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Ethereum-Killer macht Ernst: Cardano (ADA) bringt Smart Contracts ab Mai

Auf der virtuellen Konferenz Cardano360 hat der Ethereum-Mitgründer und jetzige Cardano-Chef Charles Hoskinson angekündigt, bereits im Mai zur ernsthaften Alternative zu Ethereum als De-Fi-Plattform zu werden.

1 Min. Lesezeit
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Cardano. (Foto: Diamond Visuals/Shutterstock)

Charles Hoskinson tritt auf das Gas-Pedal. Nachdem seine Blockchain Cardano mit dem Token ADA kürzlich in wichtige Trader-Tools, darunter Coinbase Pro und das Bloomberg-Terminal aufgenommen wurde, will er offenbar das Momentum nutzen.

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Angetreten war Hoskinson ohnehin, um mit Cardano das „bessere Ethereum“ zu erschaffen. Das begann bereits damit, dass sich Cardano von Beginn an auf das auch unter Energiegesichtspunkten weitaus genügsamere Konsensverfahren Proof-of-Stake stützt, das Ethereum erst mit dem Update auf ETH 2.0 einsetzen will.

Nach dem regelrechten Boom von Anwendungen der „Decentralized Finance“ (De-Fi), den die Ethereum-Blockchain seit Sommer 2020 erfährt, war es klar, dass sich Cardano ebenfalls in diese Richtung bewegen würde. Das scheint nun weitaus schneller zu gehen als bisher erwartet.

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Schon mit dem Upgrade namens „Alonzo“, das als Hard Fork angelegt ist, will Hoskinson zunächst ein Testnetz schaffen, das in der Lage sein wird, Smart Contracts abzuarbeiten. Smart Contracts sind die Basis jeder dezentralen App (dApp) im De-Fi-System.

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Cardano wird zur De-Fi-Plattform

Im August 2021 soll die Funktionalität dann im Mainnet allgemein verfügbar werden. Als Funktionsmuster wurde anlässlich der Cardano360 eine Cardano-native dApp vorgestellt, die es Nutzern erlauben soll, verschiedene Token zu tauschen. Das entspräche dem Kern-Feature des als Killer-dApp für die Ethereum bezeichneten Uniswap und darf wohl als Meilenstein betrachtet werden.

Unmittelbar nach Hoskinsons Ankündigung stieg der ADA-Kurs um 17,5 Prozent, hat sich aber zwischenzeitlich wieder beruhigt und liegt zwar im Aufwärtstrend, aber ohne spontane Ausbrüche nach oben oder unten.

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Cardano entwickelt sich derweil geradezu rasant. Erst Anfang März hatte das Mary-Update den Abstand zu Ethereum weiter verkürzt. Nun können Anwender benutzerdefinierte Token erstellen, was Cardano über den eigenen Token hinaus zu einem Multi-Asset-Netzwerk wachsen lässt.

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Matt

Cardano wird riesengroß beworben, hat allerdings keinerlei Use-Cases und bisher kein funktionierendes Produkt.

Schon mal was von Holochain und Holo gehört?

Die Technologie von Holo wurde vor wenigen Tagen in den US zum Patent angemeldet.
Das Projekt befindet sich in der Endphase der Entwicklung, ist allerdings noch völlig unter dem Radar, da das Team bisher keine Ressourcen in Marketing gesteckt hat.
Jedoch werden schon massig Projekte von externen Programmierern und Unternehmen entwickelt, es gibt unzählige Use-Cases in der realen Welt.
Holochain wird 95% aller Blockchains überflüssig machen.

Antworten
Ouroboros

Auf die Technologie von Cardano gibt es zum Glück keine Patente. Auch andere Blockchains nutzen Entwicklungen von Cardano.

Cardano ist mit über 2.300 Pools übrigens die größte Staking Plattform. Darüber hinaus hat man die größte Community und ist auf dem Weg zur größten DAO. An bullishen Nachrichten mangelt es auch nicht. Im nächsten Quartal geht Alonzo (Smart Contracts) ins Mainnet. Wohl dem, der ADA in seinem Portfolio hat.

Antworten
Matt

Staking ist in meinen Augen ein riesengroßer Blödsinn. Davon halte ich nichts. Es wird etwas aus nichts geschaffen und die reichen werden noch reicher.

Der Code von Holochain ist auch Open Source und frei zugänglich. Holo und Holochain sind ebenso Teil der Open Source Initiative und als freie Software lizenziert. Sehr komplex, wenn es dich interessiert solltest du dir mal den Blog, die Homepage oder die Twitter-Accounts von Holo oder/und Holochain anschauen, weiß nicht ob es erlaubt ist Links zu posten.

Das Patent dreht sich auch nur um rrDHT-Technologie. Im Blog kann man dazu genaueres nachlesen, und auch die Gründe weshalb sie sich für ein Patent entschieden haben, da ein Patent eigentlich gegen die Philosophie spricht.

Ouroboros

Wir leben bekanntlich im Kapitalismus, auch beim Mining werden Arme nicht reicher und Reiche ärmer. Staken kann zumindest jeder ab 1 Lovelace und es benötigt keine Unmengen an Energie.

Letztendlich werden alle Krypto- und Fiatwährungen aus dem Nichts geschaffen. Nur Edelmetalle, Edelsteine und Muschelgeld kommen aus der Natur.

Holochain schön und gut, aber in diesem Artikel geht es eigentlich gar nicht um Holochain!

Matt

Okay, um bei Cardano zu bleiben:
Es ist unter Investoren und Krypto-Enthusiasten als Anlage beliebt.

Aber außerhalb dieser begrenzten Welt?
Wo wird Cardano verwendet?
Welche Use-Cases gibt es im Real-Life?

Viele der ach so dezentralen Projekte nutzen außerdem AWS oder ähnliche zentralisierte Lösungen für ihre Netzwerke oder Pools.

Letztendlich kann ich den Hype trotz intensiver Recherche einfach nicht nachvollziehen.

Michael

IOTA ist der einzige ETH Killer.
Hat auch schon Smart Contracts.

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