Anzeige
Anzeige
News

Barkour: Google-Forscher erfinden Hindernislauf für vierbeinige Roboter

In einem Forschungs-Paper haben Wissenschaftler:innen von Googles Robotik-Abteilung Deepmind ein System vorgeschlagen, mit dem sich die Fähigkeiten vierbeiniger Roboter messen lassen. Vorbild sind Agility-Wettbewerbe mit Hunden.

Von Christian Weindl
2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

Fast so agil wie dieser echte Hund: Im „Barkour“ sollen vierbeinige Roboter zeigen, wie gut sie sich bewegen können. (Foto: Jne Valokuvaus/Shutterstock)

Während gerade viel Geld in die Entwicklung humanoider Roboter gesteckt wird, die bisweilen noch sehr langsam vom Fleck kommen, ist die Technologie in Sachen vierbeiniger Maschinen schon deutlich weiter fortgeschritten. Manche laufen sogar schon senkrechte Wände hoch oder hängen kopfüber von der Decke.

Anzeige
Anzeige

Barkour: Roboter sollen standardisierte Hindernisse bezwingen

Wie die Forscher:innen von Deepmind – dem Robotik-Zweig des Alphabet-Konzerns – in ihrem gerade erschienenen wissenschaftlichen Paper aber bemängeln, fehlt es bislang an einem einheitlichen Messsystem, mit dem sich die Bewegungsleistung der Vierbeiner quantifizierbar bewerten lässt. Das ist ein Problem, denn fehlende Vergleichbarkeit stellt ein Hindernis dar, das den Fortschritt ausbremst, so die Meinung der Roboterexpert:innen.

Damit soll jetzt aber Schluss sein. Inspiriert von Agility-Wettbewerben mit Hunden haben die Wissenschaftler:innen einen Hindernisparcours entworfen, den die vierbeinigen Roboter wie ihre tierischen Vergleichsobjekte bewältigen sollen. Der Name Barkour ist in Anlehnung an die behaarten Vorbilder ein Kofferwort aus dem englischen Wort bark (Deutsch: bellen) und Parcours.

Anzeige
Anzeige

Bei dem Test müssen die Roboter zeigen, dass sie sich schnell in verschiedene Richtungen bewegen, unebenes Terrain überwinden und Hindernisse bezwingen können.

Roboterhindernislauf: Wer hinfällt oder zu lange braucht, bekommt Punktabzug

Auf einem standardisierten Areal von fünf mal fünf Metern gibt es einen Slalom, eine Rampe, einen 0,5 Meter breiten Graben und ein Podest als Hindernisse. Die Standardzeit für die Bewältigung beträgt zehn Sekunden – in etwa die Dauer, die ein Dackel dafür benötigt. Eine genaue Erklärung findet sich in diesem Video.

Anzeige
Anzeige

Für Zeitüberschreitungen, Fehler und Abbrüche gibt es auf einer Skala von eins bis zehn Abzüge. Dadurch ergibt sich am Ende ein klarer Wert, mit dem sich die Beweglichkeit des Roboters messen lässt.

Dadurch haben Forschende wiederum eine klare Vorgabe, an welche Aufgaben sie ihre Vierbeiner anpassen müssen und welche Stellschrauben nachgezogen werden sollten, um das Ergebnis zu verbessern. Nebenbei lässt sich auch noch messen, wie die Roboter auf Fehler reagieren, zum Beispiel ob sie selbständig zum Start zurückkehren und sich aufrappeln können.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige