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Elektrooffensive von Ikea: Möbelkonzern plant 1.000 Ladepunkte in Deutschland

Schon jetzt hat Ikea rund 200 Ladepunkte an seinen Möbelhäusern in Deutschland am Start. Jetzt sollen Hunderte weitere folgen. E-Autos soll man dann auch außerhalb der Öffnungszeiten laden können – kostenlos wird das Angebot aber nicht mehr sein.

2 Min. Lesezeit
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Ladesäulen bei Ikea in Deutschland. (Foto: Heiko Kueverling/Shutterstock)

Noch heißt es auf der Ikea-Website, dass die von dem schwedischen Möbelkonzern in Deutschland betriebenen Ladestationen mit 200 Ladepunkten „alle kostenfrei“ seien. Damit dürfte es aber bald vorbei sein.

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1.000 neue Schnelllader bei Ikea

Wie die Bild am Sonntag berichtet, plant Ikea bei seinen deutschen Möbelhäusern eine Ladesäulen-Offensive. Bis 2028 sollen über 1.000 Schnellladepunkte entstehen, die 50 bis 400 Kilowatt liefern sollen. Los geht es demnach Anfang 2025 in Bielefeld, Bremen, Chemnitz, Freiburg, Kaarst und Mannheim.

Elektroautos sollen dann auch außerhalb der Öffnungszeiten geladen und auch von Nicht-Kund:innen genutzt werden können – aber eben nicht mehr kostenlos, wie eine Sprecherin des Konzerns der Zeitung sagte. Dafür würde das Laden künftig viel schneller gehen.

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Künftig keine Gratis-Nutzung mehr

Zudem sollen die Preise möglichst „erschwinglich“ bleiben. Was das genau bedeutet, hat Ikea aber bisher nicht verraten. Lidl, das über Hunderte Ladepunkte verfügt und die Elektroinfrastruktur ebenfalls weiter ausbauen will, verlangt an seinen Schnellladestationen 65 Cent pro Kilowattstunde.

Beim Ausbau der Ladepunkte an allen 54 Filialen in Deutschland arbeitet Ikea laut Bild am Sonntag mit dem norwegischen Anbieter Mer zusammen. Ikea wolle, so Deutschlandchef Walter Kadnar „den Alltag der vielen Menschen verbessern“. Und Kadnar weiter: „Dazu gehört, dass wir Wege finden, ihnen nachhaltigere Entscheidungen so leicht wie möglich zu machen“.

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Einzelhandel treibt Ausbau voran

Der Einzelhandel ist aktuell einer der Treiber beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos in Deutschland. Neben Lidl und Ikea bauen auch Aldi und Rewe weiter aus. Insgesamt stockt der Ausbau aber. Das erklärte Ziel der Bundesregierung von von einer Million Ladepunkten im Jahr 2030 ist in weiter Ferne.

Von 1881 bis heute: Die Geschichte des E‑Autos in Bildern Quelle: picture alliance / akg-images

Laut dem Ladenetz-Ranking des Automobilverbands VDA hat fast jede zweite Gemeinde in Deutschland keinen Ladepunkt. In 80 Prozent der Gemeinden gibt es keinen Schnelllader. Auf einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt kommen demnach 21 Elektroautos (Stand: August 2023). Allerdings rechnet der VDA die privaten Ladepunkte wie Wallboxen nicht mit.

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Marco

Ich hab gerade auf der Lidl-Seite geschaut, was das Laden kostet, weil ich die 65ct/kWh nicht glauben konnte. Da steht: 29ct/kWh für AC laden und 48ct/kWh für DC. Wie kommt man jetzt auf die 65?

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