Ratgeber

Huawei Mate 20 Pro und Co.: Die besten Tipps und Tricks für die EMUI 9

Huawei Mate 20 Pro. (Foto: t3n)

Mit dem Mate 20 Pro hat Huawei eines der Smartphone-Highlights des Jahres angekündigt. Wir haben es für euch schon umfassend getestet – nun folgen die besten Tipps und Tricks für das Gerät, das auf der EMUI-Version 9 läuft.

Huawei Mate 20 Pro (Test), Mate 20 und das Mate 20 X sind die ersten Geräte des Unternehmens, die auf einer neuen Version der hauseigenen Nutzeroberfläche EMUI 9 und Android 9 Pie basieren. Die Geräte der neuen Mate-Familie werden nicht die einzigen bleiben, die die neue Software an Bord haben. Das P20 (Pro) und weitere Smartphones von Huawei und der Tochtermarke Honor werden irgendwann auch auf EMUI 9 gehievt. Eine Übersicht der Pie-Kandidaten findet ihr in unserer Android-9-Update-Übersicht.

Das Huawei Mate 20 Pro in Bildern
Hinter der Notch des Huawei Mate 20 Pro verstecken sich zahlreiche Sensoren für die 3D-Gesichtserkennung. (Foto: t3n)

1 von 29

Phone Clone: Daten vom alten aufs neue Gerät übertragen

Nicht vollkommen neu, aber auf jeden Fall erwähnenswert, ist das Tool Phone Clone. Denn damit könnt ihr große Teile der Daten eures alten Smartphones auf euer neues Huawei- oder Honor-Gerät manövrieren. Dafür muss die Clone-App auf dem alten Android-Gerät oder iPhone installiert sein.

Datenmigration vom alten aufs neue Huawei-Phone im Handumdrehen: Phone Clone hilft dabei. (Foto: t3n.de)

Datenmigration vom alten aufs neue Huawei-Phone im Handumdrehen: Phone Clone hilft dabei. (Foto: t3n.de)

Nachdem die Verbindung zwischen den beiden Geräten aufgebaut ist, habt ihr die Möglichkeit, eure Kontakte, Sms und Mms als auch Anrufprotokolle, eure Fotos, Audiodaten, Videoinhalte, Dokumente und Apps zu übertragen. Das geschieht direkt über eine WLAN-Verbindung ohne eine Zwischenstation auf einem Cloud-Service.

Wechselt ihr von einem iPhone auf ein Huawei-Gerät, ist der Umfang der Datenmigration geringer: Es lassen sich lediglich eure Kontaktdaten, Kalendereinträge, Fotos und Videos übertragen. Alternativ besteht hier die Option, Googles Lösung „Switch to Android“ zu verwenden.

Phone Clone
Preis: Kostenlos
Phone Clone
Phone Clone
Preis: Kostenlos
  • Phone Clone Screenshot
  • Phone Clone Screenshot
  • Phone Clone Screenshot
  • Phone Clone Screenshot
  • Phone Clone Screenshot

Always-on-Display: Uhrzeit und Datum immer im Blick

Die Always-on-Display-Funktion nennt Huawei unter EMUI 9 „Anzeige stets aktiv“. (Screenshots: t3n.de)

Die Always-on-Display-Funktion nennt Huawei unter EMUI 9 „Anzeige stets aktiv“. (Screenshots: t3n.de)

Damit ihr nicht jedes Mal das Display aktivieren müsst, um einen Blick auf die Uhrzeit oder das Datum zu erhaschen, könnt ihr bei der Emui 9 eine Art Always-on-Modus anstellen. Dank des Amoled-Displays des Mate 20 Pro ist der Energieverbrauch überschaubar.

In den Einstellungen unter Startbildschirm & Hintergrund könnt ihr sogar festlegen, in welchem Zeitraum die Inhalte angezeigt werden sollen. In der Nacht könnte das Gerät so beispielsweise als Wecker auf dem Nachttisch genutzt werden.

EMUI 9: Dark Mode für mehr Saft

Die neue EMUI ist sehr hell mit Weißräumen – für Smartphones mit Amoled-Display wirkt sich das negativ auf die Akkulaufzeit aus, da das komplette Panel beleuchtet wird. Um aus dem schon sehr guten Akku noch mehr herauszuholen, könnt ihr unter Akku > die Einstellung „Oberflächenfarben dunkler einstellen“ aktivieren. Dadurch werden sämtliche Oberflächen in den Einstellungen und die Quick-Settings schwarz gefärbt.

