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Von scannen bis schreiben: Praktische Apps für dein mobiles Office

(Foto: Sergey Causelove / Shutterstock)

Mit dem Smartphone oder Tablet arbeiten machen viele Apps inzwischen sehr einfach. Die Folgenden solltet ihr euch für euer mobiles Office ansehen.

Waren für ein mobiles Office vor einigen Jahren noch einige Kilogramm Notebook im Rucksack nötig, lassen sich viele Aufgaben inzwischen auch mit Tablet oder sogar Smartphone erledigen. Wir empfehlen euch in diesem Artikel Apps aus den unterschiedlichsten Bereichen. Angefangen beim Digitalisieren und Weiterbearbeiten von Dokumenten bis zur Bearbeitung von Fotos für eure Website oder die Social-Media-Kanäle.

Dokumente digitalisieren

Von iOS-Version zu Version spendiert Apple seiner Notizen-App immer mehr Funktionen. Inzwischen hat diese auch eine eingebaute Scanner-Funktion, die sich hervorragend zum Digitalisieren von Belegen oder handschriftlichen Notizen eignet.

Scanbot bietet unter anderem eine Texterkennung bei gescannten Dokumenten an. (Bild: Scanbot)
Scanbot bietet unter anderem eine Texterkennung bei gescannten Dokumenten an. (Bild: Scanbot)

Eine bekannte App zum Digitalisieren ist Scanbot. Sie ermöglicht neben dem automatischen Beschnitt des Dokuments auch eine Texterkennung. Gescannt werden kann neben dem PDF-Format auch als Bild, Dokumente können nach dem Scan auch automatisch in einen Ordner gelegt oder per Schema benannt werden. Verfügbar ist die App für iOS und Android.

Apps für dein mobiles Office: Notizen und Texte schreiben

Schier unendliche Möglichkeiten gibt es im Bereich der Notiz- und Schreibprogramme. Zuallererst bieten sich hier natürlich die vom System mitgebrachten Apps an. Apples Notizen machen handschriftliche Notizen mit dem Apple Pencil durchsuchbar – extrem praktisch. Aber auch für ganz normale Notizen bekommt die App von Apple immer mehr Features spendiert. Wer im Apple-Ökosystem unterwegs ist, ist damit schon sehr gut bedient.

Android auf der anderen Seite bringt Googles Keep mit, das ebenso alle Funktionen mitbringt, die Nutzer einer Notiz-App erwarten. Plattformübergreifende Kandidaten gibt es ebenso einige. Bei Evernote oder One Note kommt es auf den eigenen Geschmack an, beide haben aber Apps für viele Plattformen.

Eine App für iOS, die neben dem Apple-Design-Award auch viel Aufmerksamkeit bekommen hat, ist Bear. Die App unterstützt beispielsweise die Auszeichnungssprache Markdown und bietet in ihrer Pro-Version einen Sync zwischen Apple-Geräten, alternative Themes, den Export in unterschiedliche Dateiformate und einfache Sortierungsmöglichkeiten.

Für dein mobiles Office ist Bear als Notiz-App ein Kandidat. (Grafik: Shiny Frog)
Für dein mobiles Office ist Bear als Notiz-App ein Kandidat. (Grafik: Shiny Frog)

Geht es über Notizen hinaus hin zu längeren Texten, haben sich in den letzten Jahren einige Apps das ablenkungsfreie Schreiben zum Ziel gesetzt. Auch hier ist Markdown als Auszeichnungssprache weit verbreitet. Einer der bekanntesten Vertreter ist der iA Writer für die Apple-Plattformen und Android. Neben einer Verwaltung von Texten in Ordnern in der iCloud, Dropbox oder lokal, ist beispielsweise auch ein Modus vorhanden, der nur den aktuellen Satz oder Absatz hervorhebt. Außerdem ist eine Syntax-Hervorhebung mit an Bord.

Schon lange auf dem Markt der Texteditoren ist Ulysses. Die Macher aus Leipzig bieten ebenso eine Verwaltung der Texte an und ermöglichen es, das Aussehen ihres Editors über eigens erstellbare Themes zu individualisieren. Neben dem Sync über iCloud können auch Dropbox-Ordner eingebunden werden.

Eine Alternative für Windows oder Linux ist Caret. Der Editor kommt ebenso mit einem schlichten Design und bringt praktische Features wie Autocomplete oder eine Unterstützung bei der Markdown-Syntax mit.

Die Software Scrivener soll vor allem bei umfangreichen Recherche- und Schreibarbeiten unterstützen. Einzelne Projekte bieten Platz für Recherche-Material und das Schreiben einzelner Kapitel. Wer mobil vor allem für Recherche und Korrektur an Texten arbeiten möchte, sollte einen Blick auf Liquid Text werfen. Vor allem im Zusammenspiel mit dem iPad Pro und dem Apple Pencil lassen sich Texte kinderleicht bearbeiten.

Readdle, eine Software-Schmiede für Produktivitäts-Software, bietet unter anderem PDF Expert und den PDF-Converter in Apples App-Store an. Damit lassen sich PDFs über das iOS-Share-Sheet erstellen, in der App bearbeiten oder korrigieren und auch wieder exportieren. Android-Nutzer können beispielsweise auf den schon von Windows bekannten Foxit Reader setzen, die Software erlaubt es auch auf Mobilgeräten, PDFs zu erstellen und sie zu bearbeiten.

Für die klassischen Textverarbeitunggsprogramme gibt es auch für mobile Plattformen jeweils passende Pendants. Google bietet diese für seine Dokumente, Tabellen und Präsentationen jeweils für iOS und Android an. Auch Microsoft ist mit seiner Office-Suite auf beiden Plattformen vertreten. iOS-Nutzer können natürlich auch auf die iWork-Suite von Apple zurückgreifen.

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2 Reaktionen
Thorsten Panknin

IA Writer gibt es auch für Android.

Johannes Schuba

Das stimmt natürlich, danke für den Hinweis, habe ich ergänzt!

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