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Auf sinnvolle Art Strom erzeugen und Strom sparen

Im t3n-Daily vom 18. Oktober geht es vor allem um Energie – mit Blick auf Produktion und Verbrauch. Außerdem: Netflix, DHDL, Deutsche Bahn.

Von Holger Schellkopf
4 Min.
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Diese Windturbinen sollen für Strom sorgen. (Bild: Aeromine)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Newsblog, Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Mini-Windturbine statt Photovoltaik

Erweiterter Ansatz für regenerative Stromerzeugung: Zusätzlich zu Solarzellen könnten flügellose Windturbinen in Zukunft für viel Energie sorgen – und das bei jedem Wetter. Bei gleichen Kosten und geringerem Platzbedarf soll ein System namens Aeromine etwa 50 Prozent mehr Strom erzeugen als Solaranlagen. Die flügellosen Windkraftwerke befinden sich zurzeit bei BASF in der Erprobung.

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Das neue Verfahren setzt auf wenige bewegliche Teile: Die Konstruktion verstärkt den Luftstrom und leitet ihn zu einer kleinen Turbine. Damit löst das Prinzip gleich eine ganze Reihe von Nachteilen herkömmlicher Windkraftanlagen.

Die Einheiten benötigen zudem nur zehn Prozent der Dachfläche, die bei Solarzellen benötigt wird. Zudem lassen sie sich mühelos auf Flachdächern installieren.

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Die Lösung soll zunächst nur gewerblichen Kunden offenstehen. Aeromine nennt Lagerhäuser, Vertriebszentren, Fabriken und Bürogebäude, aber auch Mehrfamilienhäuser und große Einzelhandelsgeschäfte als Einsatzgebiete.

In Kombination mit Solarzellen soll die Aeromine-Anlage bis zu 100 Prozent des Energiebedarfs des Gebäudes decken und den Einsatz von Speichern minimieren.

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Strom sparen: Nicht immer den Stecker ziehen

Die Strompreise steigen weiter und viele mehr oder weniger kompetente Verbraucherschützer predigen, dass Geräte im Leerlauf (Stand-by) mehr Energie verbrauchen, als sie eigentlich sollten und müssten. In der Tat macht hier auch das berühmte Kleinvieh Mist, sodass sich der unnötig verbrauchte Strom durchaus summieren kann. Im Haushalt lässt sich so schnell im Jahresverlauf ein hoher zweistelliger Betrag einsparen.

Der Gesetzgeber hat sich schon vor Jahren Gedanken darüber gemacht, wie viel Strom bestimmte Geräte wie Computer, Fernsehgeräte, Audio- und Videogeräte, Mikrowellengeräte und elektrische Spielzeuge im Stand-by verbrauchen dürfen.

Findige Energiesparer und ‑berater kommen nun auf die Idee, einfach den Strom mithilfe einer abschaltbaren Mehrfachsteckdose auf null zu reduzieren oder den Stecker jeden Abend zu ziehen, was prinzipiell bei einigen Gerätegruppen auch funktioniert, bei anderen aber ungeahnte Nebenwirkungen hervorrufen kann – und langfristig zu Mehrkosten führt und den Geräten nicht guttut.

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Das gilt für WLAN-Router und Modems ebenso wie für Smarthome-Devices, die schlichtweg nicht funktionieren können, wenn sie keinen Strom haben. Auch bei herkömmlicheren Geräten wie Druckern und Multifunktionsgeräten wie den gängigen Drucker-Scanner-Fax-Kombis kann es sinnvoll sein, diese nicht täglich vom Netz zu trennen. Der Grund ist hier die Selbstreinigung und der Selbsttest, die jedes Mal beim Starten durchgeführt werden und unnötig Tinte oder Toner verbrauchen.

Vor allem viele ältere OLED-TVs und einige AMOLED-Bildschirme sollten nicht per Schaltersteckdose komplett vom Stromnetz getrennt werden, da sie bei jedem Start die einzelnen selbstleuchtenden Pixel regenerieren. Trennt man sie regelmäßig vom Strom, kann dies langfristig zu Beeinträchtigungen der Bildqualität führen.

Letzte Runde bei DHDL

Finale für die zwölfte Staffel der „Höhle der Löwen“. Einen Deal, der allerdings die Dauer der Sendung nicht sehr lange überlebte, holte sich die Gründertruppe von Layzee unter anderem für eine neue Variante des Trendprodukts Dachzelt. Leer geht dagegen die Idee der hölzernen Schreibtischaufsätze aus. Gleiches gilt für ein  Tragesystem aus Klettgurten. Mit DHDL-Investoren in die Zukunft marschieren wollen dagegen die Erfinderin einer kühlenden Salbe für die Stillzeit und die Gründerinnen von Histafood, einem Angebot von histaminarmen Nahrungsmitteln.

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Deutsche Bahn bringt Next DB Navigator

Hoffnung für Bahnreisende: Die Deutsche Bahn hat mit dem Next DB Navigator eine neue App für den Kauf von Bahntickets und die Verwaltung von Reisen veröffentlicht. Das neue Angebot soll einige der Kritikpunkte an der bisherigen App aus der Welt schaffen.

Immerhin bringt die App ein frisches Erscheinungsbild. Auch einen Dark Mode können Reisende jetzt einstellen. Darüber hinaus sorgen kleine Detailverbesserungen für mehr Übersicht, etwa die Möglichkeit, Favoriten umzubenennen.

Ansonsten hat sich bei den Funktionen nicht viel gegenüber der Vorgänger-App geändert. Zudem leidet sie an einigen Kinderkrankheiten. 

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Aber die Bahn arbeitet weiter an der Optimierung. Bis Anfang 2024 können Nutzer:innen neben dem neuen auch noch den alten DB-Navigator verwenden – auch wenn dieser deutlich weniger übersichtlich ist.

Das ist aktuell insbesondere dann noch sinnvoll, wenn man etwa will, dass die hinterlegte Bahncard beim Ticketkauf automatisch berücksichtigt wird. Darüber hinaus schauen Nutzer:innen der Next-DB-Navigator-App weiter durch die Finger, wenn es um Informationen zur Wagenreihung oder um die Übernahme der Geburtsdaten für die Altersangabe geht.

Netflix geht mit Zusatzgebühr gegen Konten-Sharing vor

Jede:r von uns hat diesen einen Freund, der unser Netflix-Konto mitbenutzt. Netflix schätzt, dass es weltweit mehr als 100 Millionen Haushalte sind, die ihre Passwörter teilen, darunter mehr als 30 Millionen allein in den USA und Kanada. Und obwohl Netflix weiß, dass diese Haushalte sehr wahrscheinlich gegen die Nutzungsbestimmungen des Unternehmens verstoßen, bietet das Unternehmen nun eine Lösung für alle Konto-Sharer an. Doch die wird teuer.

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Wer sich einen Netflix-Account mit einem weiteren Haushalt teilt, egal ob Familie oder Freunde, muss mit einer Zusatzgebühr von 2,99 Euro mehr pro Monat rechnen. Wer momentan ein Premium-Abo von Netflix nutzt, zahlt 17,99 Euro. Mit der zusätzlichen Gebühr würden dann schon 20,98 Euro anfallen.

Immerhin: Profile können künftig von einem Netflix-Konto zu einem anderen übertragen werden. So lassen sich alle Daten samt Watchlist, Einträgen in der Merkliste, Bewertungen zu Filmen und Serien sowie den personalisierten Empfehlungen mitnehmen. Auch gespeicherte Spiele sollen beibehalten werden.

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