Fundstück

100-Days-of-Code: Wie ein Twitter-Hashtag mich 100 Tage lang zum Coden zwingen wird

(Foto: t3n)

100 Tage lang will ich eine Stunde täglich Programmieren – und die 100-Days-of-Code sollen mich zwingen, das durchzuziehen. Auf dem Plan stehen HTML, CSS, JavaScript, React. Ob das funktioniert?

Das Konzept hinter der 100-Days-of-Code-Challenge ist einfach. Es gibt nur wenige Regeln. Nachdem sich Teilnehmende öffentlich dazu verpflichtet haben, müssen sie 100 Tage lang jeden Tag

  1. mindestens eine Stunde lang coden,
  2. einen Tweet mit dem Hashtag #100DaysOfCode verfassen, der ihren Fortschritt dokumentiert,
  3. sich mit mindestens zwei Personen austauschen, die ebenfalls an der Challenge teilnehmen.

Neues lernen

Ob absoluter Newbie oder erfahrene Entwicklerin, die einfach nur etwas Neues lernen will, ist dabei völlig egal – mitmachen können alle. Die Wahl der Inhalte ist den Teilnehmern komplett selbst überlassen. Sich ein Python-Tutorial vorzuknöpfen, ist genauso legitim, wie sich mit komplexen Datenstrukturen auseinanderzusetzen, Git zu lernen oder den Prozess zwischendurch mit einem Lernspiel aufzulockern.

Etwas Programmierpraxis kann nicht schaden!

Um mich auch ein bisschen praktisch mit den Themen, über die ich hier auf t3n.de schreibe, zu beschäftigen, mache ich mit. Auch wenn ich ein bisschen Angst davor habe. 100 Tage sind lang. Auf dem Plan stehen HTML5, CSS3, Bootstrap, JavaScript, React. Quasi ein Refresher für Themen, mit denen ich schon mal in Berührung gekommen bin. Mal sehen, was noch dazukommt. Die Challenge ist zeitgebunden. Das heißt, ich nehme mir nicht vor, heute dies oder jenes fertigzumachen, sondern nur, jeden Tag eine Stunde lang intensiv an einer Sache zu arbeiten. Nach einer Stunde ist Schluss, egal, wie es lief. Egal, wie weit ich gekommen bin. Mir auf die Schulter klopfen darf ich am Ende des Tages trotzdem – mich für eine Stunde am Tag damit befasst zu haben, zählt.

Building Habits

Der Hintergrund ist derselbe wie bei allen anderen 100-Days-of-x-Challenges: Es geht darum, das Programmieren zu einer Gewohnheit werden zu lassen. Zu einem Teil des Tages, der dazugehört wie das tägliche Zähneputzen oder die Yogastunde jeden Dienstagabend.

Öffentlichkeit verpflichtet – und wenn es nur Twitter ist

Das öffentliche Commitment über Twitter soll beim Durchhalten helfen. Grundsätzlich hindert mich niemand daran, einfach aufzuhören – der tägliche Tweet und der Austausch mit anderen sollen das aber verhindern. Optional schlägt die Challenge vor, eine Art Tagebuch darüber zu führen, was geklappt hat, was nicht und wo es gerade hakt. Auf t3n.de wird es deshalb wöchentlich ein Update geben, wie die Challenge für mich läuft. Auf GitHub wird es in Kürze ein Profil mit Projekten geben, die während der Challenge entstehen.
Verfolgen könnt ihr meinen Struggle auf Twitter. Über Mitstreiter freue ich mich natürlich – alles, was es über die Challenge zu wissen gibt, könnt ihr an dieser Stelle noch mal nachlesen.
Passend dazu: 
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