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Warum der Blackrock-CEO Bitcoin als Währung der Angst bezeichnet – und großes Potenzial sieht

Vermögensverwalter Blackrock ist mit seinen Bitcoin-Spot-ETFs seit Anfang 2024 selbst groß im Kryptogeschäft unterwegs. CEO Larry Fink bezeichnete Bitcoin und Co. aber jetzt als Währungen der Angst. Warum das für ihn kein Widerspruch ist.

2 Min.
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Blackrock-Chef Larry Fink. (Bild: BlackRock)

Nur rund zwei Wochen nach dem Start des ersten eigenen Bitcoin-Spot-ETF konnte Blackrock sich schon über finanzielle Zuflüsse in der Höhe von zwei Milliarden US-Dollar freuen. Seitdem hat sich der Bitcoin-Kurs mehr als verdoppelt – sicher ein gutes Geschäft für den Vermögensverwalter.

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Fink: Bitcoin ist Währung der Angst

Auf dem Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos 2025 hat Blackrock-CEO Larry Fink jetzt Kryptowährungen wie den Bitcoin als „Währungen der Angst“ bezeichnet. Für ihn stellt das aber offenbar keinen Widerspruch dar.

Im Gegenteil: Fink zufolge könnte die zunehmende weltweite Unsicherheit, die durch den Amtsantritt Donald Trumps sicher nicht verringert wird, die Kryptokurse nach oben treiben. Die Menschen würden, so Finks Theorie, in unsicheren Zeiten ihr Geld in Bitcoin und Co. als sicheren Hafen stecken.

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Bitcoin-Kurs könnte bis auf 700.000 Dollar steigen

Der Bitcoin-Kurs, der sich derzeit knapp oberhalb der Marke von 100.000 Dollar bewegt, könnte derart getrieben auf bis zu 700.000 Dollar steigen, so Fink. Dass der potenzielle Bitcoin-Erfolg auf Angst basiere, sei für ihn „okay“, wie Gizmodo den Blackrock-Chef zitiert.

Was Fink damit zum Ausdruck bringen will, ist, dass für ihn offenbar Bitcoin die Rolle von Gold als sicherem Hafen für Geldanlagen in Krisenzeiten übernommen hat. Diese Einschätzung ist allerdings umstritten.

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Löst Bitcoin Gold als sicheren Hafen ab

Zuletzt zeigte sich, dass Bitcoin – im Rahmen seines vierjährigen Halving-Zyklus – eher mit der Entwicklung der Tech-Aktien korreliert als mit Gold. So wurden die Kryptokurse – mal abgesehen vom Hype um Trumps Wahlsieg – in den vergangenen Monaten eher von den möglichen und tatsächlichen Entscheidungen der US-Notenbank Fed im Hinblick auf Zinssenkungen bewegt.

Was ihr über aktive ETF wissen müsst Quelle: K. Unshu / Shutterstock

Niedrigere Zinsen sorgen dafür, dass eigentlich eher risikoscheuere Investor:innen ihr Geld nicht mehr auf dem Sparbuch liegen lassen, sondern sich riskantere Anlagemöglichkeiten – wie Tech-Aktien oder Kryptowährungen – suchen. In politisch oder wirtschaftlich unsicheren Zeiten gelten dagegen Gold und Staatsanleihen als erste Anlaufstelle.

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Fink ist Befürworter von Bitcoin

Fink dagegen war sich auf großer Bühne offenbar sicher: „Wenn Sie Angst vor einer Entwertung Ihrer Währung haben oder Angst um die wirtschaftliche oder politische Stabilität Ihres Landes, könnten Sie ein international operierendes Instrument namens Bitcoin haben, das diese lokalen Ängste überwindet“. Er sei, so Fink, „ein großer Befürworter der Nutzung dieses Instruments“.

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