Anzeige
Anzeige
Fundstück

Elon Musk hält an Kauf von Twitter fest – besteht aber auf Spam-Bot-Info

Multimilliardär Elon Musk hat den Twitter-Deal offenbar noch nicht abgehakt. Am Samstag twitterte er, dass der Kauf unter Voraussetzungen doch noch abgeschlossen werden könnte.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

Elon Musk twittert über Twitter-Kauf. (Bild: KLYONA / Shutterstock)

Elon Musk bestätigt erneut, dass seine Absage des bereits unterzeichneten Vertrags zum Erwerb des Kurznachrichtendienstes Twitter für 44 Milliarden US-Dollar nicht in Stein gemeißelt sei. Der Kauf könne wie geplant vollzogen werden.

Anzeige
Anzeige

Dafür müsse Twitter sich lediglich tiefer in die Karten schauen lassen, wie es konkret den Anteil der Spam-Bots an der Nutzerbasis bestimmt. Musk witterte:

„Wenn Twitter einfach seine Methode der Stichprobenziehung von 100 Konten und die Bestätigung ihrer Echtheit vorlegt, sollte das Geschäft zu den ursprünglichen Bedingungen fortgesetzt werden. Wenn sich jedoch herausstellt, dass ihre SEC-Berichte im Wesentlichen falsch sind, sollte das Geschäft nicht stattfinden.“

Musk zweifelt an offiziellen Angaben zu Spam-Bot-Anteil

Ebenso forderte Musk Twitter-Chef Parag Agrawal zu einer „öffentlichen Debatte über den Twitter-Bot-Anteil“ heraus. Twitter sieht sich weiterhin im Recht.

Anzeige
Anzeige

Das Unternehmen hatte der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC wiederholt mitgeteilt, dass es sich bei weniger als fünf Prozent der Nutzerkonten um gefälschte oder Spam-Konten handelt – dabei allerdings stets den Hinweis gegeben, dass der Anteil auch höher sein könnte.

Die wesentliche Argumentation des Twitter-Chefs besteht daher darin, dass Musk mit der Unterzeichnung des Vertrags sein Recht auf weitergehende Prüfungen aufgegeben habe. Deshalb sei sein Vertragsrücktritt unter der Begründung, es müssten weitere Prüfungen stattfinden, unwirksam.

Anzeige
Anzeige

Entsprechend hat Twitter Elon Musk auf Erfüllung des Kaufvertrags verklagt. Musk erhob Gegenklage und beschuldigte Twitter, ihn und sein Team über die wahre Größe der Nutzerbasis in die Irre geführt zu haben. Zudem wirft er Twitter implizit Betrug und Vertragsbruch vor.

Twitter weist Vorwürfe von sich, sieht Schuld bei Musk

Twitter wiederum wirft Musk vor, das Geschäft wegen sich verschlechternder Marktbedingungen vereiteln zu wollen. Die Bot-Frage sei danach bloß ein Vorwand. „Musk erfindet Zusicherungen, die Twitter nie gemacht hat, und versucht dann, die umfangreichen vertraulichen Daten, die Twitter ihm zur Verfügung gestellt hat, selektiv zu nutzen, um einen Verstoß gegen diese angeblichen Zusicherungen zu beschwören“, schreiben die Anwälte des Unternehmens.

Anzeige
Anzeige

Das wiederum können Twitters Anwälte bislang nicht nachweisen, weshalb sie vom Gericht eine Reihe von Tech-Investoren und Unternehmern vorladen lassen wollen, die mit Musk und dem Twitter-Deal in Verbindung stehen.

Sie hoffen, so an deren private Kommunikation mit dem Tesla-Chef zu gelangen. Die Verhandlung vor dem wichtigsten Wirtschaftsgericht der USA in Delaware zeigt sich im Vorfeld recht offen.

Der Hedgefonds-Chef David Einhorn indes sieht Musk klar auf der Verliererstraße und ist bei Twitter zu rund 37 Dollar pro Aktie eingestiegen. Er erwartet, dass das Gericht Musk zur Zahlung von rund 54 Dollar pro Anteil verurteilen wird.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige