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Corona: Google zeigt dir, welche Geschäfte temporär geschlossen sind

Google will es angesichts der Corona-Krise Unternehmen möglich machen, sich in der lokalen Suche und in Maps als „vorübergehend geschlossen“ anzeigen zu lassen.

1 Min. Lesezeit
Google auf dem Smartphone. (Foto: mama_mia / Shutterstock.com)

In den vergangenen Tagen hatte Google Betreiber von Geschäften, Kneipen oder Restaurants aufgefordert, ihre in der lokalen Suche und Maps angezeigten Öffnungszeiten den möglichen Einschränkungen wegen der Corona-Krise anzupassen. Am Sonntag kündigte Google-CEO Sundar Pichai in einem Blogeintrag an, welche Schritte der Suchmaschinenriese vor dem Hintergrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 unternehmen will. Dazu gehört auch die Einführung der Anzeige „vorübergehend geschlossen“ für Unternehmen, wie Search-Engine-Land berichtet.

Google zeigt, ob Geschäfte „vorübergehend geschlossen“ sind

Die Daten für die Informationen darüber, welche Orte, Schulen und Firmen wegen der Corona-Krise vorübergehend geschlossen sind, erhält Google Pichai zufolge von Regierungen oder Behörden. Diese Infos werden in der Google-Suche und dem Kartendienst Maps angezeigt. In den kommenden Tagen soll es dann Unternehmen selbst ermöglicht werden, sich via Google My Business als „vorübergehend geschlossen“ zu melden.

Derzeit haben viele lokale Anbieter, die gerade nicht geöffnet haben können, die Anzeige der Öffnungszeiten ganz deaktiviert. Für die Kontaktaufnahme mit den lokalen Firmen und die Überprüfung der Echtheit der Informationen über die aktuellen Öffnungszeiten setzt Google eigenen Angaben zufolge auf seine KI-Technologie Duplex. Wie Unternehmen ihre Kunden über ihr Unternehmensprofil auf Google informieren können, legt der Konzern detailliert auf einer entsprechenden Supportseite dar.

Google geht gegen Corona-Fake-News vor

Darüber hinaus ergreift Google Pichai zufolge eine Reihe von Maßnahmen, um Fake-News zur Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 und der daraus resultierenden Erkrankung Covid-19 zu unterbinden. Das gilt sowohl für Youtube, Maps, den Playstore als auch für die Anzeigen in Googles Werbenetzwerk. Außerdem arbeite Google gemeinsam mit der US-Regierung an einer Website, auf der Informationen zu Covid-19 gebündelt werden sollen. Eine solche Plattform hatte US-Präsident Donald Trump vor kurzem angekündigt – offenbar ohne, dass Google davon wusste.

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