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Gute Vorsätze: Viele planen Digital Detox – aber kaum jemand hält durch

Neujahrsvorsätze stehen wieder hoch im Kurs – unter anderem auch Digital Detox. Doch wie steht es hierzulande um den Trend? Wer macht mit? Was wird vermieden? Und wie viele halten durch?

2 Min. Lesezeit
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Digital Detox: Die meisten halten eine Woche durch. (Foto: DimaBerlin-Shutterstock)

Rauchfrei, Geld sparen, 5 Kilo abnehmen – und Handyzeit reduzieren? 41 Prozent der Deutschen, die digitale Geräte oder Anwendungen nutzen, haben sich für das kommende Jahr eine digitale Auszeit vorgenommen – und zwar im Schnitt für genau eine Woche: 7 Prozent wollen dabei im Jahr 2024 nur für einen Tag digital fasten, 13 Prozent für mehrere Tage, 7 Prozent für eine Woche und 14 Prozent noch länger. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.006 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Beim sogenannten Digital Detox wird für eine bestimmte Zeit gezielt auf die Internetnutzung und digitale Medien verzichtet, um den Konsum digitaler Medien zu reduzieren und mehr Zeit offline zu verbringen. Für viele ist Digital Detox nichts Neues: Nur für 39 Prozent derjenigen, die 2024 eine digitale Auszeit planen, wäre es das erste Mal. 16 Prozent derjenigen, deren Neujahrsvorsätze einen Digital Detox beinhalten, machen das sogar regelmäßig, 30 Prozent zumindest hin und wieder. 13 Prozent haben bisher einmal eine digitale Auszeit genommen.

„Permanente Erreichbarkeit, alle News einen Klick entfernt, ständig neue Social-Media-Posts, Filme und Games – digitale Anwendungen sind permanente Begleiter. Ab wann aus Bereicherung Belastung wird, ist individuell sehr unterschiedlich. Gezielte Auszeiten können helfen, sich Nutzungsgewohnheiten bewusst zu machen und den eigenen Umgang mit digitalen Geräten und Anwendungen zu überprüfen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Digital Detox käme vor allem zum Jahresende häufiger vor.

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Digital Detox: Apps könnten helfen, abzuschalten

Mit sechs Prozent, haben nur wenige, die eine digitale Auszeit genommen haben, dabei komplett auf alle digitalen Geräte und Anwendungen verzichtet. Mit 33 Prozent haben die meisten nur auf bestimmte Geräte wie zum Beispiel das Smartphone, die Smartwatch oder die Spielekonsole verzichtet. Auf das Gaming haben 32 Prozent verzichtet, auf Online-Shopping 31 Prozent. 29 Prozent haben Nachrichten auch mal unbeantwortet gelassen. Und 25 Prozent nahmen eine bewusste Auszeit von sozialen Medien wie Instagram oder Tiktok.

38 Prozent der Deutschen haben schon einmal eine bewusste Auszeit von digitalen Medien und Geräten genommen – 34 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen. Davon haben das digitale Fasten 16 Prozent jedoch vorzeitig abgebrochen. Neun Prozent haben es nicht länger als einen Tag geschafft, maximal mehrere Tage bis eine Woche haben sieben Prozent verzichtet, länger als eine Woche dauerte der durchgehende Verzicht nur bei fünf Prozent. Digital Detox scheint für die Deutschen so schwer, wie Zigarettenverzicht für Raucher.

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„Je nachdem worauf genau verzichtet werden soll, hilft dem Durchhaltevermögen, sich bereits Alternativpläne für die Freizeit vorzunehmen, eine Nicht-Erreichbarkeit vorab zu kommunizieren oder auch Anfahrtswege vorab zu recherchieren“, so Rohleder. „Wer seine digitale Auszeit verlängern oder auch einfach langfristig die alltägliche Bildschirmzeit reduzieren will, dem können spezielle Apps und die Einstellungen in einzelnen Anwendungen helfen, die nach einer bestimmten Zeit zu einer Pause aufrufen.“

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Rauchfrei bis Geld sparen: Apps, die helfen, Vorsätze einzuhalten

Die besten Apps für Neujahrsvorsätze Quelle: Shutterstock-WAYHOME studio
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