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Ratgeber

Abnehm-Apps im Vergleich: Diese Anwendungen helfen euch bei einer Diät

Mit der richtigen App lässt sich die gesamte Ernährung tracken und auswerten. Wir haben uns einige der populärsten Ernährungs-Apps genauer angeschaut.

6 Min.
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Abnehm-Apps im Vergleich. (Foto: Africa Studio/ Shutterstock)

Eine gute Ernährungs-App sollte euch nicht nur dabei helfen können, euer Schönheitsideal zu erreichen, sondern euch auch ein Gefühl dafür geben, wie viel Diät überhaupt gesund ist und ab welchem Körpergewicht es problematisch wird. Deshalb empfiehlt es sich, eine Abnehm-App zu nutzen, die nicht nur Kalorien zählen kann, sondern ein allgemeiner Helfer für eine gesündere und ausgewogenere Lebensweise ist.

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Wenn ihr nicht nur eure Ernährung umstellen, sondern auch sportlich aktiv sein wollt, findet ihr hier interessante Fitness-Apps im Vergleich.

Abnehm-Apps im Vergleich

Myfitnesspal

Myfitnesspal bietet eine Community, in der man sich über Rezepte und Abnehmtipps austauschen kann. Zudem gibt es eine große Datenbank für Nahrungsmittel. Mit dieser lernt ihr, zu beurteilen, wie sich bestimmte Lebensmittel auf eure Gesundheit und euer Gewicht auswirken. Diese Funktionen gibt es gratis. In der Bezahlvariante kommen dann unter anderem ein besserer Support, ein besseres Dashboard und komplette Werbefreiheit hinzu. Zudem könnt ihr Myfitnesspal mit über 50 weiteren Apps wie Fitbit, Garmin, Apple Healthkit oder Samsung Health verknüpfen, um euren Weg zu einer gesünderen Lebensweise ganzheitlich zu verfolgen.

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  • Kalorienzähler, Ernährungsberater, Nahrungsmitteldatenbank mit aktiver Community
  • Web-App, Android, iOS
  • Gratisversion verfügbar; Premium für 9,99 Euro pro Monat oder 49,99 Euro pro Jahr
  • direkt zum Anbieter

Yazio

Mithilfe dieser Android– und iOS-App kannst du deinen persönlichen Kalorien- und Ernährungsplan erstellen, Muskeln aufbauen oder dein Gewicht halten. Die App trackt ebenfalls die Kalorien sowie Nährwerte wie Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett. Parallel zu der App ist Yazio auch online präsent und punktet mit diversen Rechnern sowie einer Kalorientabelle, die für jeden verfügbar ist. Das Angebot scheint gut anzukommen: Die App wurde im Google-Play-Store bereits millionenfach heruntergeladen und hat dabei eine Bewertung von 4,3 Sternen.

  • für verschiedene Ernährungsziele geeignet
  • Android, iOS
  • kostenlose Variante verfügbar; Premiumvariante für 35,99 Euro für drei Monate oder ein Jahr für 59,90 Euro
  • direkt zum Anbieter

Lose It

Die ehemals Android-exklusive App vereint Trainings- und Nahrungstagebuch und ist inzwischen auch als iPad- und iPhone-Variante erhältlich. Die Lebensmitteldatenbank ist beachtlich und beinhaltet sowohl Marken als auch generische Nahrungsmittel. Die Angaben umfassen Kalorien, Kohlehydratanteil, Fett und weitere Details. Aus den eingegebenen Trainingseinheiten und eingenommenen Mahlzeiten berechnet die App, wie viele Kalorien aufgenommen und verbrannt wurden, sodass der Anwendende weiß, wie viel er an einem Tag noch essen sollte. Die Resultate werden in ansprechender und motivierender Optik präsentiert.

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Per Barcode-Scanner können Kalorien eines Lebensmittels direkt aus der Datenbank abgerufen werden. Zudem könnt ihr beispielsweise euren Wasserkonsum tracken. Einziger Nachteil: Obwohl Lose it eigentlich in einer deutschen Version angeboten wird, sind die Menüs teilweise in Englisch gehalten.

