In diese visionären Ideen investiert die Nasa
Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.
Diese krassen Projekte finanziert die Nasa 2023
Die Nasa unterstützt auch im neuen Jahr visionäre Ideen, die das Zeug dazu haben, künftige Missionen auf den Weg zu bringen. Insgesamt 14 revolutionär erscheinende Konzepte werden im Rahmen des Programms „Nasa Innovative Advanced Concepts“ finanziell gefördert. Darunter ist ein Wasserflugzeug, mit dem der Saturnmond Titan erkundet werden soll.
Ebenfalls vielversprechend klingt die Idee eines Pelletstrahlenantriebs, mit dem schwere Raumfahrzeuge schneller durch das All bewegt werden sollen. Die Forschung an selbstwachsenden „Bauteilen“ für Gebäude auf dem Mars wird ebenso finanziell unterstützt wie jene an Pipelines, die Sauerstoff zwischen künftigen Mondbasen transportieren sollen.
Mit den insgesamt 175.000 zur Verfügung gestellten US-Dollar sollen die visionären Ideen, die sich allesamt noch in Frühphasen befinden, weiterentwickelt werden.
Michelin bringt luftlosen Reifen auf die Straße
Den Traum von luftlosen Autoreifen hegen Reifenhersteller schon länger. Nun nimmt die Zukunftstechnologie konkrete Formen an: Michelin hat in Singapur den sogenannten Uptis-Reifen auf die Straße gebracht. Bis Ende 2023 sollen dort 50 DHL-Zustellfahrzeuge mit den luftlosen Reifen ausgerüstet werden.
Das Gewicht der Fahrzeuge wird dabei nicht von Luft, sondern von glasfaserverstärkten Kunststoffspeichen abgefedert. Bei Michelin spricht man von einer „bahnbrechenden Reifeninnovation“, da die Reifen pannensicher sein und die Umwelt schonen sollen.
Mit der Uptis-Technik will der Reifenhersteller zukünftig jährlich bis zu 200 Millionen Reifen oder zwei Millionen Tonnen Material einsparen. Das käme einer Einsparung von rund 200 Eiffeltürmen gleich. Der luftlose Reifen ist für Pkw und Kleintransporter konzipiert.
Samsung präsentiert am 1. Februar seine Galaxy-S23-Serie
Samsung-Fans aufgepasst: Der südkoreanische Elektronikkonzern wird am 1. Februar seine Galaxy-S23-Serie enthüllen. Das Unpacked-Event findet erstmals seit 2019 nicht nur virtuell, sondern auch mit einem Vor-Ort-Event statt. Im Masonic Auditorium in San Francisco wird Samsung seine neueste High-End-Smartphone-Familie vorstellen.
Gerüchten zufolge sollen die S23-Modelle in Sachen Design der S22-Serie ähneln, dabei aber über eine verfeinerte Gehäuseform verfügen. Das Display des Galaxy S23 Ultra soll wohl merklich heller sein und sogar Apples iPhone 14 Pro in den Schatten stellen. Ein Highlight des Ultra soll zudem seine 200-Megapixel-Weitwinkelkamera sein, außerdem sollen die Smartphones Satellitenkommunikation erhalten.
Das Unpacked-Event wird auf Youtube und der Veranstaltungsseite von Samsung übertragen.
Kryptobörse Binance erneut unter Druck
Die Kryptobörse Binance steht weiter im Visier von Ermittlungsbehörden. Wegen des Verdachts auf Geldwäsche sammeln US-Ermittler:innen nun auch Informationen bei Krypto-Hedgefonds. Das berichtet die Washington Post. Schon seit einiger Zeit haben US-Staatsanwälte den Verdacht, dass die Kryptobörse ein Paradies für Geldwäscher gewesen sein könnte. Der Vorwurf: Mangelhafte Kontrollen sollen illegale Geldflüsse ermöglicht haben. Das sollen vor allem Kriminelle aus Russland und Nordkorea ausgenutzt haben. Alleine zwischen 2017 und 2021 sollen so umgerechnet 2,35 Milliarden US-Dollar über Binance gewaschen worden sein.
Obwohl Binance beteuert, den laxen Umgang mit der Kundenidentifizierung mittlerweile abgestellt zu haben, bekommt die Kryptobörse die negativen Nachrichten zu spüren: Laut Forbes haben Investor:innen zuletzt in weniger als 60 Tagen zwölf Milliarden US-Dollar an Assets abgezogen.
Bericht: Microsoft plant 10-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI
Microsoft greift mal so richtig tief in die Tasche: Einem US-Medienbericht zufolge erwägt das Technologie-Unternehmen, bis zu zehn Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren. OpenAI ist ein US-Unternehmen, das sich mit der Erforschung von künstlicher Intelligenz beschäftigt. Ende November hatte es den Chatbot ChatGPT veröffentlicht.
ChatGPT soll in der Lage sein, menschliche Dialoge zu verstehen und Antworten zu generieren, die selbst ein Mensch nicht besser formulieren könnte. Der Bot ist seitdem durch die Decke gegangen, alleine an den ersten fünf Tagen haben sich mehr als eine Million Nutzer:innen angemeldet. Microsoft scheint mit ChatGPT Großes vorzuhaben: Der Konzern arbeitet bereits daran, ChatGPT in seine Internetsuchmaschine Bing zu integrieren, um sich besser gegenüber Google aufzustellen.
Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.