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Test

Samsung Galaxy Note 9 im Test: „Einmal Smartphone mit alles, bitte“

Samsung Galaxy Note 9 im Test. (Foto: t3n.de)

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Das Samsung Galaxy Note 9 ist irgendwie langweilig. Es ist aber nicht langweilig, weil es schlecht ist, sondern im Gegenteil: Es gibt im Test kaum etwas an ihm auszusetzen. Außerdem hat es alles an Bord, was man sich von aktuellen Smartphones wünschen kann.

Optisch mag sich das neue Galaxy Note 9 kaum vom Vorgänger, dem Galaxy Note 8 (Test), unterscheiden, aber der Schein trügt: Samsung hat an nahezu jeder möglichen Stellschraube gedreht und es zudem zu einem der am komplettesten ausgestatteten Smartphones auf dem Markt gemacht. Es gibt aus Hardwaresicht kaum etwas, das nicht an Bord ist.

Design und Verarbeitung des Samsung Galaxy Note 9

Samsungs Galaxy Note 9 ist in der gleichen Designsprache des Note 8 und Galaxy S9 (Plus) gestaltet worden. Das Gerät ist dabei minimal eckiger als das Galaxy Note 8, der Bildschirm mit 6,4 statt 6,3 Zoll minimal größer, das Infinity-Display wirkt weniger stark um die Gehäuseseiten geschwungen, was manch einer bestimmt begrüßen dürfte.

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)
Samsung Galaxy Note 9: Viel Display, keine Notch. (Foto: t3n.de)

Der Fauxpas des letzten Jahres – der ungünstig platzierte Fingerabdrucksensor – wurde behoben. Er befindet sich jetzt wie beim S9 unterhalb des Kameramoduls und ist damit weit besser erreichbar. Für meinen Geschmack könnte er indes noch etwas besser ertastbar sein, denn nur ein kleiner Rahmen umfasst den Sensor. Bei anderen Geräten ist der Scanner besser mit dem Zeigefinger erfühlbar. Man gewöhnt sich aber recht schnell daran, sodass das Entsperren leicht von der Hand geht. Optional könnt ihr das Note 9 auch mit eurem Gesicht entriegeln, auch klassische Entsperrmethoden wie die Eingabe eines Musters oder einer Pin sind möglich, aber angesichts der biometrischen Methoden unpraktisch. Die Gesichtserkennung ist bei weitem nicht so schnell wie etwa beim Huawei P20 Pro oder dem Oneplus 6.

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)
Der Fingerabdrucksensor des Samsung Galaxy Note 9 ist etwas besser platziert als beim Vorgänger. (Foto: t3n.de)

In Sachen Verarbeitung liefert Samsung wieder Oberklasse: Rückseite und Front sind von Glas umgeben und durch einen Metallrahmen miteinander verbunden. Alles wirkt wie aus einem Guss. Durch die gläserne Rückseite kann Samsung wieder eine Qi-Wireless-Spule verbauen, damit ihr das Note 9 drahtlos aufladen könnt.

Aufgrund des 6,4-Zoll-Displays ist das Note 9 natürlich nicht sonderlich klein, aber das ist neben dem Stift – Samsung nennt ihn S-Pen – eines der Markenzeichen der Gerätekategorie. Mittlerweile liegen große Bildschirme eh im Trend, sodass die Displaydiagonale schon beinahe normal ist. Das Galaxy S9 Plus (Test) besitzt zum Vergleich übrigens ein 6,2-Zoll-Display, das Oneplus 6 (Test) wartet mit 6,28-Display auf und künftige Geräte wie etwa das Pixel 3 XL und das Mate 20 Pro sollen einen 6,7- respektive 6,3-Zoll-Bildschirm erhalten. Die Bedienung mit einer Hand ist daher nur bedingt möglich, mit etwas Hand- und Fingergymnastik sind die wichtigsten Aktionen dennoch durchführbar.

Samsung Galaxy Note 9 von allen Seiten
Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

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Kurzum: Ja, das Design ist nicht neu, dennoch weiß es zu gefallen und ist hinsichtlich Verarbeitung und Wertigkeit auf höchstem Niveau angesiedelt. Hier gibt es nichts zu meckern, zumal der Fingerabdrucksensor endlich dort sitzt, wo er hingehört. In die Toilette (kann ja mal vorkommen) oder das Waschbecken darf das Note 9 auch ruhig plumpsen, denn es ist nach IP68 gegen Wasser (und Staub) geschützt.

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4 Reaktionen
Tino

Und wieder mal wird nicht daraufhin gewiesen das die Frontkamera absoluter Müll ist.
1249,-€ für was.
Bei Selfie ist der Hintergrund unscharf und verschwommen.
Das Betreibt Samsung seit 2017.
Meine Frau ihr S5 macht weitaus schönere Bilder.
Meine Tochter hatte das J3 2016 auch dort war der Hintergrund scharf.
Mein A5 2017 mit 2x 16MP war echt das letzte.
Ebenso mein S9 , was ich kaufe weil ich glaubte das ein Samsung um die 1000,-€ dies nicht macht.
Schön das die Presse dieses nicht erwähnt.
Und noch schön Werbung macht, wie toll doch Samsung ist.
Nach dieser Enttäuschung haben wir nun alle ein iPhone.
Die Technik ist zwar von Samsung aber die Bekloppte Software nicht.
Was nützen 2/3 Kameras wenn der Hintergrund verschwommen bleibt.
Oder mega Plastisch aussehen.
Die Rückkameras hingegen sind echt gut.
Nur Selfies sind damit sehr umständlich zu machen.
Aber dann ist auch der Hintergrund scharf.
Und das auch beim neuen Note 9 , wie peinlich ist das denn bitte.
Wer Selfie Bilder ausdrucken möchte , oder gar ein Photobuch erstellt.
Wo die Selfie Bilder größer als der Handy Bildschirm ist , wird schnell sehen was für ein Müll Samsung da einem verkauft.

Antworten
Bausa

Die Probleme hat ich nie mit einen Samsung.. Aktuell hab ich das S9 und da ist der Hintergrund auch beim Selfie scharf, es sei denn ich mach das Selfie mit der Rückkamera dann widerum ist der Hintergrund unscharf.

Antworten
Tino

Lustig
Mach mal ein Selfie mit einem S5 , und ein aktuelles iPhone .
Oder auch ein älteres iPhone .
Vielleicht noch das J3 2016 .
Und nun vergleiche die Bilder.
Ich rede vom Hintergrund ab 5 Meter.
Mach mal denn Vergleich ,, vielleicht hast Du ein paar Freunde die andere Geräte haben.
Nur Mal zum Spaß.

aditya

Samsung’s continuing to tweak the internals to make its device more suitable for gaming. The water-carbon cooling system tweaks the liquid cooling system found on the device since the S7

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