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Apple und Google sagen AirTags-Stalking den Kampf an

Apple schließt sich mit Google und anderen Unternehmen zusammen, um den Missbrauch von Bluetooth-Ortungsgeräten wie den AirTags zu bekämpfen. Ein Industriestandard soll dabei helfen.

Von Stefica Budimir Bekan
2 Min.
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Bluetooth-Geräte wie AirTags sind zwar nützlich, können aber auch für unerwünschtes Tracking missbraucht werden (Foto: Shutterstock/ Tada Images)

AirTags und andere kleine Ortungsgeräte sind super praktisch, um verlorene Sachen wiederzufinden. Aber manchmal werden sie leider auch dafür benutzt, um heimlich Leute auszuspionieren. Apple und Google haben jetzt gemeinsam einen Vorschlag für einen Industriestandard vorgelegt, der das Stalking mit solchen Geräten verhindern soll.

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Industriestandard soll unerwünschtes Tracking bekämpfen

Wie Apple in einer Pressemitteilung verlauten ließ, haben auch weitere Unternehmen wie Samsung, Tile, Chipolo, eufy Security und Pebblebee ihre Unterstützung für den Entwurf der Spezifikation angekündigt, der sicherstellen soll, dass Bluetooth-Ortungsgeräte wie AirTags nicht missbraucht werden können.

Der Industriestandard ist der erste seiner Art und ermöglicht es, unerwünschtes Tracking zu erkennen und Warnhinweise über iOS- und Android-Plattformen hinweg zu senden.

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Bisherige Schutzmaßnahmen von Apple nicht ausreichend

In letzter Zeit wurden immer wieder Fälle von unerwünschtem Tracking mit Bluetooth-Trackern wie den AirTags von Apple bekannt. Apple hat zwar Maßnahmen ergriffen, um Stalking mit AirTags zu verhindern, wie zum Beispiel einen Warnton, wenn sich ein fremder AirTag für eine gewisse Zeit in der Nähe einer anderen Person befindet.

Potenzielle Opfer erhalten auch auf ihrem iPhone Anweisungen, wie sie den fremden AirTag in ihrer Nähe ausschalten können. Allerdings funktioniert dieser Anti-Stalking-Schutz nur, wenn alle Beteiligten ein iPhone verwenden. Das soll sich jedoch bald ändern.

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„Ein Novum in der Branche“

„Apple hat AirTag auf den Markt gebracht, um Anwender:innen die Gewissheit zu geben, ihre wichtigsten Gegenstände finden zu können“, sagt Ron Huang, Vice President of Sensing and Connectivity bei Apple. AirTag und das „Wo ist?“-Netzwerk sei mit einer Reihe von proaktiven Funktionen ausgestattet worden, um unerwünschtes Tracking zu verhindern — ein Novum in der Branche. Das Unternehmen arbeite auch weiter an Verbesserungen, um sicherzustellen, dass die Technologie wie vorgesehen genutzt wird.

„Dieser neue Industriestandard baut auf den Schutzmaßnahmen von AirTag auf und ist durch die Zusammenarbeit mit Google ein entscheidender Schritt nach vorn, um unerwünschtes Tracking unter iOS und Android zu bekämpfen“, sagte Huang.

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„Bluetooth-Tracker haben Nutzern enorme Vorteile gebracht, aber sie bergen auch das Potenzial für unerwünschtes Tracking, das nur durch industrieübergreifende Maßnahmen gelöst werden kann“, erklärte Dave Burke, Vice President of Engineering for Android bei Google. „Android setzt sich unermüdlich für den Schutz der Nutzer ein und wird auch weiterhin strenge Schutzmaßnahmen entwickeln und mit der Industrie zusammenarbeiten, um den Missbrauch von Bluetooth-Trackern zu bekämpfen.“

Unternehmen können Entwurf kommentieren

Die heutige Veröffentlichung des Entwurfs einer Spezifikation sein ein willkommener Schritt, um dem schädlichen Missbrauch von Bluetooth-Ortungsgeräten entgegenzuwirken, sagte Alexandra Reeve Givens, President und CEO des Center for Democracy & Technology.

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Unternehmen, die sich für den Entwurf des Industriestandards interessieren, haben drei Monate Zeit, um ihn zu überprüfen und zu kommentieren. Bis Ende 2023 wollen Apple und Google dann eine Umsetzung des Standards veröffentlichen, der unerwünschtes Tracking durch Warnhinweise unterbindet. Dieser wird in künftigen Versionen der Mobil-Betriebssysteme iOS und Android unterstützt werden.

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