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Activision Blizzard: Neue Klage wegen sexueller Belästigung

Activision Blizzard wurde bereits mehrfach wegen sexueller Belästigung angeklagt. Jetzt erhebt eine Ex-Mitarbeiterin erneut schwere Vorwürfe gegen das US-Unternehmen.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Die Klagen wegen sexueller Belästigung bei Activision Blizzard reißen nicht ab. (Foto: IgorGolovniov / Shutterstock)

Activision Blizzard musste sich in der Vergangenheit bereits mit einigen Klagen wegen sexueller Belästigung auseinandersetzen. Das Unternehmen gelobte Besserung – doch die Firmenkultur blieb offenbar toxisch. Denn jetzt erhebt erneut eine Ex-Mitarbeiterin Klage gegen den Spiele-Publisher. Die Anwältin Lisa Bloom spricht im Namen ihrer Klägerin, die anonym bleiben will, von offenem Sexismus, Belästigung, Diskriminierung und Machtmissbrauch am Arbeitsplatz.

Management ignorierte Vorwürfe

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Ihre anonyme Mandantin sei im Jahr 2017 als leitende Angestellte zu Activision Blizzard gekommen. Bereits kurz darauf hätten die Belästigungen angefangen. Sie sei systematisch unter Druck gesetzt worden, Alkohol zu trinken und bei sexistischen Spielen mitzumachen, heißt es.

Den Übergriffen und Kommentaren ihrer männlichen Kollegen sei sie schutzlos ausgeliefert gewesen, heißt es in der öffentlich einsehbaren Klageschrift weiter. Und scheinbar brachten auch Beschwerden bei den Führungskräften nichts. Dort seien die Vorwürfe als „nette Führung und Versuch, sich mit ihr anzufreunden“ bezeichnet und keine weiteren Schritte unternommen worden.

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Noch keine Reaktionen von Activision und Microsoft

Doch die Klägerin beließ es laut Klageschrift nicht dabei und wandte sich direkt an J. Allen Brack, dem mittlerweile Ex-Präsidenten von Activision Blizzard. Nicht nur, dass ihr Hilferuf auch an dieser Stelle ignoriert worden sei – ihr seien anscheinend auch noch bewusst Steine in den Weg gelegt worden, um ihre Karriere zu torpedieren.

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Die Klage gegen Activision Blizzard wurde in Los Angeles eingereicht. Von Activision Blizzard gibt es bislang noch keine Stellungnahme. Auch der Konzern Microsoft, der plant, die Firma für rund 70 Milliarden US-Dollar zu übernehmen, äußerte sich bisher nicht.

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