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Ethereum-Erfinder Buterin: „Elon Musk wird Krypto-Kurse nicht ewig beeinflussen“

In einem Video-Interview mit CNN hat sich Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin zum jüngsten Krypto-Crash geäußert. Eine Krise sieht er darin nicht.

2 Min.
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Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin. (Foto: dpa)

Für Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin ist der jüngste Preisabsturz nicht viel mehr als eine Lektion, die die Krypto-Märkte lernen werden. Immerhin seien die Herausforderungen, vor denen Kryptowährungen jetzt stehen, nicht unüberwindbar.

Elon Musks Einfluss wird sich abnutzen

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Zunächst rät Buterin zu einer gewissen Gelassenheit, wenn es um den Krypto-Influencer Elon Musk geht. Man müsse verstehen, dass die Person Musk für erheblichen Wirbel sorge. Immerhin sei der eine derartige Promotion nicht gewohnt.

Musk twittere immerhin erst seit etwas mehr als einem Jahr intensiv rund um das Krypto-Thema. Da sei eine gewisse Unruhe zu erwarten.

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Wenn sich die Marktteilnehmer erst einmal an Einflussversuche wie jene von Musk gewohnt hätten, würden sich diese weniger stark auswirken.

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„Elon wird diesen Einfluss nicht für alle Zeit haben,“ so Buterin zu CNN. Krypto-Preise seien zwar inhärent anfällig für „Störungen“, allerdings werde sich über die Zeit eine Art Immunsystem dagegen entwickeln.

Er gehe im Übrigen nicht davon aus, dass Musks Äußerungen durch irgendeine Form von Böswilligkeit motiviert seien. Abseits all seiner Milliarden sei Musk vor allem ein Mensch. Und Menschen regten sich nun mal über „Hundecoins“ auf, so Buterin.

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Angst vor Regulierern relativ unbegründet

Vor regulatorischen Restriktionen hat Buterin relativ wenig Angst. Natürlich müsse man auf die Regulierungsbehörden hören und dabei stets versuchen, deren Bedenken sinnvoll zu zerstreuen.

Eine konzertierte Aktion der Regierungen zum Verbot von Kryptowährungen kann er sich aber nicht vorstellen. Immerhin sei es sehr schwierig, Krypto bis zur Protokollebene wirklich zu verhindern.

Bestenfalls könnten Regierungen ihre Macht nutzen, um dem Krypto-Markt „Schmerzen zuzufügen.“ Dabei könnten Auseinandersetzungen „konfrontativer werden als sie sein müssten.“

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Wechsel auf PoS erforderlich

Eine weitere Herausforderung sieht Buterin in der Konsensmethode Proof-of-Work (PoW), die sowohl Bitcoin als auch Ethereum derzeit nutzen. Während aber Ethereum mit der Version 2.0 auf den energieeffizienteren Proof-of-Stake (PoS) umsteigen will, gibt es bei Bitcoin solche Bestrebungen bislang nicht.

Darin sieht Buterin eine Gefahr für den Platzhirschen in der Kryptowelt. Immerhin könne schon bei seinem Ethereum-Netzwerk eine Reduzierung „vom Energieverbrauch eines mittelgroßen Landes zum Energieverbrauch eines Dorfes“ erreicht werden.

Der Ressourcenverbrauch des PoW sei „definitiv riesig“. Würde Bitcoin nicht zu einer anderen Konsensmethode wechseln, könnte BTC von anderen Protokollen überholt werden, warnt Buterin.

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