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USB-C-Fehlanzeige: Apples 2021er iPhone angeblich ganz ohne Anschlüsse

So könnten die 2020er iPhone-Modelle aussehen. (Renderbild: Ben Geskin)

Den Anschlüssen von Apples iPhone soll im nächsten Jahr der Garaus gemacht werden. Mindestens ein iPhone wird womöglich komplett ohne Lightning und USB-C auskommen.

Seit mindestens zwei Jahren kursieren Gerüchte über ein iPhone, das vollkommen ohne Anschlüsse und Knöpfe auskommen soll. Dieser Traum der Apple-Designer könnte dem Youtuber und gut vernetzten Leaker Jon Prosser zufolge schon im nächsten Jahr Realität werden.

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Erstes iPhone ohne Kabel soll 2021 erscheinen

Ursprünglich sollte schon das iPhone X komplett anschlussfrei sein, hieß es 2018. Da aber kabelloses Laden noch langsamer als das Aufladen per Kabel vonstatten ging, hätte man sich unter anderem dagegen entschieden. Überdies, so der Bericht von damals, hätte ein im Lieferumfang enthaltenes kabelloses Ladegerät den Kaufpreis des ohnehin teuren iPhone X nochmals erhöht.

Apples iPhone X sollte ohne Lightning-Port erscheinen. (Bild: Apple)

Mittlerweile ist kabelloses Laden schon so weit fortgeschritten, dass manche Hersteller wie Huawei oder Oneplus ihre Geräte mit 30 bis bis 40 Watt Ladeleistung ohne Kabel mit Energie vollpumpen können. Das ist schneller als Apples kabelgebundenes Laden, mit dem maximal 18 Watt erreicht werden.

Damit auch Apple nach der Airpower-Pleite eine eigene Ladelösung parat hat, werkelt das Unternehmen laut Prosser an einem neuen Ladepad. Wie bei der Airpower-Ladelösung sollen auch mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden können. Im Unterschied zum eingestampften Vorgänger soll Apple beim intern als C68 bezeichneten Prototyp weniger Ladespulen integrieren – ein A11-Chip soll ferner für ein besseres Hitzemanagement verantwortlich sein.

Smart Connector iPad Pro

Prosser geht davon aus, dass das 2021er iPhone mit Smart Connector bestückt werden könnte. Stift-Support schließt er aber aus. (Foto: Prosser)

iPhone: USB-C als Lightning-Ersatz wird es wohl nicht geben

Laut Prosser wird Apple 2021 ein erstes iPhone frei von jeglichen Steckanschlüssen ankündigen, nach Abschaffung der Kopfhörerbuchse würde also auch der Lightning-Anschluss gestrichen. Langfristig sollen alle Modelle ihre Anschlüsse verlieren. Dem Leaker zufolge zieht Apple es als Zwischenschritt nicht in Erwägung, auf USB-C-Ports zu setzen, wenngleich entsprechende Gerüchte seit Jahren kursieren und die iPads Pro schon mit diesem Anschluss bestückt sind. In einem älteren Tweet meinte Prosser gar, ehe Apple auf USB-C umschwenke, würden iPhones kabellos.

Nicht nur von kabellosem Laden können wir beim 2021 iPhone ausgehen, auch die Datenübertragung zwischen Geräten könnte schneller vonstatten gehen. Dafür zumindest gibt es Hinweise, denen zufolge Apple den latenzfreien WLAN-Standard 802.11ay in die künftigen Smartphones integrieren wird. Mit dem iPhone 11 hatte Apple zudem schon einen U1-Ultrabreitband-Chip eingeführt, der als GPS fürs Wohnzimmer beschrieben wird und mit der Zeit immer neue Einsatzmöglichkeiten bringen soll.

Bis das komplett anschlusslose iPhone kommt, werden wir im Herbst dieses Jahres aber erst einmal vier neue iPhone-12-Modelle zu Gesicht bekommen. Das kleinste 12er soll ein 5,4-Zoll-, das größte ein 6,7-Zoll-Display verbaut haben. Optisch sollen sie eine Mischung aus iPad Pro und iPhone 5 sein und damit eckiger als das iPhone 11 Pro ausfallen.

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Ein Kommentar
Martin
Martin

Ich halte es aus technischer Sicht für wunschdenken und eine PR-Hoffnung für jeden Marketeer, weil es ein Novum ist. Aber Apple würde so viele Vlogger und Fotografen verschrecken.

Es macht keinen Sinn in 4K zu filmen mit einem zukünftigen iPhone und diese Daten per WLAN zu transferieren, selbst mit dem neuen WLAN-Standard ist Lightning, USB oder Thunderbold in der jetzigen Form weit überlegen. Apple würde ein iPhone machen womit man die geilsten Videos und Fotos machen kann und dann darf man dich einen Film ansehen gehen weil der Transfer langsam ist. Es skaliert nicht. So etwas Paradoxes würde Apple nicht machen.

Daher halte ich dies für ein PR Wunschdenken.

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