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Huawei Mate X2: Neues Edel-Foldable erinnert an Samsungs Z Fold 2

Das Foldable Mate X2 (Bild: Huawei)

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Huawei hat sein neues Foldable Mate X2 vorgestellt. Beim Design hat der Hersteller sich stark am Galaxy Z Fold 2 von Samsung orientiert.

Knapp ein Jahr nach der Präsentation des überarbeiteten Foldables Mate Xs ist die neue Foldable-Generation Huaweis offiziell vorgestellt worden. Das Mate X2 mit seinem neuen, aber bekannten Design wird jedoch bis auf Weiteres den chinesischen Markt nicht verlassen.

Huawei Mate X2: Galaxy Z Fold 2 lässt grüßen

Nachdem Huawei seine ersten beiden Foldable-Versionen im nahezu identischen Design mit einem nach außen faltbaren Bildschirm versehen hatte, verabschiedet der Hersteller sich mit dem X2 von diesem Ansatz. Das neue Modell besitzt nun wie Samsungs Galaxy Z Fold-Reihe zwei Bildschirme: ein kleineres Außendisplay und ein größeres Innendisplay, das sich falten lässt.

Huawei Mate X2 in Blau. (Bild: Huawei)

Das 6,45-Zoll-Oled-Außendisplay mit 90-Hertz-Bildwiederholrate löst mit 2.700 x 1.160 Pixeln auf. Wie im Mate 40 Pro (Test) ist die 16-Megapixel-Selfie-Kamera mit f/2.4-Blende per Holepunch in Pillenform eingelassen.

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Klappen wir das Mate X2 mittels eines Scharniers auf, so bekommen wir das acht Zoll große 90-Hertz-Oled-Display zu Gesicht, das mit 2.480 x 2.200 Pixeln auflöst. Es verfügt über eine Touch-Sampling-Rate von 180 Hertz, während das Außendisplay 240 Hertz liefert, so der Hersteller. Samsungs Z-Fold-2-Display bietet ein 7,6-Zoll-Innendisplay mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Im Unterschied zum Z Fold 2, das eine Selfiecam im Innendisplay verbaut hat, spart Huawei sich diese, sodass der Innenbildschirm ohne optische Unterbrechungen daherkommt.

Huaweis Mate X2.(Bild: Huawei)

Wie für ein Huawei-Topmodell üblich, steckt auf der Rückseite eine Quad-Kamera, die zusammen mit Leica entwickelt wurde. Der Primärsensor besitzt 50 Megapixel, eine f/1.9-Blende und optische Bildstabilisierung (OIS). Die 16-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera kommt mit f/2.2-Blende. Zwei Telezoom-Linsen mit zwölf (f/2.4) respektive acht Megapixeln ( f/4.4) bieten dreifache beziehungsweise zehnfache Vergrößerung wie etwa auch Samsungs Galaxy S21 Ultra (Test).

Das Huawei Mate X2 ist im Unterschied zum Samsung-Foldable keilförmig konstruiert. (Bild: Huawei)

Huawei Mate X2 kostet in China ab umgerechnet 2.300 Euro

Als Prozessor setzt Huawei auf seinen Kirin-9000-Chip, bei dem es sich um den letzten Oberklasse-SoC (System-on-a-Chip) handelt, der im Fünf-Nanometer-Verfahren bei TSMC hergestellt wurde. Seit September 2020 ist es Huawei wegen ausgeweiteter Sanktionen seitens der USA nicht mehr möglich, weitere Prozessoren von TSMC zu beziehen.

Unterstützt wird der Chip von acht Gigabyte RAM und 256 beziehungsweise 512 Gigabyte Flashspeicher. Eine Speichererweiterung per Micro-SD oder dem hauseignen NM-Speicher ist offenbar nicht vorhanden. Der Akku ist mit 4.500 Milliamperestunden genauso groß wie in Samsungs Foldable – Huaweis Modell lässt sich allerdings mit 55 Watt anstelle 25 Watt schnell aufladen. Weiter sind Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6 und ein Fingerabdrucksensor im Powerbutton Teil der Ausstattung.

Huawei Mate X2 in Rosa. (Bild: Huawei)

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Softwareseitig ist Huaweis Nutzeroberfläche EMUI 11 auf Basis von Android 10 vorinstalliert. Die Oberfläche wurde seitens des Herstellers für das Foldable optimiert, sodass zwei Apps nebeneinander auf dem großen Bildschirm verwendet werden können.

Huawei Mate X2 mit angepasster EMUI-11-Software.(Bild: Huawei)

Laut Huawei wird das Mate X2 bis auf Weiteres nicht außerhalb Chinas verkauft. Im Heimatland des Herstellers wird das Foldable in den Farben Blau, Weiß, Rosa und Schwarz angeboten. Es schlägt mit 17.999 Yuan (knapp 2.300 Euro) mit 256 Gigabyte und 18.999 Yuan (etwa 2420 Euro) für das Modell mit 512 Gigabyte Speicher zu Buche. Das sind auch für den chinesischen Markt gesalzene Preise.

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