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Brandgefahr bei Tesla-Solarpanels? SEC-Ermittlung lässt Aktie abschmieren

Berichte über eine Ermittlung der US-Börsenaufsicht SEC zu einer möglichen erhöhten Brandgefahr bei Solarpanels des Elektroautobauers Tesla haben an der Börse für einen deutlichen Rückgang des Aktienkurses gesorgt.

2 Min. Lesezeit
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Solarcity: Installation einer Solaranlage in Kalifornien im Jahr 2016. (Foto: Shutterstock/Jennie Book)

Im Jahr 2019 hatten sich Berichte darüber gemehrt, dass es im Zusammenhang mit Solarpanels von Tesla zu Bränden gekommen sei. Wegen mehrfachen Ausbruchs von Bränden sowie angeblich mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen und minderer Qualität hatte etwa die Supermarktkette Walmart vor zwei Jahren Klage gegen Tesla und dessen 2016 übernommene Tochter Solarcity eingereicht. Auch Amazon sowie einige Privatnutzer:innen klagten über in Feuer aufgegangene Solaranlagen des Herstellers. Jetzt ist bekannt geworden, dass die US-Börsenaufsicht SEC ermittelt.

SEC ermittelt gegen Tesla wegen Solarpanels

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Demnach habe ein ehemaliger Solarcity- und späterer Tesla-Angestellter im Jahr 2019 eine sogenannte Whistleblower-Beschwerde zu dem Thema eingereicht. Dass die SEC aktuell ermittelt, erfuhr die Öffentlichkeit, weil jener Whistleblower über eine Anfrage nach dem Freedom of Information Act von der SEC genau das wissen wollte. Entsprechende Ermittlungen seien noch aktiv und dauerten an, hieß es dazu vonseiten der Börsenaufsicht, wie Reuters berichtet. Allerdings sei dies nicht als Hinweis darauf zu werten, dass Tesla gegen rechtliche Vorgaben verstoßen habe.

Anleger:innen reagierten allerdings dennoch sehr nervös auf die Veröffentlichung der Information zu den Ermittlungen. Der Kurs der Tesla-Aktie ging am Montag um fast vier Prozent zurück und notierte kurz vor Börsenschluss bei rund 870 US-Dollar. Damit ist Tesla aktuell kein Mitglied des Trillion-Dollar-Clubs mehr, also jener Unternehmen, deren Marktkapitalisierung jenseits der Eine-Billion-Dollar-Marke liegen. Das sind neben Apple und Microsoft noch Alphabet/Google, Saudi Aramco und Amazon.

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Whistleblower blitzte mit Beschwerde bei Tesla ab

Bei dem Whistleblower, der die Ermittlungen gegen Tesla wohl ins Rollen brachte, handelt es sich um Steven Henkes. Henkes hatte vor seiner Zeit bei Solarcity und Tesla bei Toyota in führender Rolle im Qualitätsmanagement gearbeitet. Eigenen Angaben zufolge hatte Henkes bei Tesla intern auf die Qualitätsprobleme mit den Solarpanels hingewiesen, war aber abgeblitzt. Im Sommer 2020 war Henkes gekündigt worden. Henkes Beschwerden hatten auch eine entsprechende Untersuchung seitens der regierungsnahen Verbraucherschutzorganisation CPSC zur Folge.

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Parktisch, dass der gute Elon kürzlich erst so viel davon abgestoßen hat.

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