem Macbook Air das damals „dünnste Notebook der Welt“. Um zu betonen wie dünn es ist, zog Jobs es auf dem Event demonstrativ aus einem Briefumschlag und verglich es mit einem der 2008 angesagtesten „dünneren“ Notebooks der Konkurrenz, einem Modell aus Sonys Vaio-TZ-Serie: Die dickste Stelle des 1,3 Kilogramm leichten Macbook Air (1,9 Zentimeter) war dünner als die dünnste Stelle des Sony-Vaio-Notebooks.

Apple-Mitbegründer Steve Jobs enthüllt auf der Macworld 2008 das erste Macbook Air. (Foto: dpa)

„We're talking thin here.“

Um das Gerät so dünn zu bekommen, musste Apple viele Kompromisse eingehen, die aber wiederum später auch zur Referenz für die Mitbewerber wurde. Denn das Macbook Air verfügte weder über einen DVD-Brenner, noch Legacy-Anschlüsse wie VGA-Ports oder einen Ethernet-Anschluss. Um es mit dem LAN-Kabel zu verbinden, war ein Adapter vonnöten – quasi die erste Stufe des Dongle-Lifes. Stattdessen reduzierte Apple die Anschlüsse auf einen USB-Typ-A-Anschluss, eine Audiobuchse und einen „Micro-DVI“-Port für VGA- oder DVI-Monitore, die hinter einer Klappe verstaut waren. Erst in den Folge-Generationen kamen ein zweiter USB-Anschluss, ab 2011 ein Thunderbolt-Port und ein SD-Kartenslot hinzu. Zudem reduzierte Apple die Preise, die zu Beginn mit 1.800 US-Dollar in der Einstiegsvariante doch recht hoch waren.

Die Anschlüsse des 2008 vorgestellten Macbook Air saßen allesamt hinter einer Klappe. (Bild: Apple)

Was das Macbook Air neben seiner Kompaktheit so besonders machte, waren das für damalige Verhältnisse große 13,3-Zoll-Display und eine vollwertige Tastatur, die der Konkurrenz fehlten. Überdies steckte ein verhältnismäßig schneller Prozessor im Macbook Air, den Intel speziell für Apple entwickelt hatte. In den „schlanken“ Geräten der Konkurrenz waren trotz Gewichten ab 1,5 Kilogramm Displays mit Bilddiagonalen zwischen acht und elf Zoll und keine vollwertigen Keyboards. Dafür aber auch DVD-Player und zahlreiche Anschlüsse, die mittlerweile nahezu alle das Zeitliche gesegnet haben.

Steve Jobs in seinem Element: Der 2011 verstorbene Apple-Chef stellt das erste Macbook Air vor:

Macbook Air 2018: Ein Auslaufmodell?

Mitbewerber aus dem Windows-Sektor eiferten Apple hinsichtlich des Designs und der schmalen Bauweise nach, taten sich jedoch insbesondere hinsichtlich der hochwertigen Verarbeitung schwer. Erst mit Dells ultrakompakten XPS 13 und Microsofts Surface-Modellen, die im Unterschied zu Apples Geräten Touchdisplays besitzen, sind spannende und innovative Windows-Geräte auf den Markt gekommen.

Apple hat sein Macbook Air in Sachen Design seit Jahren nicht mehr angefasst, 2017 erhielt das Notebook lediglich ein kleines Prozessor-Upgrade – die Display-Auflösung ist nicht mehr zeitgemäß und die Ränder ringsherum ebensowenig. Angesichts dessen ist fraglich, ob Apple seinem tonangebenden Klassiker nicht langsam aufs Abstellgleis stellt. Denn als Einstiegsmodell könnte auch das noch kompaktere Macbook dienen.

USB-C-only: Apple zeigt mit den Macbook Pro mit Touchbar die nächste Entwicklungsstufe seiner macOS-Rechner. (Foto: Apple)

Als Vorzeigegerät mit Blick in die Zukunft dient anstelle des Macbook Air mittlerweile das Macbook Pro, das 2016 ein großes Redesgin erfahren hat. Bei diesem hat Apple noch weitere Anschlüsse gestrichen: Es sind weder USB-Typ-A, noch SD-Kartenslot oder ein Display-Port an Bord. Apple setzt voll auf USB-C – selbst zum Aufladen – das machen viele Mitbewerber mittlerweile auch.

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Eine Reaktion
@CFillies

Ich habe seit einem Jahr das neue MacBook Pro mit TouchBar. Ich Trauer immer noch meinem letzten Pro nach - das Ding war ein Uhrwerk! Vier Resonanzen zum neuen Mac - ich bin seit 1995 Mac Nutzer, und dieser letzte ist das erste Gerät das mich zeitgemäß nicht begeistert. Hier meine Begründung

1. USB-C als einzelner Connector- damit kann ich ja noch leben, wenn die Adapter nicht so unmöglich teuer wären. Glaubt mir ich habe Alternativen ausprobiert, aber nur die von Apple laufen ohne Probleme.

2. Wenn schon Anschlüsse reduzieren, dann wenigstens einen Lightning - dann kann ich mein anderes Apple Gerät direkt anschließen. Ich meine allen ernst, die liefern die externen Peripherien mit Lightning zum aufladen (auch die Keyboards nd Trackpads) und dann brauch ich einen Adapter? Dann gib mir ein Lightning anstelle von dem Kopfhörer Anschluss und lege den Lightning auf Kopfhörer Adapter wie beim iPhone bei.

3. MagSave für aufladen war clever, jetzt habe ich ständig Angst über das Kabel zu stolpern.

4. TouchBar ist total am Nutzer vorbei entwickelt. ich habe keinen Nutzer gesehen der den Müll nutzt. Auf dem kleinen Streifen kann man ja auch nichts erkennen. Und wenn man ein externes Keyboard nutzt ist das Ganze sowie für den Allerwertesten. Und es ist nich intuitiv- weil wer von euch schaut noch aufs Keyboard wenn er tippt? Gib mir ein touchScreen und meine 2 jährige Tochter, die manchmal neben mir auf der Couch Bilder mit mir anschaut und die Bedienung auf dem iPad bereits gelernt hat, und ständig auf dem Bildschirm patscht, wird dafür danken. Aber ich bin mir nicht sicher ob Apple das mit großen retina Touch Displays hinbekommen könnte?

Oder machen die den Schwachsinn nur um sich den Markt der eigenen iPad Pros nicht zu ruinieren. Wenn ja, dann hat das Unternehmen arge Innovationsprobleme. Ich bin überzeugt das Steve sich für den Schrott im Grab umdrehet.

Ich habe grade für meinen Schwiegervater einen Air gekauft- und beim unboxing war noch das Gefühl eines echten Steve Job Produkts.... also echt Apple. Schade das wir die letzten ihrer Art sehen.

Antworten

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