News

Keine Datenübermittlung mehr: Zoom entfernt Facebook SDK

Bis vor kurzem hat Zoom Nutzerdaten an Facebook weitergegeben. (Foto: Zoom)

Nach öffentlicher Kritik entfernt Zoom das Facebook SDK aus der iOS-Version. Angeblich wusste Zoom selbst nichts von der Datenübermittlung.

In den letzten Tagen war bekannt geworden, dass Zoom Daten von Nutzern der iOS-Version an Facebook weitergibt. Nachdem der Video-Conferencing-Dienst dafür vielfach kritisiert wurde, beendet es diese Praxis jetzt. Die Änderung sei Teil des am Freitag veröffentlichten Updates, teilt Zoom mit.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

Nichts von Datenweitergabe gewusst

Bei Zoom gibt es die Möglichkeit, sich über Facebook anzumelden. Offenbar wurden jedoch auch von Nutzern Daten an Facebook übermittelt, die diese Funktion nicht nutzten, wie aus einer Analyse von Vice hervorgeht. Das Magazin hatte die Entdeckung am Donnerstag öffentlich gemacht.

Die Datenschutzbestimmungen bei Zoom enthielten keinen Hinweis darauf, dass Daten an Facebook weitergegeben werden. Anstatt diesen Hinweis hinzuzufügen, habe man das Facebook Software Development Kit entfernt, so Zoom. Demnach habe das Unternehmen erst durch die Analyse von Mohterboard erfahren, dass darüber Nutzerdaten weitergegeben worden seien.

Keine Meeting-Daten übermittelt

Bei diesen Daten handelte es sich um Informationen wie Typ und Version des mobilen Betriebssystems, Zeitzone des Geräts oder Gerätemodell. Informationen im Zusammenhang mit Meetings wie Teilnehmer, Namen oder Notizen seien nicht betroffen gewesen.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

2 Kommentare
Robert Hiller
Robert Hiller

Wenn Zoom sein eigenes Produkt nicht kennt, spricht das auch nicht gerade für sie.

Auch ohne Meeting-Daten können Fachleute mit den weitergegeben Informationen Profile erstellen/anreichern. Insofern beruhigt mich das nicht wirklich.
In Summe ist meine Vertrauen in ‚Zoom‘ weg und ich nutze ab sofort alternative Anbieter.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung