Anzeige
Anzeige
News
Artikel merken

Cardano ins Bloomberg-Terminal aufgenommen – und der Ada-Kurs explodiert

Die als „Ethereum-Killer“ bezeichnete Kryptowährung Cardano und ihr Token Ada haben in den vergangenen Stunden eine Kursexplosion erlebt. Grund: die Aufnahme in wichtige Trader-Tools.

2 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige

Cardano. (Foto: Diamond Visuals/Shutterstock)

Während der Kryptomarkt aktuell eine Verschnaufpause eingelegt hat, katapultiert sich die Kryptowährung Cardano mit einer Kurssteigerung um knapp 20 Prozent auf den dritten Platz des Kryptorankings, hinter Bitcoin und Ethereum. Letzterer ist auch der erklärte Konkurrent des aufstrebenden Ökosystems. Hinter dem Plus beim Cardano-Kurs steckt wohl nicht zuletzt die Nachricht darüber, dass die Kryptowährung ins Bloomberg-Terminal aufgenommen worden ist.

Profi-Trader nehmen Cardano/Ada ins Visier

Anzeige
Anzeige

Das bedeutet, dass zahlreiche professionelle Trader Cardano und Ada jetzt ins Visier nehmen. Für die Nutzung des Bloomberg-Terminals zahlen Trader gut und gerne 20.000 US-Dollar im Jahr. Es gibt aber noch weitere Faktoren, die den aktuellen Aufwärtskurs von Cardano stützen. So ist Cardano erst am Montag offiziell ins Angebot von Coinbase Pro aufgenommen worden, der Plattform für professionelle Trader der großen Kryptobörse. Zudem hatte zuletzt der auf Kryptowährungen spezialisierte Vermögensverwalter Grayscale angekündigt, mehrere neue Krypto-Projekte an der Börse handelbar zu machen, darunter Polkadot (Dot) und Cardano (Ada).

Aktuell bewegt sich der Preis für Cardano/Ada laut Coinmarketcap bei rund 1,25 Dollar. Damit ist der Kurs noch ein gutes Stück vom bisherigen Allzeithoch von 1,42 Dollar Ende Februar entfernt. Seit Jahresbeginn hat sich der Preis aber schon mehr als verfünffacht. Bei weiter positiver Entwicklung rechnen Marktbeobachter damit, dass Ada sich zunächst Richtung 1,50 nach oben bewegt. Angestrebtes Ziel sei die Marke von zwei Dollar, so eine Chart-Analyse von FX-Street. Nach unten hin sei aber auch ein Kursrückgang in Richtung 1,10 Dollar möglich.

Anzeige
Anzeige

Cardano will das bessere Ethereum entwickeln

Mit einer Marktkapitalisierung von rund 40 Milliarden Dollar ist Cardano zwar näher an den Konkurrenten Ethereum herangerückt, bringt aber weiter nur knapp ein Fünftel davon auf die Waage. Eines der erklärten Ziele des Projekts von Ethereum-Mitgründer Charles Hoskinson ist, ein besseres Ethereum zu schaffen. Am Montag erklärte Hoskinson gegenüber Bloomberg, dass mehr als 100 Unternehmen mit dem Gedanken spielten, von Ethereum zu Cardano zu wechseln. Cardano will sich zum einen als Basis für Smart-Contract-Anwendungen – unter anderem für Decentralized Finance (Defi) und Non-fungible-Token (NFT) – etablieren, aber auch bewusst mit Staaten und Unternehmen zusammenarbeiten.

Anzeige
Anzeige

Bei der Entwicklung der Blockchain setzen die Cardano-Macher auf die Unterstützung von Wissenschaftlern (Peer-reviewed). Anders als Bitcoin oder Ethereum mit Proof-of-Work setzt Cardano auf das sogenannte Proof-of-Stake-Verfahren, das weniger Energie verbraucht. Statt per Mining werden bei Cardano neue Coins durch Staking generiert. Mit dem Update auf Ethereum 2.0 wendet sich aber auch der Cardano-Rivale dem Proof-of-Stake zu.

Kritiker wie der Kryptoinvestor Mike Novogratz fragen sich allerdings, wieso die Marktkapitalisierung von Cardano so hoch ist, obwohl die Zahl der realen Anwendungen noch gering sei. Hoskinson hat derweil angekündigt, Novogratz in einem persönlichen Gespräch von den Vorteilen – etwa schnellere und günstigere Transaktionen – überzeugen zu wollen. Zudem soll es noch in diesem Jahr möglich werden, Smart-Contract-Anwendungen auf Cardano zu programmieren, wie BTC-Echo schreibt.

Anzeige
Anzeige

Interessant in diesem Zusammenhang: Staking von Ethereum, BNB und anderen Coins – So machst du Rendite mit Krypto-Zinsen

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige