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Krypto-Boom: Solana explodiert über die 100-Dollar-Marke

Das Solana-Netzwerk und ihr SOL-Token befinden sich massiv im Aufwind. Am Montag knackte der Token die 100-Dollar-Marke, erreichte knapp 117 und pendelt aktuell um 110 Dollar.

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Solana (Bild: Skorzewiak / Shutterstock)

SOL ist der Senkrechtstarter unter den großen Kryptowährungen – eine Position übrigens, die sich der Token innerhalb von nur einem Monat erarbeiten konnte. Am Montag hat sich SOL laut Coinmarketcap an Rang 8 der wertvollsten Kryptowährungen gesetzt. Dabei weist Solana eine Marktkapitalisierung von 32 Milliarden Dollar auf. Rang 7 dürfte schnell erreicht werden, diesen Rang besetzt aktuell noch der Dogecoin mit knapp 37 Milliarden Dollar.

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Während Doge allerdings in den letzten sieben Tagen rund elf Prozent verloren hat, kann Solana ein 53-prozentiges Wachstum im gleichen Zeitraum aufweisen. Allein in den vergangenen 24 Stunden verzeichnete der SOL knapp 19 Prozent Zuwachs. Mit Blick auf andere wichtige Kryptowährungen ist die Kursentwicklung Solanas erstaunlich. Die bewegen sich nämlich eher seitwärts.

NFT-Drop drückt SOL-Kurs drastisch nach oben

Die Verantwortung für den fast explosionshaften Aufstieg ist zu großen Teilen auf den Start des NFT-Kunstprojekts „Degenerate Ape Academy“ Mitte August zurückzuführen. Das Kunstprojekt hatte 10.000 verschiedene Cartoon-Affen zum Kauf angeboten. In weniger als zehn Minuten waren alle Affen vergeben. Der Affen-Sale war von dem NFT-Marktplatz Solanart, dem Äquivalent zu Opensea, auf der Ethereum-Chain organisiert und durchgeführt worden. Dabei hatten die Kaufinteressenten ab 13 SOL, seinerzeit rund 1.000 Dollar, für den Erwerb der Cartoon-NFT ausgeben müssen. Dass der Aufstieg auch nach dem Ende des gehypten Projekts halten würde, war skeptisch beurteilt worden.

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Dafür spricht aber nun einiges. So wird die Blockchain des Solana-Netzwerks immer stärker genutzt und Aktivität ist einer der Parameter, die den Wert des Systems anzeigen. Bereits die Verstärkung der Aktivität hatte den Token langsam steigen lassen. Aber auch inhaltlich kann die Chain mit dem Konsensmodell Proof-of-History punkten.

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Solana punktet mit hoher Geschwindigkeit und niedrigen Gebühren

So ist sie mit bis zu 50.000 Transaktionen pro Sekunde deutlich schneller als Ethereum mit seinen 30. Entsprechend schnell ist auch die Abwicklung der Transaktionen erledigt. Staus gibt es bislang nicht. Außerdem punktet Solana mit extrem niedrigen Gebühren, während sich das schon bislang teure Ethereum nach dem London-Hard-Fork sogar um weitere rund neun Prozent verteuert hat.

Übernimmt Solana die NFT-Führerschaft? Möglich scheint es. Gerade im NFT-Bereich könnte der Ethereum-Chain Gefahr von der schnelleren, günstigeren Solana-Chain drohen. Ethereum hatte sich zuletzt bei NFT-Drops durchaus den einen oder anderen Lapsus geleistet – man denke an die missglückten Käufe im Rahmen von Mila Kunis NFT-Projekt Stoner Cats. Weil die Ethereum-Chain mit der Last von etwas mehr als 10.000 Verkäufen in 35 Minuten nicht zurechtgekommen war, hatten Bietende insgesamt rund 800.000 Dollar an ETH verloren.

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Zudem zeigen die einschlägigen ETH-Gas-Tracker unisono, dass NFT-Drops über den Opensea-Marktplatz kontinuierlich zu Gebühren-Peaks führen. Der Marktplatz ist der unumstrittene Burn-King, wenn es um das Verbrennen der Base-Fee nach dem neuen Gebührenmodell geht. Eine schnellere, zuverlässigere und günstigere Abwicklung von NFT-Drops ist also ein Riesenvorteil, sowohl für die Künstler als auch für die Sammler. Aber auch im übrigen Defi-Bereich kann es die Smart-Contracts-Blockchain von Solana aufgrund ihrer überaus flexiblen Skalierbarkeit mit dem bisherigen Platzhirschen Ethereum aufnehmen.

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