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Fundstück

iPhone mit USB-C-Anschluss: Dieser Bastler zeigt, dass es geht

Apple setzt bei seinen iPhones weiterhin auf den eigenen Lightning-Anschluss. Dass es auch anders geht, demonstriert ein Schweizer Robotik-Student: Er hat einem iPhone X einen funktionierenden USB-C-Port verpasst.

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Pillonel verpasst seinem iPhone X einen funktionierenden USB-C-Anschluss. (Screenshots: Youtube)

iPhones mit USB-C-Anschluss sind trotz alljährlich auftauchender Gerüchte kein Thema bei Apple. Es heißt, bevor Apple seinen Smartphones einen solchen Port verpasst, verzichtet der Hersteller eher vollkommen auf Steckanschlüsse. Nichtsdestotrotz hat der Schweizer Robotik-Student Ken Pillonel seinem iPhone nach monatelanger Entwicklungszeit einen USB-C-Anschluss verpasst.

iPhone mit USB-C-Anschluss: Das einzige seiner Art

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Wie Apple Insider berichtet, hat Pillonel in seiner Freizeit monatelang an dem Projekt gearbeitet, um sein Ziel eines iPhones mit USB-C-Anschluss zu realisieren. Dafür habe er unzählige USB-C- und Lightning-Kabel aufgeschnitten und zerlegt. Das erste Lebenszeichen der Entwicklung zeigte Pillonel im Mai: Er hatte einen ersten Prototyp entwickelt, mit dem ein iPhone-Akku per USB-C-Anschluss geladen werden konnte.

Sein erstes Proof-of Concept war jedoch zu groß und passte nicht in ein iPhone. Die nächsten Schritte bestanden darin, alle Kabel zu entfernen und die Apparatur hineinzuquetschen.

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Zu weiteren Schritten der USB-C-Port-Entwicklung gehörte zudem das Reverse Engineering von Apples C94-Stecker und die Entwicklung eines flexiblen PCB-Design, das im iPhone Platz findet.

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iPhone X mit USB-C-Port unterstützt Aufladen und Datentransfer

Pillonel enthüllte das flexible Kabel in einem Teaser-Video, das zeigt, wie das iPhone X mit USB-C aufgeladen wird und Daten übertragen werden. Eine vollständiges Video, in dem Pillonell genau zeigt, wie er es geschafft hat, den C94-Stecker nachzubauen und seine eigene Leiterplatte in das Telefon einzubauen, will der Tüftler bald veröffentlichen.

Das erste iPhone mit USB-C-Anschluss kommt nur wenige Wochen nach der Ankündigung der Europäischen Kommission, Smartphone- und andere Elektronikhersteller zu verpflichten, ihre Geräte mit einem einheitlichen USB-C-Ladeanschluss auszustatten.

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Einen Garantieanspruch auf das iPhone hat Pillonel übrigens nicht mehr: Den Garantiebedingungen Apples zufolge können „unerlaubte Änderungen“ dazu führen, dass ein reparaturbedürftiges iPhone als „außerhalb der Garantiezeit“ eingestuft wird. Immerhin muss der Bastler nun nicht mehr verschiedene Kabel für das Aufladen von Macbook, iPad Pro und iPhone mit sich herumschleppen.

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