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Diese vier Dinge machen Elon Musk so unglaublich erfolgreich

(Foto: dpa)

Ohne Vorwarnung hat Elon Musk die millionenschweren Facebook-Profile seiner Firmen gelöscht. Alles nur ein weiterer PR-Stunt? Die Erfolgsstrategie des Milliardärs spricht jedenfalls klar dafür.

Und wieder einmal hat er es geschafft: Nachdem der Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk am Freitag ohne Vorwarnung die Facebook-Seiten seiner von Millionen Menschen verehrten Firmen löschte, ließ das weltweite Medienecho nur wenige Minuten auf sich warten. Die Maßnahme des Milliardärs war angeblich die Reaktion auf einen Tweet des Whatsapp-Mitgründers Brian Acton, der wenige Tage zuvor zum kollektiven Löschen der Facebook-Konten aufgerufen hatte.

Zwar begründete Musk die umstrittene Löschaktion unter anderem damit, dass die Facebook-Seiten „ohnehin langweilig“ aussähen. Trotzdem darf mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass hinter der Aktion eine seiner beliebten PR-Stunts steckt. Sie sind längst fester Bestandteil der Erfolgsstrategie von Musk, die sich im Wesentlichen in vier Punkten zusammenfassen lässt.

Hohe Social-Media-Frequenz

Anders als beispielsweise die große Mehrheit der Dax-Chefs ist Elon Musk in den sozialen Medien sehr aktiv. Mehr als 1.000 Tweets setzt der Unternehmer pro Jahr angeblich an seine über 20 Millionen Follower ab. Ähnlich verhält es sich mit Instagram, wo ihm knapp sieben Millionen Menschen folgen.

Die Erfolgsstrategie von Elon Musk ist schnell erklärt. (Foto: dpa)

Anstatt einer verschwurbelten Pressemitteilung nutzt Musk die Reichweite, um Neuigkeiten aus seinen Unternehmen zu verkünden und so mit Kunden in den direkten Dialog zu treten. Viele Online-Medien verbreiten seine Äußerungen kurz nach ihrer Veröffentlichung weiter. Das Ergebnis: Kostenlose Werbung en masse!

Extremer Hang zum Absurden

Wiederverwendbare Raketen, Computergehirne, unterirdische Tunnel: Als wenn seine Geschäftsideen nicht schon spektakulär genug wären, hat Elon Musk auch einen extremen Hang zum Absurden. Erst neulich ließ sich das bei einer ungewöhnlichen Aktion seiner noch jungen Tunnelbaufirma The Boring Company beobachten.

Im Dezember hatte Musk gescherzt, wenn ihm der Verkauf von 50.000 Baseball-Mützen mit dem Logo der Firma gelinge, werde er mit Flammenwerfern weitermachen, um sich gegen eine spätere Zombie-Apokalypse zu wappnen. Seine Fans nahmen die Herausforderung dankbar an. Neben den 50.000 Baseball-Mützen verkaufte der Unternehmer rund 20.000 Flammenwerfer, was ihm satte 10 Millionen US-Dollar zur weiteren Finanzierung seines Unternehmens in die Kasse spülte.

Geschicktes Agenda-Setting

Ein weiteres Erfolgsgeheimnis von Elon Musk ist das gezielte Agenda-Setting in sozialen Netzwerken. Obwohl der Serienunternehmer keinen Doktortitel in Ingenieurswissenschaften, Raumfahrttechnik oder Informatik vorweisen kann, schafft er es immer wieder, sich in der Öffentlichkeit als Vollblut-Experte ins Gespräch zu bringen, indem er sich und seine Firmen zu diesen Themen im Gespräch hält.

Das beste Beispiel: Künstliche Intelligenz. Die Technologie hält Musk angeblich für „gefährlicher als Atombomben“ – eine These, die ihm weltweite Aufmerksamkeit für seine Forderung nach einem Verbot von Killer-Robotern einbrachte. Auch an anderer Stelle hat Musk bereits mehrfach Agenda-Setting betrieben. Etwa, als er Tesla-Patente freigab oder sich zu einer möglichen Regierungsform auf dem Mars äußerte.

Maximale Authentizität

Die meisten Konzernchefs aus dem Silicon Valley versuchen die Öffentlichkeit abseits vom Tagesgeschäft rigoros zu meiden. Was ist schon über das Privatleben von Leuten wie Apple-Chef Tim Cook oder Amazon-Gründer Jeff Bezos bekannt? Richtig, gar nichts. Nicht so bei Elon Musk. Der Unternehmer gibt sich alle Mühe, die Welt an seinem Privatleben teilhaben zu lassen. So veröffentlicht er auf Instagram regelmäßig Fotos, die ihn als Teenager oder beim Herumtollen mit seinen Kindern zeigen. Das nämlich ist das Erfolgsrezept Nr. 4: Maximale Authentizität!

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2 Reaktionen
Andrew sam

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St.Lucia

Guter Artikel, genau das hat gestern Philipp Westermeyer in seiner Eröffnungspräsentation auf der OMR18 erzählt...was für ein Zufall!

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