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Test

Huawei Mate 20 Pro im Test: Spannender als das iPhone Xs

Huawei Mate 20 Pro. (Foto: t3n.de)

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Das Huawei Mate 20 Pro ist das neueste Topmodell des chinesischen Herstellers. Es löst das Mate 10 ab und überrascht mit einer Fülle von Funktionen, von denen einige Features in keinem anderen Gerät zu finden sind. Wir haben das Mate 20 Pro drei Wochen lang im Alltag getestet.

Vor vier Jahren hat Huawei mit dem Mate 7 seine Phablet-Serie gestartet. Das erste Modell der Reihe überzeugte unter anderem durch einen schnellen, rückseitigen Fingerabdrucksensor, Metallgehäuse und trotz seines Sechs-Zoll-Displays mit verhältnismäßig kompakten Abmessungen. Auch das Mate 20 Pro besitzt eine kompakte Bauweise. Der Fingerabdrucksensor ist jedoch von der Rückseite verschwunden und statt auf Metall setzt das Unternehmen jetzt auf Glas. Diese Designentscheidungen haben triftige Gründe, die das Gerät zu einem der innovativsten Smartphones des Jahres machen. Perfekt ist es jedoch nicht.

Huawei Mate 20 Pro: Design und Verarbeitung

Huawei Mate 20 Pro. (Foto: t3n.de)
Das Huawei Mate 20 Pro. (Foto: t3n.de)

Huaweis Mate 20 Pro unterscheidet sich optisch und beim Design klar vom Vorgänger, dem Mate 10 Pro (Test). Die Vorderseite besitzt ein zu den Seiten leicht abgerundetes Display, das ein wenig an Samsungs Galaxy-S- und -Note-Reihe erinnert. Bei der Glasrückseite hat der Hersteller die gleiche Form gewählt, wodurch es ein symmetrisches Erscheinungsbild erhält, die durch einen ebenso leicht abgerundeten Metallrahmen unterstützt wird. Die Ränder um das Display sind schmal gehalten. Der obere Bildschirmbereich wird von einer Notch unterbrochen, die ähnlich groß wie die des iPhone Xs ist. Das hat seinen Grund, denn Huawei hat seine 3D-Gesichtserkennung integriert, die ähnlich wie Apples Face-ID funktioniert.

Huawei Mate 20 Pro. (Foto: t3n.de)
Das Display des Huawei Mate 20 Pro ist zu den Seiten leicht gekrümmt. (Foto: t3n.de)

Die Rückseite wird von einem quadratischen Kamerablock dominiert, in dem neben drei Kameras ein Dual-LED-Blitz verbaut ist. Mehr ist rückseitig, abgesehen von den Huawei- und Leica-Schriftzügen, nicht vorhanden. Trotz seines Glasrückens ist das Mate 20 Pro kein starker Fettfingermagnet – zumindest bei dem uns vorliegenden blauen Modell fallen sie nicht sonderlich stark auf. Das blaue und grüne Modell besitzen zudem eine leichte Nadelstreifenoptik – Huawei nennt es „Hyper-Optical-Muster“ –, die fein geriffelt ist. Dadurch ist es auch weniger rutschig. Durch seine allgemein abgerundete Form liegt es zudem sehr angenehm in der Hand. Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben – sie entspricht absolutem High-End-Niveau.

Huawei Mate 20 Pro. (Foto: t3n.de)
Schöner Akzent: Der rote Powerbutton des Huawei Mate 20 Pro. (Foto: t3n.de)

Alle Knöpfe liegen – wie bei Huawei üblich – auf der rechten Gehäuseseite. Die Lautstärkewippe und der auffällig rot gefärbte Powerbutton besitzen einen soliden Druckpunkt, wie es sich gehört.

Auf der Unterseite befinden sich die USB-C-Buchse und der Sim-Karteneinschub, der zugleich auch Platz für ein Speicherkarte bietet. Hier setzt das Unternehmen aber nicht auf Micro-SD, sondern eine Eigenentwicklung, die Nano-Memory-Karte (NM-Karte). Auf diese gehen wir später noch ein. Interessant ist übrigens auch die Platzierung eines der Stereolautsprecher. Denn: Er steckt im USB-Slot. Ideal gelöst ist dies nicht, da bei eingestecktem USB-Kabel der Klang nur gedämpft herauskommt. Der zweite Speaker wurde wie schon beim Vorgänger in der Ohrmuschel platziert. Die beiden Speaker zusammen kommen bei weitem nicht an den satten Klang der nach vorne gerichteten dedizierten Stereolautsprecher des Pixel 3 XL (Test) heran. Auf einen Kopfhöreranschluss hat Huawei abermals verzichtet, immerhin gehört zum Lieferumfang ein USB-C-auf-3,5-mm-Adapter. Wie Apples iPhone Xs und Samsungs Galaxy S9 (Test) ist das Mate 20 Pro nach IP68 staub- und wasserdicht.

Das Huawei Mate 20 Pro in Bildern
Hinter der Notch des Huawei Mate 20 Pro verstecken sich zahlreiche Sensoren für die 3D-Gesichtserkennung. (Foto: t3n.de)

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4 Reaktionen
stimpy13

Ist es möglich, mit allen der Fotokamera zur Verfügung stehenden Brennweiten auch Videos aufzuzeichnen?

Antworten
Andreas Floemer

Habe ich bei meinem Testgerät nicht feststellen können.

Antworten
chi

Und was ist mit dem "green screen" Problem von dem einige user berichten?

Antworten

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