Test

Samsung Galaxy Note 9 im Test: „Einmal Smartphone mit alles, bitte“

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Samsungs Galaxy Note 9 kommt noch mit Android 8.1 Oreo

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Softwareseitig läuft das Note 9 noch mit Android 8.1 Oreo ab Werk, obwohl Google schon Android 9 Pie (Test) veröffentlicht hat. Das überrascht leider wenig, da Samsung für die Anpassung seiner eigenen Nutzeroberfläche, der Samsung Experience, erfahrungsgemäß etwas länger braucht. Dass es Pie erhalten wird, wurde uns seitens des Herstellers versichert. Einen konkreten Zeitrahmen wollte man uns nicht nennen. Durch Googles „Update-Turbo“ Project Treble hoffen wir, dass es nicht allzu lange dauert.

Ein Blick auf den Launcher des Galaxy Note 9. (Bild: t3n.de)

Ein Blick auf den Launcher des Galaxy Note 9. (Bild: t3n.de)

An neuen Funktionen ist nicht viel zu vermelden. Einzig Dex Light ist eine Erwähnung wert: Die Desktopoberfläche für externe Displays funktioniert ohne Dex-Station – ihr müsst das Note einfach per HDMI-Kabel an einen Bildschirm anschließen, schon läuft’s. Das Display des Smartphones dient dabei als Touchpad oder Keyboard. Aus Performance-Gründen lässt Samsung für diese Funktion nur fünf Apps gleichzeitig zu, was aber in der Regel ausreichen dürfte, sofern die Funktion erwünscht ist.

Der Bixby-Button des Galaxy Note 9 lässt sich softwareseitig nicht deaktivieren. (Foto: t3n.de)

Der Bixby-Button des Galaxy Note 9 lässt sich software-seitig nicht deaktivieren. (Foto: t3n.de)

Die einzige derzeit noch enttäusche Funktion am Note 9 ist Samsungs Assistent Bixby. Nicht nur der dedizierte Hardware-Button unterhalb des Lautstärkewippe ist weiterhin vorhanden und lässt sich auf dem Note 9 nicht mehr deaktivieren, sondern eine deutsche Lokalisierung lässt auf sich warten. Wir verstehen Samsungs Wunsch danach, sein eigenes smartes Ökosystem auszubauen, solange das Ganze aber nicht flächendeckend verfügbar ist, sollte der Bixby-Button wenigstens mit einer anderen Funktion belegt werden können. Hier wäre beispielsweise der Google Assistant sinnvoller. Es wird  vermutet, dass eine deutsche Bixby-Version noch in diesem Jahr erscheinen soll. Dann wird sich zeigen, ob der Assistent praktisch ist, oder wir uns noch mehr einen umprogrammierbaren Hardware-Button wünschen.

Fazit: Wenig zu bemängeln, aber hoher Preis

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Samsung Galaxy Note 9. (Foto: t3n.de)

Abgesehen vom in Deutschland noch sinnfreien Bixby hat Samsung mit seinem Galaxy Note 9 ein rundum gelungenes Paket geschürt, das in seinem Funktionsumfang seinesgleichen sucht. Hier seien etwa der S-Pen, ein großer Akku inklusive kabellosem Laden mit recht langer Laufzeit, IP68-Zertifizierung, eine gute Dual-Kamera und Dual-Sim mit optionaler Speichererweiterung zu nennen. Es macht Spaß, mit dem großen AMOLED-Display zu interagieren und zu lesen.

Selbst für Freunde, die ihre großen Musik- oder Videobibliotheken immer lokal auf ihrem Smartphone mit sich führen müssen, ist das Note 9 keine schlechte Wahl, stehen ihnen doch beim großen Modell beinahe ein Terabyte Speicher zur Verfügung. Das Note 9 ist mit seinem Einstiegspreis von 999 Euro* zwar nicht günstig, der massive Funktionsumfang und die wenigen Schwächen dürften den Preis für einige Nutzer mit Sicherheit rechtfertigen. Benötigt ihr allerdings keinen S-Pen oder einen großen Akku, könnt ihr auch etwa zum Galaxy S9 Plus greifen – das Gerät ist mit 6,2 Zoll minimal kleiner, besitzt aber dennoch zahlreiche der Festures des Note 9 und kostet etwa 300 Euro *weniger.

Pro: 

  • tolles Display
  • sehr gute Verarbeitung
  • schnelles System
  • IP68 (Schutz gegen Wasser und Staub)
  • 128 Gigabyte Speicher beim Basismodell
  • gute Laufzeit
  • gute, schnelle Kamera
  • erweiterbarer Speicher
  • kabelloses Laden

Contra:

  • recht hoher Preis
  • Bixby-Button kann stören
  • deutsche Bixby-Lokalisierung fehlt

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4 Kommentare
aditya

Samsung’s continuing to tweak the internals to make its device more suitable for gaming. The water-carbon cooling system tweaks the liquid cooling system found on the device since the S7

Antworten
Tino
Tino

Und wieder mal wird nicht daraufhin gewiesen das die Frontkamera absoluter Müll ist.
1249,-€ für was.
Bei Selfie ist der Hintergrund unscharf und verschwommen.
Das Betreibt Samsung seit 2017.
Meine Frau ihr S5 macht weitaus schönere Bilder.
Meine Tochter hatte das J3 2016 auch dort war der Hintergrund scharf.
Mein A5 2017 mit 2x 16MP war echt das letzte.
Ebenso mein S9 , was ich kaufe weil ich glaubte das ein Samsung um die 1000,-€ dies nicht macht.
Schön das die Presse dieses nicht erwähnt.
Und noch schön Werbung macht, wie toll doch Samsung ist.
Nach dieser Enttäuschung haben wir nun alle ein iPhone.
Die Technik ist zwar von Samsung aber die Bekloppte Software nicht.
Was nützen 2/3 Kameras wenn der Hintergrund verschwommen bleibt.
Oder mega Plastisch aussehen.
Die Rückkameras hingegen sind echt gut.
Nur Selfies sind damit sehr umständlich zu machen.
Aber dann ist auch der Hintergrund scharf.
Und das auch beim neuen Note 9 , wie peinlich ist das denn bitte.
Wer Selfie Bilder ausdrucken möchte , oder gar ein Photobuch erstellt.
Wo die Selfie Bilder größer als der Handy Bildschirm ist , wird schnell sehen was für ein Müll Samsung da einem verkauft.

Antworten
Bausa
Bausa

Die Probleme hat ich nie mit einen Samsung.. Aktuell hab ich das S9 und da ist der Hintergrund auch beim Selfie scharf, es sei denn ich mach das Selfie mit der Rückkamera dann widerum ist der Hintergrund unscharf.

Antworten
Tino
Tino

Lustig
Mach mal ein Selfie mit einem S5 , und ein aktuelles iPhone .
Oder auch ein älteres iPhone .
Vielleicht noch das J3 2016 .
Und nun vergleiche die Bilder.
Ich rede vom Hintergrund ab 5 Meter.
Mach mal denn Vergleich ,, vielleicht hast Du ein paar Freunde die andere Geräte haben.
Nur Mal zum Spaß.

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