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Fitbit, Assistant, AR und mehr: Google kündigt 1.000 Beschäftigten

In einem großen Rundumschlag hat sich Google allein am Mittwoch von rund 1.000 Beschäftigten getrennt. Die Entlassungen betreffen viele Bereiche, auch die Kernentwicklung.

1 Min. Lesezeit
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Google trennt sich von rund 1.000 Beschäftigten. (Foto: JHVEPhoto / Shutterstock)

Auch wenn es sich bei der jüngsten Entlassungswelle im Hause Google um eine eher breit angelegte Maßnahme handelt, fallen doch zwei bis drei Dinge besonders auf. Möglicherweise mag es noch kaum jemanden verwundern, dass Google Stellen im Bereich der Kernentwicklung streicht.

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Allerdings hat der Konzern gegenüber den Kolleg:innen von The Verge weitere Streichungen bestätigt. Danach ist auch das 2019 zugekaufte Fitbit nebst den restlichen Hardware-Teams, das AR-Team und auch die Entwicklung des Google Assistant betroffen.

So sollen allein am Mittwoch bereits rund 1.000 Entlassungen ausgesprochen worden sein. Die konkrete Zahl wird zwar so von Google nicht bestätigt. Bewahrheitet hat sich indes, dass in jeder betroffenen Abteilung „ein paar Hundert“ Stellen gestrichen worden sind.

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Google-Sprecherin Courtenay Mencini schrieb The Verge, dass „eine Reihe unserer Teams Veränderungen vorgenommen haben, um effizienter zu werden und besser zu arbeiten“ und dass „einige Teams weiterhin diese Art von organisatorischen Veränderungen vornehmen, die einige Rollenbeseitigungen weltweit beinhalten“.

Strategiewandel im Hause Google?

Das dürfte auf weitere Entlassungen hindeuten. Nennenswert, im Sinne einer strategischen Bedeutung, dürfte auch der Umstand sein, dass die komplette Führungsriege der Smartwatch-Tochter Fitbit Google verlassen hat.

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Ebenfalls strategisch bedeutsam dürften die Kürzungen im AR-Team sein. Immerhin gehört virtuelle Realität in ihren verschiedenen Ausprägungen eher zu den Zukunftsperspektiven im Technologie-Segment. Hier wären eher Verstärkungen statt Kürzungen logisch.

Auch der Abbau des Teams um den Google Assistant scheint seltsam. Denn gerade Assistenten gelten als UI der Zukunft und werden allerorten aus- statt abgebaut. Möglicherweise spricht diese Vorgehensweise indes für ein Gerücht der vergangenen Tage, wonach Google den Assistant durch ChatGPT ersetzen könnte.

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Bei alldem ist eine gewisse Distanz zu wahren. Selbst wenn Google etwa 1.000 Stellen streicht, dann handelt es sich dabei nur um etwa ein halbes Prozent der Gesamtbelegschaft des Unternehmens. Immerhin beschäftigte der Mutterkonzern Alphabet zum 30. September 2023 insgesamt 182.381 Mitarbeiter:innen.

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