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Wie Musk und Zuckerberg: Slack-Gründer Butterfield für bedingungsloses Grundeinkommen

Slack-Gründer Stewart Butterfield. (Foto: Jörgen Camrath)

Silicon-Valley-Milliardär und Slack-Gründer Stewart Butterfield hat sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen – wie zuvor schon Elon Musk und Mark Zuckerberg.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Slack-Gründer ist jetzt auch dafür

Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk sind dafür, Facebook-Boss Mark Zuckerberg ebenso, und auch die Gründer von Microsoft und Ebay, Bill Gates und Pierre Omidyar haben sich schon dafür ausgesprochen: ein bedingungsloses Grundeinkommen. Jetzt hat sich auch Slack-Gründer Stewart Butterfield in die Riege der Silicon-Valley-Milliardäre eingereiht, die allen Bürgern einen gewissen monatlichen Betrag ohne Bedingungen zur Verfügung stellen wollen.

Silicon-Milliardäre sprechen sich für bedingungsloses Grundeinkommen aus. (Shutterstock / Yulia Grigoryeva)

Via Twitter erklärte Butterfield kürzlich: „Es müsste nicht viel sein. Aber wenn man den Menschen nur einen sehr kleinen fixen Betrag geben würde, würde das eine riesige Menge an Gründergeist freisetzen.“ Das Argument dahinter lautet, dass viele der Gründer von heutigen Tech-Konzernen wie Facebook oder Microsoft zu Beginn von dem Geld ihrer Eltern zehrten. Wie viel mehr große Unternehmen könnte es geben, wenn noch mehr Menschen ohne finanzielle Sorgen ihre Ideen ausarbeiten oder umsetzen könnten?

Bei der Finanzierung setzt Butterfield allerdings auf einen eher umstrittenen Weg. Dem Slack-Gründer zufolge könnten viele Milliarden US-Dollar, die derzeit in die Universitäten flössen, in das bedingungslose Grundeinkommen für alle gesteckt werden. Wenn er zwischen kostenloser Gesundheitsversorgung, Gratis-Bildung an Universitäten und dem bedingungslosen Grundeinkommen wählen könnte, erschiene ihm das College als am allerwenigsten wichtig – mit einem Faktor von zehn. „Viele Leute sind glücklich und erfolgreich auch ohne einen Collegeabschluss“, erklärte Butterfield.

Facebook-Chef Zuckerberg plädiert für bedingungsloses Grundeinkommen

Uni-Abbrecher Zuckerberg hatte sich schon im Mai dieses Jahres in einer Rede vor Harvard-Absolventen für das bedingungslose Grundeinkommen ausgesprochen. Eine Reise nach Alaska, bei der der Facebook-Chef mehr über die dortige jährliche Dividendenzahlung aus einem staatlichen Öl-Fonds erfuhr, hatte Zuckerberg laut dessen Angaben noch mehr von der Idee des Grundeinkommens überzeugt. Elon Musk sieht hingegen die steigende Bedeutung von Robotern und Künstlicher Intelligenz als Auslöser einer zu erwartenden Massenarbeitslosigkeit. Daher wäre eine Form des bedingungslosen Grundeinkommens nötig.

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via www.independent.co.uk

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