  • Kalorienbedarf und -verbrauch ermitteln, Zunahme von Makronährstoffen regulieren
  • Android, iOS
  • Basisversion kostenlos; Premium ab 39,99 US-Dollar pro Jahr, lebenslange Mitgliedschaften für 189,99 Dollar
  • direkt zum Anbieter

FDDB – Kalorienzähler und Diät

FDDB synchronisiert dein Tagebuch, Favoriten, deinen Diätbericht und vieles mehr. Die App bietet eine umfangreiche Lebensmitteldatenbank. Der Fokus wird auf Statistiken und Details deiner Ernährung gelegt. FDDB ist keine Motivations-App, sondern zeigt dir vor allem die Fakten deiner Ernährung. Das ist sowohl für Neulinge in diesem Gebiet interessant, die so einen Überblick darüber erhalten, welche Nährstoffe sie eigentlich zu sich nehmen und an welchen Stellschrauben sie schnell und einfach drehen können. Aber auch Fortgeschrittene dürften durch die umfangreichen Statistiken noch etwas dazulernen können.

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  • Ernährungsumstellung, Gesundheit und Fettreduktion
  • Android, iOS
  • Basisversion kostenlos; Premium für einen Monat 3,99 Euro, für zwölf Monate 19,99 Euro
  • direkt zum Anbieter

Lifesum: Gesunde Ernährung

Lifesum bietet euch mehr als 20 verschiedene Diätpläne und umfangreiche Möglichkeiten, Kalorien zu tracken und euren Konsum eurem Verbrauch gegenüberzustellen. Über einen Barcode-Scanner könnt ihr bereits beim Einkaufen Informationen zu den Produkten erhalten und so gesündere Mahlzeiten zusammenstellen. Dabei helfen auch die in der App enthaltenen Rezepte.

Noch mehr Pläne, Rezepte und zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel die Integration von anderen Fitness-Apps, gibt es allerdings nur gegen Bezahlung. Dann bekommt ihr beispielsweise für jeden Tag vier vorgefertigte Rezepte und könnt euren Ernährungsplan verfeinern (zum Beispiel einmal die Woche vegan). Wer es mit dem Tracken wirklich ernst meint, erhält auch einen wöchentlichen Lifescore mit Optimierungsvorschlägen.

  • Abnehmen, Kalorien tracken, Verbrauch und Bedarf gegenüberstellen, Rezepte
  • Android, iOS
  • Gratisversion verfügbar; Bezahlpläne ab 8,33 Euro im Monat (bei drei Monaten Laufzeit) oder 24,99 Euro für ein ganzes Jahr
  • direkt zum Anbieter

Fooducate

Die App Fooducate trägt auch den Beinamen Ernährungscoach und will euch mit aufwendiger und ansprechender Visualisierung zeigen, wie gesund ihr euch ernährt. So lassen sich Verbesserungspotenziale und Erfolge einfach tracken und identifizieren. Dazu greift Fooducate auf eine Datenbank mit Tausenden Lebensmitteln zurück. Was ihr konsumiert, tragt ihr in die App ein, und erhaltet so direktes Feedback.

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Auch Bedarf und Zufuhr von Makronährstoffen (also Eiweiß, Kohlehydrate und Fett) können getrackt und mit Empfehlungen aus der App gesteuert werden. Wer sich die Premiumvariante anschafft, kann unter anderem auf personalisierte und umfassende Ernährungspläne (beispielsweise Keto oder Low Carb) zugreifen oder sich Ernährungstipps für die Schwangerschaft geben lassen.

  • ausgewogene Ernährung, Ernährungspläne
  • Android, iOS
  • Basisversion kostenfrei; verschiedene Premium-Angebote ab 9,99 US-Dollar im Monat
  • direkt zum Anbieter

Was ich esse

Die App „Was ich esse“ stammt von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BZfE). Das hat einige Vorteile: Die App ist werbefrei gestaltet und kostenlos. Kostenpflichtige Zusatzinhalte gibt es nicht. Nutzende können täglich in die App eintragen, was und wie viel sie gegessen haben, wofür über 700 Lebensmittel zur Vorauswahl stehen. Am Ende jeder Woche zieht der Dienst dann Bilanz und zeigt mögliche Ernährungslücken oder übermäßigen Konsum anhand der Lebensmittelpyramide des BzFE auf.

