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Gamestop und Co.: Robinhood nimmt Handelsbeschränkungen für Meme-Stocks zurück

Der Online-Broker Robinhood war wegen seiner Handelsbeschränkungen für Kleinaktien, darunter Gamestop und AMC unter harsche Kritik geraten. Jetzt hat Robinhood alle Beschränkungen aufgehoben.

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Robinhood wieder frei nutzbar. (Bild: OpturaDesign / Shutterstock.com)

 
 
 
 

Am Donnerstag vergangener Woche hatten der Online-Broker Robinhood und einige seiner Wettbewerber drastische Handelsbeschränkungen für Aktien in Kraft gesetzt. Für manche Papiere, darunter Gamestop, hatte unter anderem Robinhood den Handel komplett ausgesetzt.

Handelsbeschränkungen rufen vielerorts Kritik hervor

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Das hatte zu einem Aufschrei innerhalb der Nutzerschaft der App geführt und neben prominenten Politikern auch Justizorgane wie den texanischen Generalstaatsanwalt auf den Plan gerufen.

In einem Clubhouse-Chat hatte Robinhood-Chef Vlad Tenov im Gespräch mit Elon Musk vor einigen Tagen etwas zu den Hintergründen der Handelssperre erzählt. Diese Geschichte hat das Potenzial, Justizorgane zu beschäftigen. Im Raum steht der Verdacht, dass eine Clearingstelle eine völlig überzogene Sicherheitsforderung gestellt haben könnte, um einen bestimmten Erfolg, mutmaßlich die Handelsbeschränkungen, zu erzielen. Tenov bemühte sich im Gespräch indes, diesen Eindruck zu zerstreuen. Pikantes Detail: Robinhood arbeitet mit der Clearingstelle von Citadel, einem der größten Hedgefonds des Landes zusammen.

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Robinhood hebt alle Beschränkungen auf – zu spät?

Am Freitag nun gab Robinhood bekannt, sämtliche Beschränkungen im Aktienhandel aufgehoben zu haben. Zuletzt war der Kauf von Gamestop-Aktien weiterhin auf 500, der Kauf von AMC-Aktien auf 5.500 begrenzt worden. Ab sofort sind Käufe wieder unbegrenzt möglich.

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Inwieweit das jetzt noch von Interesse ist, ist fraglich. Denn sowohl Gamestop wie AMC haben ihren Höhenflug inzwischen hinter sich und bewegen sich in schnellem Tempo dem Niveau vor der Kursrallye zu. Im Nachgang wird sicherlich juristisch aufzuarbeiten sein, ob die schnellen Kursverluste auch eingetreten wären, wenn der Handel nicht begrenzt worden wäre.

Robinhood ist jedenfalls zunächst unbeschadet aus der Aktion gegangen. Allein am Freitag wurde die App mehr als 600.000-mal heruntergeladen. Das übersteigt den bisherigen Rekord aus dem vergangenen März um mehr als das Vierfache.

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