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Microsoft vor Nintendo und Sony: Die Gaming-Branche und der Klimaschutz

Egal, ob mit dedizierter Hardware oder in der Cloud: Videospielen verbraucht jede Menge Energie. Darum ist es wichtig, dass die Firmen jetzt die nötigen Schritte gehen, um klimaneutral zu produzieren. Doch nicht alle haben das auf dem Schirm.

2 Min. Lesezeit
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Microsoft gehört dem Bericht von After Climate zufolge zu den ehrgeizigsten Unternehmen. Der „Flight Simulator“ gehört zu ihren erfolgreichsten Spielen. (Screenshot: Xbox Game Studios)

Im Videospiel ist der Klimawandel durchaus schon angekommen. In einigen Spielen werden die Auswirkungen von klimatischen Veränderungen verhandelt und spielbar gemacht. Selbst in einem Blockbuster wie „God of War Ragnarök“ klingen die Gespräche um den „Fimbulwinter“ wie eine Analogie zu unserer Situation: Die Welt wird immer unbewohnbarer, und es ist nicht mehr viel Zeit, um dagegen etwas zu tun.

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Doch wie steht es eigentlich um die Firmen hinter den Spielen? After Climate bietet Unternehmen der Games-Industrie Consulting-Services an, wie sie ihren negativen Einfluss auf die Umwelt und das Klima verringern können. Ebenso haben sie ausgewertet, welche Studios sich besondere Mühe geben, klimaneutral zu werden – und welche hintenan stehen.

Ubisoft vorne, Nintendo im Mittelfeld, Square Enix hinten

Dafür hat sich After Climate die offengelegten Berichte von 30 Unternehmen der Games-Industrie angesehen und auf ihre Klimaziele, Nachhaltigkeits-Programme und mehr hin untersucht. Daraufhin haben sie die Unternehmen in vier Gruppen eingeteilt: Ehrgeizig, Baseline, Aufholbedarf und Nichteinhaltung. Ein Spreadsheet mit genauen Zahlen und Fakten könnt ihr hier finden.

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Unter den Unternehmen, die sich besonders ehrgeizige Ziele gesetzt haben, sind bekannte Publisher wie Ubisoft, Microsoft und Tencent. Letzteres will etwa bis 2030 klimaneutral sein – was als chinesisches Unternehmen durchaus ein starkes Zeichen ist.

Unter Baseline finden sich Firmen wie Sony, die erst 2040 klimaneutral produzieren wollen, darunter Activision Blizzard und Sega. Charakterisiert wird diese Gruppe als Unternehmen, die zwar schon klimaschonende Schritte einleiten, das aber nicht mit dem gleichen Nachdruck tun wie die Ehrgeizigen.

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Die Unternehmen mit Aufholbedarf sind unter anderem Nintendo, Take Two und Electronic Arts. Dabei sticht besonders Nintendo heraus, die als Konsolenproduzent eine durchaus höhere Verantwortung haben. Die Gruppe wird beschrieben als: „Diese Unternehmen sind sich ihres ökologischen Fußabdrucks zunehmend bewusst, einige unternehmen sogar zaghafte Schritte, um ihn zu reduzieren, müssen aber noch ein Datum für die Netto-Null-Emissionen festlegen.“

Und schließlich die letzte Gruppe, Nichteinhaltung, in der vor allem Square Enix und die Roblox Corporation bekannt sind. In den Berichten dieser Firmen fänden sich keine Maßnahmen zur Reduzierung der Umweltbelastung.

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Auch Gamer können etwas tun

Der Bericht der Natural Resources Defence Council (NRDC) sagt, dass selbst die neuesten Konsolen, Playstation 5 und Xbox Series X, tendenziell mehr Strom verbrauchen als die Hardware-Generation davor – etwa durch Features wie „Instant On“, mit dem in Sekundenschnelle vom Ruhemodus an eine bestimmte Stelle in einem Spiel gesprungen werden kann.

Auch der Verzicht auf dedizierte Hardware, die in der Produktion viel Energie und Ressourcen frisst, verringert den Energieverbrauch nicht unbedingt. Auch Cloud-Gaming verbraucht sehr viel Strom, um rund um die Uhr das Streamen von Spielen zu ermöglichen.

Doch es gibt Möglichkeiten, beim Gamen die Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Das tut nicht nur dem eigenen Geldbeutel gut, sondern auch dem Klima. Welche Möglichkeiten ihr habt, haben wir hier für euch zusammengestellt.

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Klimafreundlich Zocken: 6 Stromspar-Tipps im Gaming Quelle: shutterstock.com

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