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Fehler finden, Code schreiben und mehr: Das soll GitHubs KI-Assistent Copilot X können

Bisher dient Copilot bei GitHub nur als Programmierhilfe. Mit Copilot X sollen die KI-Fähigkeiten jetzt ausgebaut werden. Der neue KI-Assistent soll während des gesamten Entwicklungszyklus dabei sein.

2 Min.
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Coden mit KI-Support: GitHub bringt Copilot X. (Bild: GitHub)

In der vergangenen Woche hatte OpenAI mit GPT-4 die neue Version seines KI-Modells an den Start gebracht, die leistungsfähiger und kreativer sein soll als ihr Vorgänger. Microsoft hat angekündigt, das System in viele seiner Produkte zu integrieren, etwa in die Office-Anwendungen.

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GPT-4 hält bei GitHub Einzug

Seinen Platz soll GPT-4 auch bei der zu Microsoft gehörenden Programmierplattform GitHub finden. Schon seit Sommer 2021 werkelt da das von OpenAI und GitHub entwickelte KI-Tool Copilot – das sich allerdings seit November 2022 mit einer Sammelklage konfrontiert sieht.

Dessen ungeachtet wollen Microsoft und GitHub das Programmierwerkzeug mit der Unterstützung von OpenAIs GPT-4 jetzt noch mächtiger machen.

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Bisher dient Copilot eher der Autovervollständigung. GitHub zufolge schreibt das Programm aber schon jetzt fast die Hälfte der dort hinterlegten Code-Zeilen. Zudem sollen Programmier:innen damit um 55 Prozent schneller programmieren können.

KI-Assistenz beim gesamten Entwicklungszyklus

Mit dem Upgrade auf Copilot X soll Programmierer:innen jetzt ein „leicht zugänglicher KI-Assistent während des gesamten Entwicklungszyklus“ zur Verfügung stehen.

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Künftig soll der KI-Assistent auch per Chat und Sprachbefehl bedienbar sein und in den Pull Requests, der Kommandozeile und die Dokumente integriert werden, um Fragen zu Projekten der Nutzer:innen beantworten zu können.

Außerdem soll es eine Art Warnfunktion für Entwickler:innen geben, wenn für ein Pull Request noch wichtige Tests fehlen. Entsprechende Tests sollen dann vorgeschlagen werden – und können entsprechend angenommen, bearbeitet oder abgelehnt werden.

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Zudem soll es Nutzer:innen künftig möglich sein, KI-generierte Antworten auf Fragen zu Dokumentationen zu erhalten. Das Interface soll ähnlich wie bei ChatGPT gestaltet sein.

Programmierer: Konzentration auf kreative Aufgaben

Die Idee hinter dem Ganzen ist, dass Programmier:innen Textbausteine und sich wiederholende manuelle Aufgaben von der KI-Assistenz erledigen lassen können. Sie selbst könnten sich dann den kreativen Aufgaben widmen – und würden dabei auf Fehler oder Lösungsvorschläge hingewiesen.

Software-Nostalgie: Kennt ihr diese Programme noch? Quelle: t3n

Darüber hinaus könnte die KI Programmierer:innen auch dabei behilflich sein, Software in Programmiersprachen zu schreiben, die sie selbst nicht oder nur unzureichend beherrschen.

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Fachleute müssen Ergebnisse kontrollieren

Allerdings ist Copilot selbst nicht fehlerfrei und auch das Upgrade auf Copilot X wird die Fehleranfälligkeit nicht komplett ausmerzen. Eine Studie hat außerdem gezeigt, dass Programmierer:innen, die auf Copilot vertrauen, selbst mehr Fehler machen.

Für GitHub ist das aber kein Grund, aufzugeben. Am Ende sei es wichtig, dass Fachleute die Ergebnisse des KI-Assistenten noch einmal prüfen, zitiert das Handelsblatt den GitHub-Chef Thomas Dohmke.

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