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Hat Elon Musk sich mit seinem Twitter-Kauf verzockt?

Willkommen zum t3n Daily vom 31. Mai. Heute geht es um den beeindruckenden Wertverlust von Twitter. Außerdem: eine Kamera, die nur durch Standortdaten und Beschreibungen Bilder erstellt, eine europäische Gigafabrik für E-Auto-Akkus, eine kuriose Nasa-Idee und wie Japan Solarenergie aus dem All empfangen will.

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Seit Elon Musk Twitter übernommen hat, hat das Unternehmen einiges an Wert verloren. (Bild: mundissima / Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Twitter hat seit Musk-Übernahme deutlich an Wert verloren

Hat sich Elon Musk mit dem Kauf von Twitter verzockt? Aktuelle Zahlen belegen diese These. Laut der Investmentfirma Fidelity entspricht der derzeitige Wert von Twitter nur noch rund einem Drittel des Kaufpreises, den Musk vergangenes Jahr bezahlt hat. Damals legte er 44 Milliarden US-Dollar für das Unternehmen auf den Tisch. Laut Fidelity ist es heute nur noch um die 15 Milliarden Dollar wert. Wie die Investmentfirma zu ihrer Bewertung kommt, ist unklar.

Trotz Musks Behauptung, Twitter werde bald die Gewinnschwelle erreichen oder sogar profitabel werden, sehen die Aussichten für das Unternehmen nicht besonders rosig aus. Twitter hat seit der Übernahme durch Musk mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen: Alleine die Werbeeinnahmen sind um 50 Prozent eingebrochen, wie Musk im März bekannt gegeben hat.

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Diese KI-Kamera erstellt aus Standortdaten Bilder

Eine Kamera, die nur durch Standortdaten und Beschreibungen Bilder erstellt? Ja, die gibt es nun. Ein Däne hat die KI-Kamera Paragraphica kreiert, die die Bild-KI Stable Diffusion verwendet, die fotorealistische Bilder aus beliebigen Texteingaben erzeugen kann. In Kombination mit den Standortdaten entstehen dann einzigartige Bilder.

Um das zu ermöglichen, muss man die KI-Kamera mit Daten füttern: die Adresse, das aktuelle Wetter, die Uhrzeit sowie nahegelegene Objekte. Das können Sehenswürdigkeiten, aber auch parkende Autos oder Geschäfte sein. Dann verknüpft Paragraphica die Standortdaten über das Internet mit offenen API – und entwickelt so ihren „Blick“ auf den angegebenen Ort.

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Die Kamera gibt es sowohl als Prototyp als auch als virtuelle Kamera. Den Prototyp hat der Entwickler mithilfe 3D-gedruckter Bauteile hergestellt.

Europäische Gigafabrik für E-Auto-Akkus eröffnet

In Frankreich ist eine Gigafabrik für E-Auto-Akkus eröffnet worden. Sie soll der Startschuss für Europas Kampf gegen Chinas Übermacht in diesem Sektor sein. Hinter dem Joint-Venture Automotive Cells Company (ACC), das drei Gigafabriken in Europa bauen möchte, stehen die Autokonzerne Stellantis und Mercedes-Benz sowie der Energiekonzern Total Energies.

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Bis zum Jahr 2030 sollen an den drei Standorten in Frankreich (Douvrin), Deutschland (Kaiserslautern) und Italien (Termoli) jährlich 120 Gigawattstunden produziert werden. Das würde für zwei Millionen E-Auto-Akkus reichen, rechnet das Handelsblatt vor. Die Fabrik in Kaiserslautern soll Ende 2025 ihren Betrieb aufnehmen. Insgesamt steckt ACC rund sieben Milliarden Euro in den Bau der drei Gigafactorys. Europäische Autobauer dürften aber trotzdem noch länger auf Batterien aus Asien, allen voran China, angewiesen sein.

Diese kuriose Idee der Nasa sorgt heute für Lacher

Eine kuriose Idee der Nasa aus den 1970er Jahren sorgt heute für Lacher. Für den Notfall, dass nicht genügend Raumanzüge für die Astronaut:innen im All vorhanden wären, hatte die Nasa damals den Prototyp eines Rettungssystems kreiert: einen Mini-Rettungsballon. Der war mit einem Durchmesser von 86 Zentimetern und einer Größe von 0,33 Kubikmetern kaum groß genug für einen Menschen, der darin zusammenrollen sollte. Der Sauerstoffvorrat in der Kapsel hätte auch nur rund eine Stunde gereicht und einen Antrieb hatte der Ballon ebenfalls nicht.

Verständlich, dass Medien wie etwa Science Alert das Konstrukt als klaustrophobischen „Albtraum“ bezeichnen. Vielleicht ist es auch deshalb nie in Produktion gegangen. Die Nasa entschied sich dafür, einfach genügend Raumanzüge an Bord der Shuttles zu haben.

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So will Japan Solarenergie aus dem All empfangen

Japan verfolgt einen ambitionierten Plan: 2025 will es Solarenergie aus dem All empfangen. Dafür will Japan eine ganze Reihe von kleinen Satelliten in den Orbit bringen. Die sollen dann die Energie in Form von Mikrowellen über Hunderte Kilometer zu Empfängerstationen auf der Erde schicken. Der Vorteil der Nutzung von Mikrowellen bei der Übertragung von Energie besteht darin, dass sie Wolken durchdringen und eine stabile Energieversorgung unabhängig von Tageszeit und Wetter garantieren können.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen dazu – insbesondere was die Finanzierbarkeit der Technologie betrifft. Die Kosten für eine Kapazität von einem Gigawatt Energie, was etwa einem Kernreaktor entspricht, würden sich laut heise.de auf über sieben Milliarden US-Dollar belaufen. Dennoch forscht auch die Europäische Weltraumagentur Esa an entsprechenden Lösungen.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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