Fatsecret

Der Kalorienzähler von Fatsecret bietet ebenfalls eine sehr umfangreiche Nahrungsmitteldatenbank, die vom Anwendenden mit eigenen Einträgen und Rezepten ergänzt werden kann – so habt ihr wirklich alle Nährstoffe im Überblick. Und wer keine Lust hat, die einzelnen Lebensmittel rauszusuchen, kann einfach die Verpackung scannen. Die App berechnet je nach Aktivität den empfohlenen Tagesbedarf an Kalorien und zeigt in einer Übersicht die bereits aufgenommen Nährstoffe detailliert an. Zudem gibt es eine Rezeptsammlung mit gesunden Mahlzeiten und eine optisch aufbereitete Darstellung der eigenen Fortschritte.

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In der Premiumversion gibt es zusätzlich mehrere umfassende Ernährungspläne, ein Wasser-Tracking und weitere Funktionen.

  • Kalorienzähler, Kalorienverbrauch und -bedarf, Rezepte
  • Android, iOS, Microsoft
  • kostenlose Basisversion; Premium für 7,49 Euro pro Monat, 18,99 Euro für drei Monate und 44,99 Euro pro Jahr
  • direkt zum Anbieter

Noom: Gesund abnehmen

Wie bei derartigen Apps üblich, gibt der Anwendende auch bei Noom zuerst Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht und Wunschgewicht ein. Daraufhin generiert die Anwendung einen individuellen Plan zum Abnehmen. Damit das funktioniert, muss der Nutzende alle eingenommenen Mahlzeiten und Trainingseinheiten mit Noom erfassen. Gamification-Elemente sollen für zusätzliche Motivation sorgen.

Der Anbieter setzt darauf, gesunde Ernährung zu einer Gewohnheit zu machen, die nicht mehr schwerfällt, während ungesunde, angelernte Verhaltensweisen nach und nach abgestellt werden. Dabei soll auch auf Erkenntnisse aus der Verhaltenstherapie zurückgegriffen werden.

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  • ungesunde Angewohnheiten abstellen, gesunde und ausgewogene Ernährung
  • Android, iOS
  • kostenlose Testphase; 114 Euro für fünf Monate, Kurserweiterungen (Stressbewältigung gegen Hungerattacken) für 49 Euro zusätzlich
  • direkt zum Anbieter

Woran erkenne ich eine gute App zum Abnehmen?

Eine gute Diät-App sollte euch nicht nur einschränken, sondern neue Möglichkeiten aufzeigen. Gibt es Rezeptvorschläge, sollten diese vielseitig sein und sich in verschiedene Essgewohnheiten (zum Beispiel vegetarisch, vegan oder Low Carb) eingliedern lassen. Einseitige Diäten, die nur auf eine Lebensmittelkategorie setzen und hauptsächlich über ständiges Hungergefühl funktionieren, sind eigentlich schon seit den Neunzigerjahren vollständig überholt – dennoch kommen sie immer wieder vor.

Zudem solltet ihr mit den Empfehlungen aus Abnehm-Apps vorsichtig umgehen. Denn wer schon einmal eine Körperfettanalyse gemacht hat, weiß beispielsweise, dass dort wesentlich mehr Werte einfließen, als die zwei oder drei Kennzahlen, die manche Apps als Grundlage für all ihre Berechnungen und Empfehlungen nehmen. Dabei gibt es ein Spannungsfeld, das auch für Apps aus vielen anderen Bereichen gilt: Die Dienste brauchen möglichst viele Daten, um uns individuelle Tipps geben zu können; gleichzeitig sind viele der benötigten Angaben recht sensibel, weshalb ihr hier sorgsam abwägen und entscheiden solltet.

Eins ist aber auch klar: Eine gute Diät-App muss nicht euer Adressbuch auslesen, um euch bessere Abnehmtipps geben zu können.

Die 8 beliebtesten Dating-Apps der Deutschen Quelle: Shutterstock / antoniodiaz
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