Anzeige
Anzeige
News

Googles KI-Pläne: SGE-Suche könnte bald Geld kosten – und Abonnenten sollen trotzdem Werbung sehen

KI-Dienste zu betreiben ist sogar für ein Unternehmen wie Google ziemlich teuer. Die Alphabet-Tochter soll auch deshalb mit dem Gedanken spielen, für die neue SGE-Suche zur Kasse zu bitten. Abonnenten sollen trotzdem Werbung sehen.

2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Die klassische Google-Suche bleibt euch erhalten. KI gibt es vielleicht aber nur gegen Geld. (Foto: Thaspol Sangsee/Shutterstock)

Bei Microsoft gehört der KI-Assistent, der mittlerweile Copilot heißt, seit rund einem Jahr zur Websuche Bing. Mit dessen Hilfe können Nutzer:innen nicht nur das Internet durchforsten, er soll auch bei der Reiseplanung oder beim Einkaufen helfen und kann darüber hinaus Bilder generieren. Google hat auf der Entwicklerkonferenz Google I/O 2023 eine ähnliche Lösung für die eigene Websuche vorgestellt. Die sogenannte Search Generative Experience (SGE) ist bislang allerdings noch nicht in der normalen Suche verfügbar.

Anzeige
Anzeige

Das könnte auch daran liegen, dass Google noch an der Monetarisierung arbeitet. Wie die Financial Times berichtet, plant das Unternehmen eine Bezahlschranke für die KI-Funktionen.

Google-Suche zeigt Werbung auch für Abonnenten

Demnach seien Software-Entwickler:innen bei Google bereits dabei, entsprechende KI-Lösungen vorzubereiten. Ob und wann diese  zum Einsatz kommen, hätten deren Führungskräfte jedoch noch nicht entschieden.

Anzeige
Anzeige

Eine Bezahlschranke für die Dienste wäre aus zwei Gründen logisch. Zum einen sei die Integration der KI-Technik in die Websuche „erschreckend“ teuer, wie ein ehemaliger Googler bei Bloomberg zitiert wird. Zum anderen muss man davon ausgehen, dass Nutzer:innen weniger auf die Werbeanzeigen klicken, die Google bei jeder Websuche ausspielt, wenn ein KI-Bot die gesuchten Informationen in einem kurzen Text oder in Stichpunkten zusammenfasst.

Das Werbegeschäft ist für Google jedoch eine der Haupteinnahmequellen. Deswegen sind die Anzeigen gegenwärtig auch in der neuen SGE-Suche zu sehen. Ob das in Zukunft so bleibt, ist unklar. Google selbst hat zumindest aber keine Pläne für eine Suchmaschine ohne Werbung.

Anzeige
Anzeige

Das Unternehmen erklärt in einem Statement: „Wir arbeiten nicht an einer werbefreien Suche und denken auch nicht darüber nach.“ Man wolle aber weiterhin Premium-Funktionen entwickeln, „um unsere Abonnement-Angebote bei Google zu verbessern.“ Weiter wollte sich das Unternehmen aber nicht äußern. Das Statement endet mit dem Satz: „Im Moment haben wir nichts anzukündigen.“

Laut Financial Times soll die klassische Suche gratis bleiben und weiter Werbung zeigen. Die sehen dann auch die Abonnenten.

Anzeige
Anzeige

Diese KI-Abos gibt es bei Google schon

Schon jetzt bietet Google KI-Funktionen gegen Geld an. Dazu gehört das AI-Premium-Abo, das das Unternehmen im Februar vorgestellt hat. Für 21,99 Euro im Monat erhaltet ihr Zugriff auf das KI-Modell Gemini Advanced. Außerdem steht euch der normale Gemini-Bot in Diensten wie Google Docs und Gmail zur Verfügung.

Offen bleibt, ob Nutzer:innen überhaupt Interesse daran haben, für eine KI-Suche zu bezahlen. Bei Microsoft gibt es die Lösung kostenfrei. OpenAIs ChatGPT ist zwar keine klassische Suchmaschine, das Basis-Modell ist jedoch ebenfalls gratis und setzt künftig kein Nutzerkonto mehr voraus.

Dazu kommen Probleme mit der SGE-Suche. Zuletzt wurde bekannt, dass die KI-Lösung auch Spamseiten und Links zu Malware in den Ergebnissen listet. Außerdem ist die KI-Suche in Europa auch nicht experimentell verfügbar.

Anzeige
Anzeige

Nicht gesucht, aber gefunden: Die lustigsten Google-Rezensionen

Die lustigsten Google-Rezensionen Quelle: BlueberryPie/Shutterstock

Hinweis: Wir haben diesen Artikel überarbeitet und um ein Statement von Google ergänzt.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige