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Alle feuern ihre Mitarbeiter – außer Apple

Heute geht es um die Frage, warum bei Apple derzeit keine Massenentlassungen stattfinden. Außerdem: Fensterscheiben als Stromgeneratoren, wirtschaftlicher Aufschwung im Saarland, das Ende des „Marvel’s Avengers“-Games und ein KI-Bewerbungsschreiben.

3 Min. Lesezeit
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Dem Motto des Gründers treu geblieben: Deshalb muss Apple jetzt nicht reihenweise Menschen entlassen. (Symbolbild: 360b/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Apple bleibt von Massenentlassungen verschont

Die massenhaften Kündigungen in der Tech-Branche bleiben beim Konzern Apple offenbar aus. Grund dafür könnte sein, dass CEO Tim Cook bei der Personalplanung besseres Gespür bewiesen hat als die Konkurrenz. Meta beispielsweise vergrößerte sich zu Beginn des vierten Quartals 2022 in Sachen Mitarbeiter:innen um ganze 94 Prozent. Auch Amazon hat sein Personal verdoppelt. Microsoft stellte 53 Prozent mehr Menschen ein und der Google-Konzern Alphabet wuchs um rund 50 Prozent. Bei Apple waren es aber lediglich 20 Prozent.

Da der Boom in der Tech-Branche nach Ende der Pandemie nicht angehalten hat, setzen die meisten Unternehmen das neue Personal jetzt gleich wieder auf die Straße. Bei Amazon werden in nächster Zeit bis zu 18.000 Menschen ihre Jobs verlieren, auch bei den anderen Tech-Konzernen gehen die Kündigungszahlen in die Zehntausenden. Apple hat bisher keine merklich erhöhten Entlassungen zu verzeichnen. Expert:innen gehen davon aus, dass eine Reduzierung des Personals dort eher dadurch erfolgt, dass Stellen nicht nachbesetzt werden.

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Unternehmen entwickelt Solarzellen-Fenster

Die Firma Ubiquitous Energy arbeitet derzeit an der Entwicklung transparenter Solarzellen-Folien. Diese können, auf Fenstern oder Alltagsgegenständen angebracht, selbständig Strom erzeugen. Dafür filtern die speziellen Zellen ultraviolettes und Infrarotlicht, während für das menschliche Auge sichtbares Licht durchgelassen wird.

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Künftig wäre es also beispielsweise möglich, dass Wolkenkratzer die gesamte Energie, die für die Gebäudeüberwachung benötigt wird, selbst produzieren. Voraussichtlich wird für die Solarzellenfenster im Gegensatz zu herkömmlichen ein Aufpreis von circa 30 bis 40 Prozent erwartet. Weil sie nur einen Teil des Lichts umsetzen, ist die Energieproduktion deutlich geringer als bei gewöhnlichen Solarzellen. Dafür sind die Möglichkeiten der Nutzung um einiges vielfältiger. Der Fensterhersteller Andersen Corporation hat für das Projekt eine Finanzierung von 70 Millionen US-Dollar zugesagt.

US-Chiphersteller will Fabrik im Saarland eröffnen

Es geht vielleicht bald wieder bergauf im Saarland. Offenbar plant der Chiphersteller Wolfspeed in Endsdorf das weltweit größte Werk für Siliziumkarbidchips. Gebaut werden soll das Werk auf dem Grund des ehemaligen Kohlekraftwerks. Die zukunftsträchtige Technologie kommt unter anderem bei Elektro-Fahrzeugen zum Einsatz, weshalb auch der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen bei der Planung des Standortes mit am Start ist. Neben eigenen Werken plant ZF auch eine Forschungseinrichtung vor Ort, um die technische Entwicklung der Chips voranzutreiben. Derzeit ist von einer Produktionsaufnahme in vier Jahren die Rede. Die Nachricht dürfte im Saarland für Erleichterung sorgen. Zuletzt hatte der Industriestandort durch die Abwicklung eines Ford-Werkes und Komplikationen mit dem Akkuhersteller S-Volt einige negative Entwicklungen hinnehmen müssen.

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Hersteller stampft „Marvel’s Avengers“-Game ein

Das Live-Service-Spiel „Marvel’s Avengers“ wird im laufe des Jahres eingestellt. Ab 31. März werden laut Entwicklerfirma Embracer keine neuen Inhalte mehr bereitgestellt. Alte Premium Cosmetics, die man zuvor kaufen konnte, werden ab diesem Zeitpunkt verschenkt. Mit dem 30. September endet dann auch der Support für das Spiel. Offenbar sind bei dem groß angelegten Projekt die erwarteten Spielerzahlen ausgeblieben – und damit auch keine Einnahmen durch kostenpflichtige Inhalte erzielt worden. Neben technischen Schwierigkeiten bemängelten Gamer:innen vor allem das langweilige Missionsdesign. In Live-Service-Spielen werden zusätzlich zum Kaufpreis viele Spielelemente mit einem weiteren Preisschild versehen. Das kommt bei der Zielgruppe mittlerweile zunehmend schlecht an.

Bewerbung mit ChatGPT fällt bei Personalerinnen durch

Von einer KI verfasste Texte kommen mittlerweile immer häufiger zum Einsatz. Dabei sind die teilweise so gut geschrieben, dass sie von Menschen nicht als solche erkannt werden. Wie ein t3n-Autor im Selbsttest herausgefunden hat, ist ein Bewerbungsanschreiben von ChatGPT allerdings leider (noch) nicht gut genug, um zum Gespräch eingeladen zu werden. Der auf Kommando erstellte Text las sich zwar im Englischen sehr gut, wurde aber durch die Google-Translate-Übersetzung dann doch recht holprig. Zwei HR-Expertinnen, die das Anschreiben bewertet haben, hätten es zwar nicht für einen KI-Text gehalten, den Job bekommen hätte der Bewerber aber trotzdem nicht. Insgesamt wirkte das Schreiben wohl wenig ambitioniert. Allerdings – so gaben die Personalerinnen zu verstehen – hätten Anschreiben heutzutage ohnehin deutlich an Wichtigkeit verloren.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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