EMUI 9: So aktiviert ihr den Dark-Mode bei Huawei. (Screenshots: t3n.de)

Emui 9: So aktiviert ihr den Dark-Mode bei Huawei. (Screenshots: t3n.de)

Bei Amoled-Displays werden nur die Pixel mit Strom versorgt, die beleuchtet sind – bei Schwarz sind sie inaktiv und verbrauchen keine Energie.

Platz sparen: Akkuanzeige in Prozent im Akku-Icon

Platz schaffen in der ohnehin knapp bemessenen Benachrichtigungsleiste. (Screenshots: t3n.de)

Platz schaffen in der ohnehin knapp bemessenen Benachrichtigungsleiste. (Screenshots: t3n.de)

Links und rechts neben der Notch ist nicht viel Platz für Benachrichtigungen. Um etwas Platz zu schaffen und dennoch den Blick auf den Akkustand in Prozent zu behalten, bewegt euch in die Akkueinstellungen und tippt auf das Zahnrad. Hier lässt sich festlegen, dass der Prozentwert ins Akku-Icon wandert – oder ganz verschwindet.

Huawei Mate 20 Pro als Akkupack: Umgekehrtes Laden ohne Kabel

Das Mate 20 Pro kann als Akkupack für andere Smartphone mit Qi-Wireless-Unterstützung genutzt werden. (Screenshots: t3n.de)

Das Mate 20 Pro kann als Akkupack für andere Smartphone mit Qi-Wireless-Unterstützung genutzt werden. (Screenshots: t3n.de)

In den Akkueinstellungen befindet sich eine weitere Funktion, die erwähnenswert ist. Denn hier könnt ihr das Feature „Reverse inductive Charging“ einstellen, das auf deutsch „Umgekehrtes Laden ohne Kabel“ genannt wurde. Ist die Funktion aktiviert, könnt ihr andere Smartphones wie das iPhone Xs oder das Galaxy S9 mit einer Extraportion Strom versorgen, indem ihr es auf die Gehäuserückseite des Mate 20 Pro positioniert. Entfernt ihr das zu ladende Smartphone wieder vom Mate 20 Pro, wird die Ladefunktion nach einer Weile automatisch wieder abgestellt.

Kein Fan der Displaykerbe? Notch off!

Weg mit der Notch des Huawei Mate 20 Pro. (Screenshots: t3n.de)

Weg mit der Notch des Huawei Mate 20 Pro. (Screenshots: t3n.de)

Das Mate 20 Pro ist mit seiner Ausstattung das wohl beste Gerät von Huawei. Die Displaykerbe, in der Sensoren für die 3D-Gesichtserkennung integriert ist, dürfte manchen ein Dorn im Auge sein. Komplett entfernen lässt sie sich nicht, aber gewissermaßen unsichtbar machen. Unter Anzeige > Weitere Anzeige-Einstellungen könnt ihr die seitlichen Bildschirm-Bereiche abdunkeln, sodass die Notch verschwindet.

Notch-Off nur für bestimmte Apps

Ihr könnt die Notch auch nur bei bestimmten Apps ausblenden. (Screenshots: t3n.de)

Ihr könnt die Notch auch nur bei bestimmten Apps ausblenden. (Screenshots: t3n.de)

Falls euch die Notch euch generell nicht stört, manche Apps aber noch nicht optimal angepasst wurden, lässt sie sich für jede einzelne manuell ausblenden. Diese Einstellung finde ihr unter Notch > Standard > Benutzerdefiniert. Hier findet ihr alle installierten Apps, aus denen ihr jene auswählt, bei der die Notch verschwinden soll. Ihr wählt einfach Notch verbergen – beim nächsten Start der Anwendung ist die Kerbe nicht mehr zu sehen.

EMUI 9: So kommt der App-Drawer zurück

EMU 9: So bringt ihr den App-Drawer-Zurück. (Screenshots: t3n.de)

EMU 9: So bringt ihr den App-Drawer zurück. (Screenshots: t3n.de)

So umstritten wie die Notch ist auch die Entscheidung Huaweis, den hauseigenen Launcher standardmäßig ohne App-Drawer zu liefern. Um den App-Drawer-Button auf den Homescreen zurückzubringen, geht in die Einstellungen, öffnet dort Startbildschirm & Hintergrund und Startbildschirm. Dort könnt ihr die vertraute Ansicht auswählen. Alte EMUI-Hasen kennen die Option mit Sicherheit, denn sie existiert schon seit EMUI 5.0. Es ist jedoch immer gut zu wissen, dass es sie gibt und wo sie zu finden ist.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.