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Corona-Pandemie: Google Maps könnte künftig Hotspots anzeigen

Der Kartendienst könnte die lokale Gefährdungslage zeigen – wenn die Funktion denn wirklich kommen sollte.

2 Min. Lesezeit
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(Bild: Jane Wong)

In der Google-Maps-App hat die Reverse-Engineering-Expertin Jane Manchun Wong einen neuen Kartentyp entdeckt. Der ist mit „Covid-19 Infos“ bezeichnet und blendet statistische Daten zur Coronasituation ein.

Nützlich für die Reiseplanung: Wo sind die Hotspots?

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In den USA und wahrscheinlich auch in Kanada, Wong ist nicht ganz sicher, könnten demnach in Zukunft Corona-Hotspots direkt auf der Karte erkennbar sein. Dabei verwendet Google als Datenbasis die Covid-Datenbank der Johns-Hopkins-Universität, aber ebenso Wikipedia, die New York Times und einige andere, auch lokale Quellen.

(Screenshot: Jane Wong auf Twitter)

Dabei setzt Google auf die einfache Darstellung des Anteils positiv auf  Coronaviren getesteter Personen pro 100.000 Einwohner. So sind die Zahlen weltweit gut vergleichbar.

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Beim Auszoomen aus der Karte ändert Google Maps die Information weg von der lokalen hin zur nationalen Darstellung. So ist leicht zu erkennen, in welchen Ländern die Zahlen tendenziell steigen oder sinken und wie viele Positivtests pro 100.000 Einwohner es auf Landesebene gibt.

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(Screenshot: Jane Wong auf Twitter)

Informationen auch für Europa

Dabei beschränkt sich Google zumindest auf dieser Ebene der Darstellung nicht auf die USA und Kanada. Vielmehr konnte Wong die relevanten Werte mit der entsprechenden Trendkennzeichnung auch für Europa und zumindest Teile von Asien und Afrika ausfindig machen. Da die Daten unter anderem von der Johns-Hopkins-Universiät kommen, sollten zumindest auf nationaler Ebene die meisten Länder der Erde abgedeckt werden können.

(Screenshot: Jane Wong auf Twitter)

Ob und wann das von Wong entdeckte Feature tatsächlich öffentlich ausgerollt wird, ist unklar. Dennoch dürfen wir wohl mit einiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Google die Funktion liefern wird. Immerhin hat der Suchmaschinenriese schon in der Vergangenheit zusätzliche Corona-Informationen und Hilfestellungen angeboten.

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So hatte Google etwa Reisewarnungen in die Suchergebnisse integriert, Unternehmen die Möglichkeit gegeben, sich als temporär geschlossen anzuzeigen, Onlineshops kostenlosen Zugang zu Google Shopping gegeben und Restaurants den Zusatz „Lieferservice“ oder „Zum Mitnehmen“ erlaubt, der dann direkt in den Maps-Übersichten angezeigt wurde. Die jüngste Maps-Erweiterung ermöglichte die Abschätzung, wie voll Busse und Bahnen sind. So sollte die Einhaltung des Social Distancing erleichtert werden.

Passend dazu: Google Maps: 20 Tipps und Tricks für den Kartendienst

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