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Hubble-Teleskop: Dynamisches Bild zeigt Verschmelzung zweier Galaxien

Es ist nicht weniger als eine galaktische Fusion, die das Weltraum-Teleskop Hubble jüngst ablichten konnte. Durch die interagierenden Schwerkräfte entsteht ein dynamisches Bild, welches die Nasa den „Engelsflügel“ genannt hat.

1 Min. Lesezeit
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Der Engelsflügel. (ESA/Hubble & NASA, W. Keel., J. Schmidt)

Zwei Galaxien drehen sich immer schneller zueinander. Dadurch wirken die Anziehungskräfte immer stärker, der „Tanz der Galaxien“ wird immer enger. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die beiden kosmischen Einheiten zu einer großen Galaxie verschmelzen.

Erforschung galaktischer Fusionen hilft, Entwicklung der Milchstraße besser zu verstehen

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Stand der Forschung ist, dass diese Verschmelzungen ein wesentlicher Aspekt des galaktischen Wachstums sind. Der Prozess der Kollision sternbildender Gasschichten kann nicht nur die Sternentstehung in ansonsten relativ ruhigen Galaxien erklären, sondern könnte auch eine Rolle bei der Ausdehnung supermassereicher schwarzer Löcher zu noch gewaltigeren Ausmaßen spielen. Anders scheint kaum zu erklären, wieso es im Herzen jeder Galaxie riesige schwarze Löcher gibt, deren Ausmaß eher rätselhaft anmutet.

Der von Hubble aufgenommene „Engelsflügel“ zeigt den Tanz zweier Galaxien, die als Paar benannt und bei der US-Weltraumbehörde Nasa als VV689 oder MCG+03-26-016 registriert sind. Aus der Interaktion der beiden Galaxien hat sich eine nahezu symmetrische Form gebildet, die dem Paar seinen Spitznamen gegeben hat: der Engelsflügel – The Angel Wing. Das berichtet Science Alert.

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Für die Forschung sind Vorgänge, wie die hier beobachteten, besonders wertvoll, weil die Milchstraße in ihrer Vergangenheit ebenfalls eine Reihe von Kollisionen erlebt hat. Anderen Galaxien bei Fusionen zusehen zu können, erlaubt den Astronomen, herauszufinden, wie es dazu kommen kann und wie die Abläufe sind. Das wiederum hilft, die Entwicklung unserer eigenen Galaxie besser zu verstehen.

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3 Kommentare
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Liedtke

Die ewige Frage: Ist die Erderwärmung menschengemacht oder naturbedingt? Vor ca. 10000 Jahren hatten wir die Eiszeit. Riesige Gletscher schmolzen und ließen beim Niedergang Flüsse und mit den unter sich schiebenden Schottermassen die vielen unterschiedlichen Urstromtäler entstehen. Nun lese ich, dass möglicherweise 2 Galaxien zu einer verschmelzen und es in unserer Galaxie (Milchstraße) in der Vergangenheit schon mehrere Kollisionen gab. Dabei drängt sich die Frage auf, ob unser Sonnensystem, das mit ca. 220 Km je Sekunde unsere Milchstraße durchquert in dieser ca. 240 Millionen Jahre dauernden Rotation andere Sonnensysteme so nahe kommt, dass es zu einer vorübergehenden Erwärmung auf unseren Planeten kommt.

Antworten
Liedtke

Die Antwort ist aber sehr kurz gefasst. Ich hätte mir schon eine eigene Meinung möglichst mit Begründung zum NEIN erwartet.

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