News

ADAC fordert mehr Vielfalt bei E-Autos und Ausbau der Ladesäulen

(Foto: Shutterstock)

Geht es nach ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand, kann es in Sachen Förderung von Elektromobilität nicht schnell genug gehen. Gerade auf die Alltagstauglichkeit muss dabei aber besonders geachtet werden.

ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand hat die ausgeweitete Kaufprämie für Elektro-Autos begrüßt. „Aus Sicht des Verbrauchers ist es wichtig, dass die Förderung schnell und unbürokratisch fließt“, sagte Hillebrand den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Seit Mittwoch können Elektro- und Hybridfahrzeuge mit bis zu 6.000 Euro bezuschusst werden.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Allerdings sei die Bezahlbarkeit nicht das einzige Argument für einen Fahrzeugkauf, mahnte Hillebrand. „Damit mehr Menschen auf E-Autos umsteigen, ist es wichtig, dass die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge weiter steigt.“ Hersteller müssten ihre Modellangebote vielfältiger gestalten. Der Staat müsse zudem beim Ausbau der Infrastruktur vorankommen: „Die Akzeptanz für E-Autos wird nur dann wachsen, wenn die Möglichkeiten besser werden, das Fahrzeug zu Hause und am Arbeitsplatz zu laden“, sagte Hillebrand.

Kaufprämien für mehr als 250 Modelle

Seit Mittwoch gelten neue Kaufprämien für mehr als 250 Modelle – für rein elektrische Fahrzeuge wie für Plug-in-Hybride. Auch rückwirkende Anträge sind möglich für Fahrzeuge, die nach dem 4. November 2019 zugelassen wurden. Die Bundesregierung hatte die höhere Förderung bereits im September in ihrem Klimaschutzprogramm beschlossen.

Laut Wirtschaftsministerium kostet die höhere Prämie bei einer Laufzeit bis 2025 insgesamt 4,18 Milliarden Euro. Die Industrie beteiligt sich zur Hälfte an dem sogenannten Umweltbonus, der Staat zahlt die andere Hälfte. Allerdings verrechnen die Hersteller ihren Beitrag häufig mit Rabatten, die sie üblicherweise ohnehin geben. Eine Kaufprämie für Elektroautos gibt es bereits seit mehr als drei Jahren, sie brachte bisher aber nicht den gewünschten Erfolg. dpa

Zum Weiterlesen:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung