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Aus für Pay-to-Play: Google zeigt jetzt „gratis“ alternative Suchmaschinen in Android

Ab September können Android-Nutzer ihre bevorzugte Suchmaschine aus bis zu zwölf statt bisher vier Anbietern wählen. Den Auktionszwang Pay-to-Play hebt Google ebenfalls auf.

2 Min. Lesezeit
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Google-Suche am Android-Handy. (Foto Shutterstock)

Der Suchmaschinenkonzern Google, der auch für das mobile Betriebssystem Android verantwortlich zeichnet, tat sich bisher schwer damit, der Konkurrenz einen barrierefreien Zugang zu den Geräten der Nutzer zu gewähren. Als Reaktion auf ein milliardenschwere Strafe der EU-Kommission, weil Google mit Android die marktbeherrschende Stellung seiner Suchmaschine ausgenutzt haben soll, reagierte der US-Konzern mit Pay-to-Play.

Android-Suche: Google-Rivalen mussten zahlen

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Hierbei mussten Google-Alternativen wie Duckduckgo, Ecosia oder Bing in Auktionen um drei verfügbare Plätze für das Auswahlmenü bieten. Nur die drei Meistbietenden kamen in die Auswahl – neben Google. Google selbst zahlte übrigens nicht. Das alles ändert sich jetzt. Denn das Auktionsverfahren, das Google als „fair und objektiv“ beschrieb, fanden sowohl die Konkurrenten als auch die EU-Kommission alles andere als fair, wie heise.de berichtet.

Im Herbst hatten sich Duckduckgo, Ecosia, Lilo, Qwant und Seznam in einem offenen Brief an die EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager gewandt und darum gebeten, dass gemeinsam mit Google an einer Änderung des Auktionsverfahrens gearbeitet werde. Die Initiative zeigte offenbar Erfolg.

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Choice-Screen: Aus 4 mach 12

Denn, so Google: „Nach weiteren Rückmeldungen der Kommission nehmen wir nun einige letzte Änderungen am Auswahlbildschirm vor. Dazu gehört auch die kostenlose Teilnahme für Suchanbieter“.

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Suchmaschinen Android

Die Auswahl an Google-Alternativen in Android steigt. (Bild: Google)

Darüber hinaus werde die Anzahl der auf dem Bildschirm angezeigten Anbieter erhöht. Aus bis zu zwölf Suchmaschinen sollen Nutzer beim Start beim Setup ihres Android-Geräts wählen können. Über die Reihenfolge der Anbieter entscheidet laut Google jeweils das Zufallsprinzip. Welche Anbieter angezeigt werden, kann von Land zu Land unterschiedlich sein.

Die Freude bei den alternativen Anbietern ist groß. „Das hier ist eine echte David-gegen-Goliath-Geschichte – und David hat gewonnen. Dies ist ein bedeutsamer Tag und ein echter Moment zum Feiern für Ecosia“, sagte etwa Christian Kroll, CEO von Ecosia.

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Google selbst gibt sich dagegen siegessicher. Man werde sich durchsetzen, weil Google eben die hilfreichste Suchmaschine habe. Entsprechend wolle Google weitere in die Suche und Android investieren. Der Konzern freue sich jedenfalls über den offenen Dialog mit der EU-Kommission.

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