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Apple Vision Pro: iFixit-Teardown zeigt Schwächen der 3.500-Dollar-Brille

Seit kurzem ist Apples VR-Brille Vision Pro in den USA erhältlich. Die ersten Erfahrungsberichte sind durchwachsen. Jetzt haben die Reparaturprofis von iFixit das Gerät zerlegt – und sind auf einige interessante Details gestoßen.

2 Min. Lesezeit
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iFixit hat Apples Vision Pro auseinandergenommen. (Bild: iFixit)

Seit dem 2. Februar 2024 ist Apples Vision Pro zum Preis von 3.499 US-Dollar in den USA erhältlich. In ersten Hands-on-Berichten zeigten sich US-Medienschaffende von der Qualität der VR-Brille überzeugt, monierten aber deren Gewicht – und den vergleichsweise hohen Preis.

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iFixit nimmt Apple Vision Pro auseinander

Jetzt haben sich die Reparaturprofis von iFixit der Vision Pro angenommen und Apples VR-Brille auseinandergeschraubt. Im Normalfall sollen die iFixit-Tests feststellen, wie gut sich die Geräte reparieren lassen. Meist erfahren Fans und Branchenbeobachter:innen darüber hinaus aber noch einige bisher unbekannte Details.

Im Fall der Vision Pro lässt sich zuerst feststellen, dass die VR-Brille von Apple sich ziemlich schwer auseinandernehmen lässt. Im entsprechenden Video erklärt das Unternehmen, dass es wohl mehr als ein Video brauche, um den gesamten Prozess des Auseinanderbauens behandeln zu können.

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Vision Pro: Apples komplexestes Stück Hardware

Freilich nicht zuletzt, weil es sich um „Apples komplexestes Stück Hardware“ handele. Ein Follow-up-Video stellt iFixit jedenfalls schon mal in Aussicht. Wann das kommt, ist aber noch nicht klar.

Klar ist aber, dass – entgegen den Meinungen der Tester:innen – die Vision Pro gar nicht soviel schwerer ist als etwa die Meta Quest Pro. 532 stehen hier 522 Gramm gegenüber, wenn es nur um das Gewicht geht, dass Nutzer:innen auf dem Kopf tragen, so iFixit.

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Eyesight: Schwächen bei Gewichtsverteilung

Dafür, dass die Apple-VR-Brille letztlich doch um 250 Gramm mehr wiegt, ist nahezu ausschließlich der externe Akku verantwortlich. Allerdings gibt es Schwächen bei der Gewichtsverteilung, die Vorderseite scheint Träger:innen nach vorn zu ziehen.

Für dieses Ungleichgewicht ist wiederum die Eyesight-Funktion verantwortlich, dank der die Augen der Person unter der VR-Brille außen angezeigt werden. Dafür hat Apple ein externes Display und zwei Schichten mit Lentikularlinsen verbaut, die direkt die ersten Probleme beim Auseinanderbauen verursachen.

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Glas und Filter fest mit Gerät verklebt

Denn das Glaspanel und die darunter befindlichen Filter sind fest mit dem Gerät verklebt – oft ein Ärgernis bei Geräten wie Smartphones oder Tablet-PCs. Die Profibastler:innen schafften das Ablösen durch Hitze, mussten aber kleine Beschädigungen in Kauf nehmen.

Ebenfalls erschwerend für eine mögliche Reparierbarkeit erwiesen sich die laut iFixit ungewöhnlich hohe Zahl an Kabeln und Schrauben. Als positiv wiederum erwies sich, dass einige Teile wie Polster, Lautsprecher und das Kopfband sich leicht austauschen lassen.

Akku wird per Lightning statt USB-C verbunden

Als Schwäche legen die iFixit-Profis derweil den Fakt aus, dass Apple beim Anschluss des Akkus auf Lightning statt USB-C setzt. Das bedeute, dass man nicht einfach einen USB-C-Akku verwenden kann, den man schon besitzt. „Lame“.

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Schau dir jetzt Apples größte Produktflops in unserer Bildergalerie an Quelle: (Foto: Shutterstock/Drop of Light)

Mit einem Fazit wartet iFixit noch, bis wirklich alles in seine Einzelteile zerlegt ist. Fürs Erste wird die Apple Vision Pro in puncto Reparierbarkeit als „nicht großartig“ bewertet. Auf der positiven Seite seien einige der Verbindungen aber als „recht erfreulich“ zu verbuchen.

Mal schauen, was der zweite Teil der iFixit-Sage zur Apple Vision Pro ergibt.

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