Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Test

Huawei P20 Pro im Test: Mit Leica und Triple-Cam endlich oben angekommen

Huawei P20 Pro im Test. (Foto: t3n.de)

| Hinweis: Artikel enthält Provisions-Links – Was ist das?

Drei Kameras und massig Ausstattung: Mit dem P20 Pro hat Huawei sein neues Topmodell für 2018 am Start. Der Sechszöller mit Notch hat kaum Schwächen.

Mit dem Huawei P20 (Pro) hat das Unternehmen Ende März die Nachfolger seiner Vorjahresmodelle P10 und P10 Plus enthüllt. Die beiden Geräte sind mit 5,8 und 6,1 Zoll-Displays größer als die Vorgänger mit 5,1 und 5,5-Zoll, was möglicherweise dem aktuellen Trend immer größer werdender Bildschirme geschuldet ist. Ebenso im 2018er Trend: Die Displaykerbe, die der breiten Masse seit dem iPhone X ein Thema ist, in der Smartphone-Welt aber schon seit dem Essential-Phone und einem Sharp-Modell zum Einsatz kommt. Warum auch Huawei eine Kerbe verbaut und was das P20 Pro zu einem sehr guten Smartphone macht, verrät unser Test.

Huawei P20 Pro: Verarbeitung, Design – und warum die Notch?

Huawei P20 Pro – durch die Kerbe kann das Display mehr von der Front bedecken. (Foto: t3n.de)

Warum also die Kerbe? Diese Frage lässt sich im Grunde leicht beantworten: Derzeit ist es einfach noch nicht möglich, ein Smartphone zu bauen, bei dem die komplette Front vom Display bedeckt ist. Denn darin sind Frontkamera, Sensoren und Hörmuschel untergebracht. Bei Apple ist es so, bei Huawei verhält es sich ähnlich, auch wenn in der kleineren Displaykerbe keine Truedepth-Sensoren wie beim iPhone X verbaut sind. Auch wenn es auf den ersten Blick ungewohnt ist, bemerkt man die Kerbe schon nach kurzer Zeit der Nutzung nicht mehr.

Immerhin ermöglicht es die Not(ch)-Lösung, ein Smartphone mit einem höheren Display-zu-Gehäuse-Verhältnis zu realisieren. Dieses hätte theoretisch noch größer sein können, wenn der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite gelandet wäre. In der Alltagsnutzung erweist sich die Position des Scanners aber als äußerst praktisch, obwohl ich in der Vergangenheit auch schon für den rückseitigen Fingerabdruckleser plädiert hatte. Beim P20 Pro belehrt Huawei mich eines besseren.

Huawei P20 Pro – auf der Glasrückseite sind nur die Triple-Kamera und das Huawei-Logo zu finden. (Foto: t3n.de)

Abgesehen von der Notch wirkt das Design des Smartphones eher zurückhaltend und edel, lediglich die an der Rückseite links verortete Haupt-Kamera mit ihren drei Sensoren und dem LED-Blitz sei an dieser Stelle zu erwähnen. Denn mehr hat der Hersteller außer einem auf der gleichen Seite positionierten Huawei-Logo auf der Glasrückseite nicht verbaut.

Die Buttons mit idealem Druckpunkt sowie die Anschlüsse sind wie bei jedem Huawei-Gerät an den üblichen Stellen im Gehäuserahmen aus mattem Metall zu finden. Hinsichtlich der Verarbeitung gibt es nichts zu bemängeln – sie entspricht absolutem High-End-Niveau, der Schutz gegen Wasser und Staub nach IP67 ist ebenso nicht zu verachten. Aufgrund der Glasrückseite, auf die auch Samsung und Apple setzen, ist der Einsatz einer Schutzhülle zu empfehlen.

Schickes Detail: Der rote Akzent auf dem Powerbutton des Huawei P20 Pro. (Foto: t3n.de)

Bei unserem Testgerät handelt es sich um das schwarze Modell, das wie die beiden weiteren in Deutschland angebotenen Farbvarianten anfällig für Fingerabdrücke auf der Rückseite ist. Am exzentrischsten, aber endlich mal eine Abwechslung auf dem Smartphone-Markt, ist der Farbton Twilight, der mit seinen Farbverlauf ein wenig an die 1980er-Jahre erinnert.

Huawei P20 Pro. (Foto: t3n.de)

1 von 21

Hinweis: Wir haben in diesem Artikel Provisions-Links – auch Affiliate-Links genannt – verwendet und sie durch „(Provisions-Link)" gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Osolemio

Wenn man genauer hinschaut, gerade auf die Details und nicht nur auf die Vollansicht, wo Nachschärfung und Kontrastanhebung ja (meist) noch gut aussehen, dann sieht man viele Artefakte, Details und Farben die absaufen und wahlweise je nach gewähltem Modus "Ölmalerei" oder Bildrauschen. Wer macht es besser? Beispielsweise noch immer das bereits 2012 erschienene Nokia 808 - überzeugt euch selbst:

http://www.allaboutsymbian.com/features/item/22923_By_popular_demand_Nokia_808_Pu.php

Wenn nicht gerade der dedizierte HDR-Modus eingeschaltet ist, der Mehrfachbelichtungen zusammensetzt, dann schlägt das alte 808 das P20 Pro sogar beim Dynamikumfang. Einfach mal auf die Blätter/Bäume hinter dem Flugzeug achten! Und das trotz dem S/W Sensor, auf den Huawei ja offenbar zusätzlich zurückgreift, was eigentlich selbst bei "One shot" einen vergleichsweise hohen Dynamikumfang erlauben sollte.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen