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Google Bard für Tester zugänglich: Das müsst ihr über die ChatGPT-Konkurrenz wissen

Googles Antwort auf ChatGPT lautet Bard. Googles neue KI ist das Ergebnis des immensen Drucks auf den Suchgiganten, dem beliebten Chatbot ChatGPT von OpenAI eine ebenbürtige KI entgegenzustellen.

3 Min. Lesezeit
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Bard ist Googles Antwort auf ChatGPT. (Foto: dpa)

Im Bereich der intelligenten Chatbots bahnt sich ein spannender Wettstreit an. An dem von Microsoft unterstützten Tool ChatGPT schien es kein Vorbeikommen zu geben, doch jetzt rüstet auch Google mit seinem Konversationsdienst Bord nach. Doch was ist Bard eigentlich und wo unterscheidet sich der Chatbot vom großen Konkurrenten ChatGPT?

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Googles Chatbot soll in der Lage sein, komplexe Themen wie Weltraumentdeckungen so einfach zu erklären, dass selbst ein Kind sie versteht. Google gibt außerdem an, dass der Service auch andere alltäglichere Aufgaben ausführen kann und Nutzer beispielsweise bei der Planung einer Veranstaltung unterstützt oder Rezepte basierend auf dem Inhalt des Kühlschranks vorschlägt.

Was ist Bard?

Bard ist Googles experimenteller Konversations-KI-Dienst. Er wird vom Sprachmodell Lamda unterstützt, das von Google im Jahr 2021 entwickelt und veröffentlicht wurde. Seine Informationen zieht Bard aus den Weiten des Internets, um auf möglichst alle Anfragen eine aktuelle, aber auch qualitativ hochwertige Antwort zu liefern.

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Wie kann ich Bard testen?

Laut einem Blogbeitrag von Google-CEO Sundar Pichai wird Bard zunächst exklusiv für eine Gruppe „vertrauenswürdiger Tester“ und in einer kleineren Modellversion verfügbar sein, bevor es in ein paar Wochen vollumfänglich veröffentlicht wird.

„Dieses viel kleinere Modell erfordert deutlich weniger Rechenleistung, sodass wir es für mehr Benutzer skalieren können und mehr Feedback erhalten. Wir werden externes Feedback mit unseren eigenen internen Tests kombinieren, um sicherzustellen, dass Bards Antworten eine hohe Messlatte für Qualität, Sicherheit und Bodenständigkeit in realen Informationen erfüllen“, schreibt Pichai. „Wir freuen uns auf diese Testphase, die uns hilft, weiter zu lernen und die Qualität und Geschwindigkeit von Bard zu verbessern.“

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Mittlerweile hat Google seinen KI-Chatbot Bard für Beta-Tester zur Verfügung gestellt. Der Konzern sieht diesen Schritt als „frühes Experiment“ und begrenzt den Zugang zunächst auf die Vereinigten Staaten und Großbritannien.

Was ist der Unterschied zwischen Bard und ChatGPT?

Zwischen ChatGPT und Bard gibt es tatsächlich einige signifikante Unterschiede. Googles Sprachmodell Lamda bezieht Informationen aus dem Internet, kann also auch Fragen zu Dingen beantworten, die erst vor kurzer Zeit geschehen sind. ChatGPT hingegen kann nur auf Informationen bis 2021 zugreifen. Das könnte Bard einen Vorteil bei der Beantwortung von Fragen zu neueren Ereignissen verschaffen.

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In Sachen Verfügbarkeit hat ChatGPT noch die Nase vorn. ChatGPT ist kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich, obwohl es mittlerweile mit ChatGPT Plus auch eine zahlungspflichtige Version des Dienstes gibt. Bard hingegen ist aktuell noch einer kleinen Testergruppe vorbehalten. Das soll sich jedoch bald ändern.

Auch der Hintergrund beider Tools ist unterschiedlich. Hinter Bard steckt mit Google ein milliardenschwerer Tech-Konzern, während ChatGPT vom Startup-KI-Forschungsunternehmen OpenAI stammt. OpenAI kann jetzt allerdings auch auf die Unterstützung von Microsoft zählen. Das Softwareunternehmen hat dafür nicht weniger als zehn Milliarden US-Dollar in die Hand genommen.

Warum veröffentlicht Google Bard ausgerechnet jetzt?

Google konnte nicht mehr länger warten. Seit seiner Veröffentlichung im November bestimmt ChatGPT die Schlagzeilen und hat bereits in der ersten Woche eine Million Nutzer erreicht. Nach zwei Monaten waren es bereits 100 Millionen Nutzer, was dem beliebten Chatbot sogar den Titel der am schnellsten wachsenden App der Welt einbrachte. Zum Vergleich: Tiktok brauchte neun Monate, um diese Marke zu knacken.

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Da ChatGPT drauf und dran ist, ein Gamechanger bei der Informationssuche im Internet zu werden, ist es nur logisch, dass die größte Suchmaschine der Welt schnellstmöglich ihren eigenen KI-Chatbot-Dienst auf den Markt bringen will, um zu verhindern, dass die Nutzer nur noch auf ChatGPT setzen.

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