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„Das Ungewisse ist unglaublich motivierend für mich“ – Alexandre Peschel von Atem

In der „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie fragen wir Webworker, worauf sie im Job nicht verzichten können. Heute zu Gast: Alexandre Peschel von Atem.

3 Min. Lesezeit
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Heute zu Gast: Alexandre Peschel. (Foto: Atem)

Alexandre Peschel ist Gründer von Atem und bringt mit seinem Startup Technologie und Klimaschutz zusammen. Atem ermöglicht es Unternehmen, ihren CO2-Abdruck transparent, effizient und einfach zu kompensieren – mithilfe einer Schnittstelle für den automatisierten Kauf von CO2-Zertifikaten. Zuvor hat er das Berliner Design- und Entwicklerstudio Ape Unit gegründet und aufgebaut. Der 37-Jährige ist Experte für Web3 und Blockchain.

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In der „5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann“-Serie verrät Peschel, was er im Arbeitsalltag benötigt, um motiviert zu sein.

5 Dinge, ohne die ich nicht arbeiten kann: Alexandre Peschel von Atem

Das Neue: Der Zauber des Anfangs, das Ungewisse ist unglaublich motivierend für mich. Hinter allem, was du siehst, steckt immer noch mehr. Wenn du nicht weißt, wie ein Motor von innen aussieht, mach einen auf – das habe ich vor einigen Jahren aus Neugier tatsächlich mal bei einem Motorrad gemacht. Unternehmertum ist immer eine Reise und das, was noch kommen kann, treibt mich am meisten an. Deshalb bin ich sehr offen für neue Chancen und ziehe daraus die Motivation, auch die täglichen Routine-Tasks durchzuziehen.

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Mein leichter Schreibtisch: Ich habe einen kleinen Holzschreibtisch von einem Hamburger Tischler, genau groß genug für Laptop und Notizbuch. Er ist so schmal, dass er durch jede Tür passt. Da ich ihn leicht umstellen kann, ändere ich öfter mal mein Setting. Je nach Stimmung, Tageszeit, Sonne oder Aussicht. Manchmal ist ein weiter Blick über die Stadt ideal, manchmal ein Bild an der Wand vor dem Tisch, das mich an etwas erinnert. Manchmal ist es ein Platz in der Sonne, manchmal drinnen oder auf dem Balkon. Immer mal wieder ein Tapetenwechsel hält meine Energie hoch.

Simple und intuitive Technologie: Es gibt Situationen, da bringt mich nicht nur das richtige Setting, sondern auch das ideale Tool weiter. Ich will den Moment nutzen, um eine bestimmte Idee herunterzuschreiben. In den Flow komme ich je nach Situation am besten am Laptop, mit Papier und Stift oder auch mit dem Remarkable-Tablet. Ich nutze es schon lange als eine fast perfekte, digitale Alternative zu Papier und Stift: Schreiben aus dem Handgelenk, es fühlt sich an wie auf Papier, aber du kannst Zeilen verschieben, ausschneiden, einfügen. Kleinere Sachen schreibe ich in Apples Notizen-App, sie ist einfach mein Schreib-MVP, beschränkt auf das Nötigste und ohne unnötige Features. Größere Texte schreibe ich in iA Writer, einer App mit Focus-Mode, bei der alles außer dem aktuellen Satz ausgegraut wird. Simples Interface, ein sympathischer hellblauer Cursor, und perfektes Formatieren während des Schreibens durch Markdown.

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Viele (sehr viele) Pflanzen: Mein früheres Büro bei Ape Unit wurde scherzhaft als Dschungel bezeichnet, weil ich so viele Bananenpalmen aufgestellt hatte. Jetzt bei Atem arbeite ich von verschiedenen Orten, auch von zu Hause. Egal, wo ich arbeite: Es muss eine größere Pflanze im Raum stehen. Wo sonst nur Monitore leuchten, braucht es auch etwas Lebendiges, nicht nur für die Luft, sondern auch für den Vibe. Und Pflanzen binden CO2 – das passt also zu dem, was wir mit Atem tun: klimaneutrales Wirtschaften für Unternehmen so einfach machen, dass es selbstverständlich wird.

Die Uhr meines Vaters: Meine alte Armbanduhr, die erste Taucheruhr von Omega. Ich habe sie von meinem Vater bekommen. Sie ist gleichzeitig ganz zeitlos, überdauert die Jahrzehnte und wird noch viele überdauern. Aber sie ist trotzdem mitgenommen von allem, was sie erlebt hat, abgenutzt über 65 Jahre ist sie selbst ein Zeichen für die Zeit.

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